Spielzeughersteller Lego sucht Produktionsstandort in Asien

Der Spielwarenhersteller Lego will in Asien kräftig expandieren. "In Asien müssen wir noch stärker werden. Für die nächsten Jahre haben wir daher China und Asien insgesamt als strategische Zielregion definiert", sagte Konzernvorstand und Europa-Chef Dirk Engehausen der in Berlin erscheinenden Wochenzeitung "Welt am Sonntag" (Ausgabe vom 27.Januar 2013). In Kürze schon werde es daher einen eigenen Vorstand für die Region Asien geben. Und auch

Bill Gross stellt Verbleib Griechenlands in der Eurozone infrage

Der Anleiheninvestor Bill Gross stellt den Verbleib Griechenlands in der Eurozone infrage. "Es ist meiner Meinung nach noch immer nicht sicher, ob Griechenland dauerhaft in der Eurozone bleiben wird", sagte der Gründer des Vermögensverwalters Pimco im Gespräche mit der "Welt am Sonntag". Es gebe Reformen, doch viel habe sich in den vergangenen zwölf Monaten in dem Land nicht verändert. Gross warnte davor, aus der Beruhigung der Kapitalmärkte die

McAllister findet Trost bei der Familie

Nach seiner knappen Niederlage bei der Landtagswahl in Niedersachsen hat der scheidende Ministerpräsident David McAllister Trost bei seiner Familie gefunden. Der Familienrat in Bad Bederkesa habe inzwischen getagt, sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag" und beschlossen, dass man ihn zuhause wieder "als vollwertiges Familienmitglied" aufnehme. Nachdem er zweieinhalb Jahre "immer auf der Überholspur" unterwegs und wenig Zeit für seine Frau und di

Kauder kündigt Wahlkampf über „Gerechtigkeit“ an

Unionsfraktionschef Volker Kauder will das Thema "Gerechtigkeit" ins Zentrum des Bundestagswahlkampfs seiner Partei rücken. "Wir werden Antworten geben auf die Fragen der Menschen", sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag". Dazu zähle die Frage, wie ein Ausgleich hergestellt werden könne zwischen der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und "Gerechtigkeit in der Arbeitswelt". Außerdem werde es um die Überwindung der Kr

DIW macht Politik für steigende Strompreise verantwortlich

Die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, macht die Politik für die steigenden Strompreise verantwortlich und fordert die Bundesregierung dazu auf, den Bürgern darüber "die Wahrheit" zu sagen. In einem Gastkommentar in "Bild am Sonntag" schreibt sie: "Die Bundesregierung sollte aufhören, den erbitterten `Kampf um Strom` durch Lügen und Legenden anzuheizen. Ökostrom ist allemal billiger

Seehofer nimmt Schavan in Schutz

CSU-Chef Horst Seehofer hat das Verfahren der Universität Düsseldorf gegen Bundesbildungsministerin Annette Schavan zur Aberkennung ihres Doktortitels scharf verurteilt. Seehofer sagte "Bild am Sonntag": "Ich halte das Verfahren der Universität Düsseldorf gegen Frau Schavan für in hohem Maße unfair. Die Universität muss es jetzt schnell abschließen." Schavan sagte "Bild am Sonntag" bei ihrer Wiederaufstellung zur CDU-Bundest

Bericht: Chinesische Unternehmen kaufen immer mehr deutsche Mittelständler

Chinesische Unternehmen kaufen laut eines Zeitungsberichtes der "Bild am Sonntag" derzeit gezielt innovative deutsche Mittelständler auf. Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, kritisierte, dass gleichzeitig "chinesische Hackerangriffe sowie Daten- und Ideenklau bei deutschen Firmen zunehmen" würden. Ohoven forderte die Bundesregierung auf, sich in Peking für Rechtssicherheit einzusetzen, um die Daten-Spionage zu unter

Kubicki hält Steinbrück in Finanzsachen für kompetenter als Merkel

FDP-Vorstandsmitglied Wolfgang Kubicki hält SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in der Wirtschafts- und Finanzpolitik für kompetenter als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Kubicki sagte "Bild am Sonntag": "Wenn es ihm gelingt, seine Wirtschafts- und Finanzkompetenz auszuspielen, hat er eine Chance. Denn in diesen Feldern ist er der Kanzlerin überlegen. Wenn er vorwiegend auf soziale Themen wie Mindestlohn und Mietpreisbindung setzt, geht er unter. Das nehmen

Umfrage: Union verliert 2 Prozentpunkte

Nach dem rot-grünen Wahlsieg in Niedersachsen hat die SPD Rückenwind im Bund: Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für "Bild am Sonntag" erhebt, legen die Sozialdemokraten zwei Prozentpunkte zu und kommen jetzt auf 27 Prozent. Die Union hingegen verliert im Vergleich zur Vorwoche 2 Prozentpunkte, bleibt aber mit 41 Prozent deutlich stärkste politische Kraft. Keine Veränderung gibt es bei den anderen Parteien: Die FDP bleib

Von der Leyen warnt CDU vor zu großer Nähe zur FDP

Nach der Niederlage bei der Landtagswahl in Niedersachsen ringt die CDU um den richtigen Umgang mit dem Koalitionspartner FDP und die Strategie für die Bundestagswahl. "Die Wahl in Niedersachsen hat gezeigt, dass das bürgerliche Lager wie kommunizierende Röhren funktioniert. Wir haben nur Stimmen ausgetauscht, das reicht nicht. Union und FDP müssen jeder für sich über das eigene Lager hinaus Wähler binden", sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der