FFR-„Monitoring“ bestätigt die Schadensrealität von CINDY-S – und wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet
Das müssen Sie wissen:
* CINDY-S hat die Lärmlast auf 70.000 Menschen verlagert – genau wie geplant, aber nie offen kommuniziert. Das FFR nennt das einen Erfolg. Wir nennen es einen Skandal.
* 13 dB(A) Zunahme in Egelsbach. 5 dB(A) Entlastung in Arheilgen. Das FFR verrechnet beides zu einer „Netto-Entlastung“. Bürger sind kein
(Erzhausen, 1. Juni 2026) Seit dem 10. Juli 2025 belastet eine neue Abflugroute am Flughafen Frankfurt mehr als 70.000 Menschen mit Fluglärm – Fluglärm, dem sie nie zugestimmt haben und vor dem sie nie gewarnt wurden. Zehn Monate später haben die verantwortlichen Behörden – die Fluglärmkommission Frankfurt (FLK), Deutsche Flugsicherung (DFS), die Fraport AG und das Land Hessen – keine substanzielle Überprüfung vorgenommen, keine Abhilfema&szli
FLK-Vorstand blockiert seit Monaten die Beratung zu CINDY-S – obwohl 73.000-78.000 Menschen neu betroffen sind. Stopp Cindy-S e.V. fordert: Keine weiteren Verzögerungen!
Fluglärm kann sich gesundheitsschädlich auswirken. Daher sollen Nachtflugbeschränkungen die Bevökerung schützen. Gleichzeitig muss aber Fluggästen die Möglichkeit gegeben werden, auch mit verspäteten Fliegern zu laden, die in die Zeit der eigentlichen Beschränkung fallen. Ein schwieriges Unterfangen also, allen Beteiligten gerecht zu werden. Die Gesetzeslage Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) regelt nur einen relativ geringen Teilbereich des Fluglärmschutzes. […]
Das Fliegen verbraucht Ressourcen und belastet die Umwelt. Ein EU-Forschungsprojekt soll dies abmildern. Fraunhofer-Forscher arbeiten daran, die Beeinflussung der Umwelt beim Flugzeugdesign sichtbar zu machen. Ziel ist es, dieÖkobilanz der Luftfahrt zu verbessern.