In Folge der Schuldenkrise suchen immer mehr verarmte Griechen Zuflucht in Klöstern, die ihnen geistigen Beistand, vor allem aber freie Kost und Logis bieten. In einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus" sagte Pater Simeon aus Thiva unweit von Athen, die Mönche nähmen viele Anwärter an, um sie etwa vor dem Suizid zu bewahren oder bei Krankheit zu pflegen. "Ich schätze, dass höchstens jeder Zehnte von denjenigen, die jetzt in die Klöster eil
Mehrere Abgeordnete im Bundestag fordern, dass bei der Abstimmung über den Gesetzentwurf zur Sterbehilfe der Fraktionszwang aufgehoben wird. "Die Abstimmung muss auf jeden Fall freigegeben werden", sagte SPD-Rechtsexperte Edgar Franke den Zeitungen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgaben). Bei der Sterbehilfe gehe es um eine grundsätzliche ethische Frage, bei der der Fraktionszwang nichts zu suchen habe. "Alle Fraktionen sollten die Abstimmung
Trotz guter Arbeitsmarktlage haben viele Langzeitarbeitslose offenbar immer schlechtere Karten, einen Job zu finden. Nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Samstagausgabe) ist der Anteil der Erwerbslosen, die bereits zwei Jahre und länger auf Hartz IV angewiesen sind, seit 2009 bundesweit um fünf Prozent auf 61 Prozent gestiegen. Das Blatt beruft sich dabei auf Daten der Bundesagentur für Arbeit. In Ostdeutschland liegt der Anteil der Dauerbezieher von staatl
In der Union wächst der Druck auf die Bundesregierung, die gesetzlich vorgeschriebene Senkung des Rentenbeitragssatzes im kommenden Jahr zu stoppen. Der Chef des CDU-Sozialflügels CDA, Karl-Josef Laumann, sagte den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitag): "Wir sollten den Beitrag bei 19,6 Prozent lassen, damit hätten wir mindestens zehn Jahre garantierte Beitragsstabilität." Es sei in Zeiten der Finanzkrise viel wert, wenn wenigstens ein Sozialsystem stabil und ver
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert eine
Aussetzung der finanziellen Einschränkungen bei den stark
verschuldeten Euro-Ländern: "Wir brauchen für die Länder, die in der
Rezession sind, eine Pause. Keine weiteren Sparmaßnahmen, solange die
Wirtschaft nicht Tritt gefasst hat." Dies müsse durch Interventionen
am Kapitalmarkt unterstützt werden. "Die Länder dürfen mit dem, was
sie erreicht haben, nicht noch durch höhere Zi
Deutschland steht vor einer Wahl, und seit Wochen
schon trommeln TV-Spots für die Kandidaten. Zwar geht es nicht um die
große Politik, dafür aber immerhin um die große Samstagabendshow,
traditionell die Königsdisziplin des TV: Ab Herbst moderiert Markus
Lanz das neue "Wetten, dass..?" im ZDF, gleichzeitig sucht das Trio
Michelle Hunziker, Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen bei RTL "Das
Supertalent". Wahlberechtigt sind die Zuschauer – per Fern
Der erste Männerbeauftragte der Schweiz, Markus Theunert, hat seinen überraschenden Rücktritt nach nur drei Wochen im Amt gerechtfertigt. "Meine Pläne missfielen Männern, die Gleichstellung als Frauenförderung nur tolerieren, solange sie nicht wehtut", schreibt Theunert in einem Gastbeitrag für die Schweiz-Ausgabe der "Zeit". "Und zu viele Frauen sehen in der Geschlechterpolitik noch immer einen Kampf von benachteiligten Frauen gegen pr
Mit einer bundesweiten Anzeigenkampagne in führenden
Print- und Online-Medien sowie einer begleitenden Online-Kampagne
will die "Wertekommission – Initiative Werte Bewusste Führung e.V."
den gewachsenen Stellenwert von werteorientierter Unternehmensführung
verdeutlichen und einen Beitrag zur weiteren Verbreiterung der
gesellschaftlichen Diskussion über das Thema leisten. In der Kampagne
bekennen sich prominente Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft zu
j
Zwei Drittel der deutschen Kleinstadt- und
Dorfbewohner liebäugeln mit dem Umzug in die Großstadt / Besseres
Freizeitangebot und attraktivere Shopping-Möglichkeiten sind
häufigste Gründe, das zeigt eine repräsentative Studie von
immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale / Hauptgrund für
konkrete Umzugspläne ist die Arbeit
Landleben adieu: 67 Prozent der Bewohner von Orten mit weniger als
100.000 Einwohnern würden die Ruhe der P
Die Suche nach Talenten mit
Schlüsselqualifikationen ist für deutsche Unternehmen in den
vergangenen Monaten immer schwieriger geworden. Zu den Hauptgründen
gehört laut einer aktuellen Untersuchung des Personalberaters
ManpowerGroup, dass auf ausgeschriebene Schlüsselpositionen zu wenige
Bewerbungen eingehen. Ein Drittel der Firmen beklagt dieses Problem –
vor allem in Bereichen, in denen es um handwerkliche Fähigkeiten,
Technik-Kompetenz und Vertriebstalent g