Die Zentralbanken haben weltweit im 3. Quartal 2020 massiv Goldreserven verkauft und auch die Goldnachfrage der Schmuckhersteller und der Industrie ist zeitgleich erheblich gesunken.
Der Goldpreis hat bis etwa Ende Juni eine beispiellose Talfahrt vollführt. Fundamental ist dieser Preisrutsch allerdings nicht zu begründen. Denn weder hat sich die politische Lage im Hinblick auf die Schuldenkrise in Europa und den USA grundlegend verändert, noch gibt es signifikante Einbrüche oder Aufschwünge bei anderen Anlageklassen. "Die massiven Goldverkäufe auf den Terminmärkten wirken verunsichernd auf Anleger – davon profitieren Politik und Notenb