Die Deutsche Polizeigewerkschaft hält es für ein realistisches Szenario, dass der Iran Anschläge in Deutschland nicht nur plant, sondern auch ausführen lässt. "Selbstverständlich ist denkbar, dass religiöse Eiferer oder die iranische Staatsführung selbst derartige Anschläge veranlassen oder durchführen wollen", sagte Verbandschef Rainer Wendt der Onlineausgabe des "Handelsblatts". Daher müssten die deutschen Sicherheitsbe
Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen wegen möglicher iranischer Anschlagspläne gegen US-Militärbasen in Deutschland aufgenommen. Das erklärte Generalbundesanwalt Harald Range am Donnerstag in Karlsruhe. Es bestünde demnach der Verdacht, dass der Iran bei einem Krieg unter Beteiligung des US-Militärs Stützpunkte der US-Armee auf deutschem Boden angreifen wolle. "Wir haben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und führen operative Maßnahmen durc
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz (CDU), hat den Iran wegen des jüngsten Sturms auf die britische Botschaft in Teheran scharf kritisiert. "Diese so genannte Demonstration hat nicht ohne Wissen und Wollen der iranischen Behörden stattfinden können", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Und wir lassen uns vom Iran nicht auf der Nase herumtanzen." Der Rückzug britischer und deutscher Diplomaten aus
Nach Großbritannien hat nun auch Außenminister Guido Westerwelle den deutschen Botschafter aus dem Iran nach Berlin zurückgerufen. "In Anbetracht der gestrigen Ereignisse in Teheran hat Außenminister Westerwelle entschieden, dass der deutsche Botschafter zu Konsultationen nach Berlin zurückgerufen wird", erklärte das Auswärtige Amt am Mittwoch. Zuvor hatte London die Schließung seiner Botschaft in Teheran und die Ausweisung aller iranischen D
Angesichts der jüngsten Angriffe auf die britische Botschaft in Teheran hat Großbritannien alle Mitarbeiter der iranischen Botschaft ausgewiesen. Wie Außenminister William Hague am Mittwoch mitteilte, seinen die Diplomaten aufgefordert das Land binnen 48 Stunden zu verlassen. Erst am Morgen hatte Großbritannien das gesamte Botschaftspersonal aus dem Iran abgezogen. Die Londoner Regierung verurteilte die Angriffe zutiefst. "Der Angriff auf die britische Botschaft in Te
Nach dem Sturm auf die britische Botschaft in Teheran will Großbritannien einem Medienbericht zufolge das gesamte Botschaftspersonal aus dem Iran abziehen. Das berichtet die BBC unter Berufung auf Diplomatenkreise. Rund 200 Demonstranten hatten am Dienstag die britische diplomatische Vertretung angegriffen. In Fernsehaufnahmen war zu sehen, wie die Botschaftsbesetzer die britische Flagge verbrannten und Scheiben zerstörten. Die Demonstranten wurden schließlich von iranischen Sic
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben dutzende Demonstranten das Gelände der britischen Botschaft gestürmt. Medienberichten zufolge rissen die Protestler die britische Flagge herunter und ersetzten diese durch das iranische Banner. Zudem warfen sie Dokumente aus dem Fenster. Bei den Demonstranten soll es sich vor allem um Studenten handeln. Das iranische Parlament hatte erst kürzlich aufgrund neuer britischer Sanktionen im Atomstreit die Ausweisung des Londoner Botschafters b
Angesichts des Vorwurfs, das iranische Atomprogramm diene militärischen Zwecken, haben am Montag mehrere westliche Länder ihre Sanktionen gegen den Iran verschärft. Zunächst hatte Großbritannien am Nachmittag angekündigt, die Bankgeschäfte zwischen beiden Ländern komplett abzubrechen. Es werde vermutet, dass die Banken eine zentrale Rolle bei der Finanzierung des Atomprogramms spielten, hieß es zur Begründung. Wenig später verbot Kanada de
Das britische Finanzministerium hat am Montag alle Banken des Landes angewiesen, ihre Geschäfte mit iranischen Instituten zu beenden. Laut Finanzminister George Osborne sei dies das erste Mal, dass die britische Regierung die Kontakte mit dem gesamten Bankensystem eines Landes unterbreche. Die Entscheidung sei angesichts des in der vergangenen Woche veröffentlichten Berichts der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA gefällt worden. Darin waren Hinweise aufgeführt worde
Unmittelbar vor dem am heutigen Montag stattfindenden Treffen der EU-Außenminister zum Atomkonflikt mit dem Iran hat Schwedens Außenminister Carl Bildt dringend davor gewarnt, militärisch gegen Teheran vorzugehen. "Jeder Militärschlag wäre nicht nur für die gesamte Region gefährlich, sondern auch höchst kontraproduktiv, weil er den Iran sehr wahrscheinlich noch antreiben würde, Atomwaffen in seinen Besitz zu bringen", sagte Bildt der Tages