Sicherheitsexperte Ischinger warnt vor Militärschlag gegen den Iran

Auch bei neuen Belegen für einen Atomwaffenkurs des Iran sollte es nach Ansicht des führenden deutschen Sicherheitsexperten Wolfgang Ischinger unbedingt beim "Nein zu einem militärischen Eingreifen" bleiben. "Die Möglichkeiten, den Sanktionsdruck auf Teheran weiter zu erhöhen, sind noch lange nicht ausgeschöpft", sagte der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz im Gespräch mit der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). F

IAEA: Iran soll an Nuklearwaffen gearbeitet haben

Nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) soll der Iran bis 2010 an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet haben. Der Behörde liegen Hinweisen vor, dass der Iran unter Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad bis zum vergangenen Jahr systematisch Experimente zur Entwicklung eines atomaren Sprengkopfes durchführte, heißt es in dem aktuellen Bericht der IAEA über den Iran. US-Medienberichten zufolge, könne der Iran innerhalb von einem halb

Medien: Russische Experten halfen Ahmadinedschad bei Atomwaffen-Bau

Frühere sowjetische Waffenspezialisten sollen den Iran beim Bau von Atomwaffen unterstützt haben. Das berichten internationale Medien am Montag kurz vor der Veröffentlichung des neuen Berichts der Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) zum iranischen Atomprogramm. Einem Bericht der "Washington Post" nach haben ehemalige sowjetische Wissenschaftler dem Iran geholfen, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Einer der Spezialisten habe Teheran demnach üb

Französischer Botschafter Foucher: Frankreich und Iran können Spannungen durch Gespräche lösen

Nach Ansicht des französischen Botschafters im Iran, Bruno Foucher, können Frankreich und der Iran die Spannungen in ihren Beziehungen durch Gespräche lösen. Dies berichtet die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur ISNA am Sonntag. Demnach hat Foucher auf eine Frage nach den bestehenden Problemen zwischen beiden Ländern gesagt, dass Frankreich "zuversichtlich" sei, "die Probleme durch Gespräche" lösen zu können. Frankreich hatte den

USA planen „virtuelle Botschaft“ für den Iran

Die USA wollen Bürgern im Iran mit einer "virtuellen Botschaft" Informationen über Visa oder Studentenaustauschprogramme bieten. Das erklärte US-Außenministerin Hillary Clinton im Interview mit der britischen BBC. Das Internetprojekt solle demnach bis zum Ende des Jahres anlaufen. "Wir wollen zu allererst bessere Beziehungen mit der Bevölkerung des Irans aufbauen", erklärte Clinton. Die Vereinigten Staaten hatten kurz nach Ende der Geiselnahme v

Iranischer Präsident: US-Attentatsvorwurf ist Ablenkungsmanöver

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad sieht den Attentatsvorwurf der USA gegen sein Land als Ablenkungsmanöver. "Die US-Regierung will womöglich die Aufmerksamkeit von den Problemen innerhalb ihres eigenen Landes ablenken", so Ahmadinedschad am Montag im Gespräch mit dem Fernsehsender "Al Jazeera". Die ökonomischen Probleme der USA seien sehr ernst und würden nicht durch falsche Beschuldigungen des Iran gelöst, fügte er hinzu. B

Attentatspläne: Iran fordert Zugang zu Beschuldigtem

Der Iran hat am Sonntag konsularischen Zugang zu dem beschuldigten Iraner gefordert, der nach Angaben der US-Regierung ein Attentat auf den saudiarabischen Botschafter in den USA geplant haben soll. Der Mann besitzt die Staatsangehörigkeit beider Länder. Der religiöse und politische Führer des Iran, Ali Chamenei, sagte am Sonntag, dass jede "unangemessene Maßnahme" des Westens zu einer robusten Antwort des Iran führen werde. Chamenei warf den USA au&szlig

Angebliche Anschlagspläne: Obama weist Zweifel an Beteiligung des Iran zurück

US-Präsident Barack Obama hat aufkommende Zweifel an einer Verwicklung des Iran in einen angeblich geplanten Mordanschlag in den Vereinigten Staaten zurückgewiesen. Die USA würden solche Vorwürfe nicht erheben, wenn sie nicht die notwendigen Beweise hätten, erklärte Obama am Donnerstag in Washington. Teheran hatte zuvor Vorwürfe bestritten, die Ermordung des saudi-arabischen Botschafter in den Vereinigten Staaten geplant zu haben und den USA im Gegenzug Kriegsh

Auswärtiges Amt besorgt über mutmaßliche iranische Anschlagspläne in Washington

Das Auswärtige Amt hat beunruhigt auf Berichte über mutmaßliche iranische Anschlagspläne in den USA reagiert. "Außenminister Westerwelle ist in hohem Maße besorgt über die Nachrichten aus Washington", erklärte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin. Die Bundesregierung sei erleichtert, dass es US-Behörden offensichtlich gelungen sei, die terroristischen Anschlagspläne zu vereiteln, hieß es weiter. Hinweise auf eine Beteiligung