Goldpreis trotzt Zinserhöhung, Dollarstärke und steigenden Renditen: Die schnelle Erholung Richtung 4.300 USD zeigt, dass der erste Fed-Schock am Markt bereits weitgehend absorbiert sein könnte.
Insgesamt hätten niedrigere Renditen in wichtigen Regionen und die Schwäche vieler lokaler Währungen die Attraktivität des Goldes für heimische Anleger gesteigert.
Eine wichtige Überlegung ist, dass die Preise von Immobilien bereits die aktuellen und erwarteten zukünftigen Zinssätze widerspiegeln. Immobilien sind langfristige Investitionen, und ihre Preise werden durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, darunter Angebot und Nachfrage, lokale Wirtschaftsbedingungen, Baukosten und Immobiliennachfrage. Daher könnten kurzfristige Änderungen des Leitzinses möglicherweise nicht sofort zu Preisanpassungen führen.
Analyse von mutual: Die reale Rendite liegt aktuell um mehr als 40% niedriger als im Durchschnitt 2008.
Die Webseite mutual.dehat die Tagesgeldzinsen der Banken über einen Zeitraum von 20 Jahren verglichen. Das Ergebnis: Die Tagesgeldzinsen waren 2008, als der EZB-Leitzins ähnlich hoch war, deutlich lukrativer im Vergleich zu den aktuellen Angeboten.
2024 liegt der EZB-Leitzins, wie zuletzt 2008, über 4%. Die Neukundenzinsen auf das Tagesgeld 2024 variieren zwischen 3,30% und 4,