Der neue Air Berlin-Chef Hartmut Mehdorn hat die Freiflüge seiner Airline für Prominente aus Politik, Wirtschaft und Showgeschäft verteidigt. "Das macht jeder Autobauer und Anzughersteller, bezogen auf seine Produkte, nicht anders", sagte Mehdorn im Interview mit der "Zeit". Die Aufregung in der Öffentlichkeit hält der frühere Bahnchef für übertrieben: "Da ist mal wieder etwas künstlich aufgeblasen worden." Grundsätz
Der deutsche Triebwerkspezialist MTU rechnt ab dem Jahr 2020 mit einem chinesischen Flugzeugtriebwerk. "China will in den kommenden zehn Jahren einen zweistelligen Milliarden-Dollar-Betrag in die Hand nehmen um eine eigene Triebwerksfamilie zu entwickeln.", sagte MTU-Chef Egon Behle dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Die Münchener prüfen mit dem chinesischen Staatsunternehmen ACEA die Entwicklung eines Triebwerkes für den Airbus-Konkurrenten C919, der bereit
Nachdem in Libyen Hunderte tragbare Flugabwehrraketen vom Typ SA-7 verschwunden sind und laut BKA-Bericht mittlerweile unter anderem auf dem Schwarzmarkt in Ägypten angeboten werden, plädieren Sicherheitsexperten für einen besseren Schutz von Passagiermaschinen. CSU-Innenexperte Stephan Mayer (37) befürchtet, dass die "Fliegerfäuste" Al-Qaida-Terroristen in die Hände fallen könnten und fordert daher in der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) die
Mit Eröffnung des neuen Airports in Schönefeld will der Lufthansa-Konzern sein Hauptstadt-Angebot vom kommenden Sommer an deutlich ausweiten, wohingegen die Kabinenbeschäftigten Zugeständnisse beim Lohn und der Arbeitszeit machen sollten, dies aber verweigerten. Das berichtet der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Anders, argumentiert die Unternehmensführung, seien in Berlin angesichts des starken Preisdrucks kaum Gewinne zu erwirtschaften. Na
Lufthansa-Chef Christoph Franz fordert, die für Freitag dieser Woche geplante Inbetriebnahme einer neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen vorerst zu verschieben. Das erklärt der Top-Manager in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Am Dienstag vergangener Woche hatte das hessische Verwaltungsgericht entschieden, dass nach der Eröffnung der neuen Piste auf Deutschlands größtem Airport, anders als bisher, zwischen elf Uhr abends u
Eine wichtige Personengruppe soll bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin auch künftig in den Genuss von Freiflügen kommen: der eigene Aufsichtsrat. Das berichtet der "Spiegel". Zwar hatten einige seiner Mitglieder zusammen mit dem Vorstand kürzlich beschlossen, dieses Privileg für rund hundert Prominente aus Showgeschäft, Politik und Wirtschaft Ende des Jahres abzuschaffen. Für die Kontrolleure gilt allerdings eine Ausnahme. S
Der Test von Körperscannern am Flughafen Hamburg hat rund 1,1 Millionen Euro gekostet; davon entfallen jeweils die Hälfte auf Beschaffung und Unterhaltung der Geräte sowie auf das Kontrollpersonal. Das ergibt sich nach einem Bericht der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe) aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage des Linkspartei-Abgeordneten Jan Korte. Trotz des Versagens der Technik will das Ministerium aber keine
Die Gewerkschaft der Fluglotsen hat sich mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Das teilte die DFS am Mittwochnachmittag in Frankfurt am Main mit. Ein Streik der Fluglotsen, wie ihn die Gewerkschaft angekündigt hatte, ist damit vom Tisch. Das abschließende Treffen in Frankfurt war auf Anregung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zustande gekommen, nachdem die Gewerkschaft bereits das Scheitern der Verhandlungen erklärt und einen S
Einen Streik der deutschen Fluglotsen wird es frühestens am Donnerstag dieser Woche geben. Wie die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf einen Sprecher der Fluglotsen-Gewerkschaft GdF berichtet, werde bis Mittwochabend auf Arbeitskampfmaßnahmen verzichtet. Hintergrund ist ein letztes Schlichtungsgespräch unter Führung von Rainer Bomba (CDU), Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, der die Fluglotsen und ihren Arbeitgeber, die Deutsche Flu
Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen drohen erneute Behinderungen im Luftverkehr durch Streiks der Fluglotsen. Wie die Gewerkschaft der deutschen Flugsicherung auf ihrer Internetseite erklärt, wird am Montagnachmittag die Tarifkommission zusammenkommen, um darüber zu sprechen, wie es nach dem Abbruch der Verhandlungen weitergehen soll. Bereits am Montag könne es, durch Betriebsversammlungen des Bodenpersonals, zu Verzögerung im Luftverkehr kommen. Mit Einhaltung der 24-S