Im Zuge eines Sanierungskurses will die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin ihre Flotte um gut zehn Prozent verkleinern. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, soll die Flotte von derzeit 170 Flugzeugen auf 152 im Sommer 2012 reduziert werden. Die Flugleistung soll laut Air Berlin aber nur um vier Prozent sinken und dadurch die Produktivität pro Flugzeug um gut 200 Stunden pro Jahr erhöht werden. "Wir bewegen uns derzeit in einem turbulenten Umfeld, sow
Im Tarifstreit mit der Fluglotsen-Gewerkschaft hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) mit Unverständnis auf die Ablehnung des Schlichterspruchs durch die GdF reagiert. Der Kompromissvorschlag habe umfangreiche Forderungen der Gewerkschaft aufgenommen und Kompromisswege aufgezeigt, erklärte die DFS am Freitagnachmittag in Frankfurt am Main. Es sei allen Beteiligten klar gewesen, "dass der Schlichterspruch in der redaktionellen Umsetzung einer Ausgestaltung bedarf", hieß es
Im laufenden Tarifstreit mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) hat die Fluglotsen-Gewerkschaft (GdF) den Kompromissvorschlag des Schlichters abgelehnt. Das teilte die GdF am Freitag in Frankfurt am Main mit. Gleichzeitig erklärte sich die GdF-Tarifkommission jedoch dazu bereit, die vom Schlichter angeregten weiterführenden Gespräche mit der DFS, auf Basis der Schlichterempfehlung, unter der Moderation des Schlichters aufzunehmen. In dieser Zeit herrscht Friedenspflicht. Die DFS ha
Der neue Vorstandschef Roland Koch will den Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger in eine neue Wachstumsdimension führen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe). Seine Aufgabe im kommenden Jahrzehnt sieht er in der Integration der Einzelteile. Nach den zahlreichen Unternehmens-Zukäufen seines Vorgängers Herbert Bodner müssten diese "zu einer immer enger zusammenwirkenden Einheit verschmolzen werden", sagte der früher
Der ehemalige Lufthansa-Bereichsvorstand Thierry Antinori wird nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe) neuer Vertriebschef der Fluggesellschaft Emirates. Antinori soll bei dem Unternehmen dem Vernehmen nach den Australier Richard Vaughan ablösen, der in Ruhestand geht. Emirates will "grundsätzlich keine Branchengerüchte" kommentieren. Die Personalie ist für Lufthansa äußerst bitter. Denn mit Antinori wechselt zum ers
Hartmut Mehdorn will länger Chef von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin bleiben, als zunächst vermutet wurde. "Ich gehe davon aus, dass wir eine geraume Weile zusammenarbeiten werden", sagte Mehdorn in einer Videobotschaft an alle 8.900 Mitarbeiter des Konzerns, die als Abschrift im Wortlaut dem "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe) vorliegt. "Das werden nicht nur drei Tage oder drei Monate sein, es werden sicher eineinhalb Jahre oder g
Körperscanner werden vorerst nicht an deutschen Flughäfen eingesetzt. "Die Bundespolizei wird die Entwicklung auf diesem Gebiet weiter eng begleiten, so dass wir hoffentlich bald Geräte zur Verfügung haben, die sowohl unseren hohen Sicherheitsansprüchen genügen als auch dem Passagieraufkommen Rechnung tragen", erklärte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich in einer Presseerklärung. Die Auswertung der Daten aus dem zehnmonatigen Praxisbetrieb h
Die Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen (CDU), unterstützt die rot-grünen Pläne für ein Nachtflugverbot für Passagierflüge in Köln. "Wir muten den Bürgern, die in der Nähe leben und nicht schlafen können, sehr viel zu", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). "Mir hat bislang niemand erläutern können, warum es wirtschaftlich unbedingt notwendig ist, nachts zwische
Die Discount-Fluglinie Germanwings will in die Lücke stoßen, die sich durch den Teil-Rückzug des Konkurrenten Air Berlin am Flughafen Köln/Bonn aufgetan hat. Germanwings-Chef Thomas Winkelmann sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe), die Fluglinie wolle mehrere Strecken anbieten, die bisher vor allem von Air Berlin bedient wurden. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir zwei Strecken nach Marokko, also nach Nador und Tanger, sowie die Verbindu
Nach Berechnungen des Flughafenverbandes ADV wird die neue Luftverkehrsabgabe 6.000 Arbeitsplätze an deutschen Flughäfen kosten. "Wir reden von 6.000 direkten Beschäftigungsverhältnissen, die uns durch die Luftverkehrssteuer entgehen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Flughafen-Dachverbandes ADV, Christoph Beisel, der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Hinzu kämen weitere indirekt von Flughäfen abhängige Arbeitsplätze. &q