Investigativ-Journalist Oliver Schröm
zweifelt an der Bereitschaft deutscher Verlage, in aufwändige
Recherchen zu investieren. "Von rühmlichen Ausnahmen abgesehen wird
es wohl mittelfristig darauf hinauslaufen, dass vorwiegend die
Öffentlich-Rechtlichen oder gemeinnützige Journalistenorganisationen
wie Correctiv sich aufwendige Recherchen werden leisten wollen", sagt
Schröm dem "medium magazin". Der frühere Investigativ-Chef des
"
Reporter Helge Timmerberg ist mit 64
Jahren noch nicht müde und beschreibt im "medium magazin" die
ungebrochene Leidenschaft für seine Arbeit. Recherchen seien für ihn
die "Hunting Season", sagt der deutsche Journalist, der in Wien und
St. Gallen lebt. "Ich will raus, das Einhorn fangen."
Timmerberg erläutert im Interview von Stephan Seiler, warum er
dazu möglichst ohne festen Plan in ein Land reist und sich zu
potenziellen Protago
WDR-Fernsehchefredakteurin Sonia Mikich
hofft, dass junge Journalisten in zehn Jahren ganz selbstverständlich
auch in Informatik ausgebildet werden. "Es wäre wünschenswert,
wenn bei der Volontärsausbildung auch Programmieren gelehrt
wird", sagt Mikich dem "medium magazin". Berufswelten wachsen in
ihren Augen zusammen, "das Kästchendenken löst sich
zunehmend auf." Die Branchen-Zeitschrift "medium magazin&quo
Sportjournalist Oliver Wurm reist zur
Fußball-EM durch Frankreich und verkauft seine selbst gemachten
Magazine. Wurm, früher bei "Sport-Bild" und "Max", glaubt an den
Erfolg seines Hefts "72 80 96 16": "Wer in diesen Zeiten noch Print
kauft, der will ein besonderes haptisches Erlebnis haben", sagt Wurm
dem "medium magazin". Der kreative Selbstverleger gibt deshalb zu
jedem Magazin einen Goldstift heraus, mit dem Käufer nach
Fortschritt, aber schnell: Chefredakteur
Klaus Brinkbäumer nimmt im "medium magazin" ausführlich Stellung zur
Neuausrichtung des "Spiegels" – und geht kritisch mit Teilen seiner
Redaktion ins Gericht. Es laufe noch nicht hundertprozentig, fasst
Brinkbäumer den Status Quo beim "Spiegel" zusammen.
Als Beispiel wählt der 49-Jährige Besprechungen: "Manchmal würde
ich mir die Konferenzen noch lebhafter wünschen, mit mehr
Der „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze“ wird große Auswirkungen auf die Zeitarbeitsbranche haben. Unternehmen, die Zeitarbeit einsetzen, werden dies vorerst in steigenden Kosten zu spüren bekommen. Denn sowohl die Kosten für Verwaltung als auch die Löhne für Mitarbeiter steigen – diesen wird nach im Regelfall 9 Monaten Equal Pay gezahlt. Höhere Löhne bedeuten dabei aber gleichzeitig auch die
Way To Blue, die internationale Agentur für Kommunikation, erweitert das deutsche Team mit Nadine Vakšić-Pillitteri. Als Social & PR Senior Account Executive wird sie vorwiegend Kunden aus dem Bereich Entertainment unterstützen.