Eine Standeskultur kann sich nur aufrecht erhalten, wenn der natürliche Eigenwille der einfachen Kulturmenschen durch eine unnatürlich konstituierte Kulturwelt dauerhaft reduziert werden kann.
Damit sich eine Standeskultur von Herrenmenschen, Dienermenschen und Sklavenmenschen dauerhaft auf eine hierarchische Weise organisieren kann, muss der „oberste“ Wille der Herrenmenschen innerhalb der Kultur dauerhaft durchgesetzt werden. Der Zweck der Religionskonstitutionen bestand daher bereits in den frühen Standeskulturen darin, den natürlichen Eigenwillen des Menschen für eine adäquate Eingliederung in die Militärmaschine, die Wirtschaftsmaschine und d
Auch in diesem Jahr überträgt der Hessische Rundfunk (hr) zu Weihnachten wieder Gottesdienste im Radio. An Heiligabend steht die Christmette aus der Pfarrei St. Franziskus Offenbach auf dem Programm, am 25. Dezember wird der Weihnachtsgottesdienst aus der Paul-Gerhard-Kirche in Kassel gesendet und am zweiten Weihnachtsfeiertag gibt es den katholischen Feiertagsgottesdienst aus dem Frankfurter Dom.
Christmette live aus der Pfarrei St. Franziskus Offenbach in hr2-kultur
Zu Weihnachten, am Fest zu Jesu Geburt, sind Glaube, Kirche und Religion den Deutschen längst nicht so wichtig wie Zeit mit den Liebsten, Besinnlichkeit und gutes Essen. Nur 16 Prozent der Deutschen planten 2024, einen Weihnachtsgottesdienst zu besuchen, so das Ergebnis der Weihnachtsstudie der Universität der Bundeswehr München. Immer mehr Menschen in Deutschland sind konfessionslos. Wie diese Entwicklungen in unsere Lebenswelt wirken, zeigt das Magazin "Apotheken Umschau EL
In diesem Monat gedachten die Hizmet-Bewegung und ihr verbundene Menschen weltweit des ersten Todestages Gülens. Der Prediger war vor einem Jahr im Exil in den USA gestorben. Seine Bewegung wird von der türkischen Regierung für den Putschversuch von 2016 verantwortlich gemacht, was jedoch nie nachgewiesen werden konnte.
Die Bewegung hat sich in diesem ersten Jahr ohne ihren geistigen Wegbereiter stabil halten können. Ihre Aktivitäten in den Kernbereichen des interrelig
84 Prozent der Deutschen vertreten die Auffassung, Politikerinnen und Politiker sollten "weltanschaulich neutral entscheiden", 76 Prozent stimmen der Überzeugung zu, dass sich ethisch-moralische Entscheidungen "auf Vernunft und Mitgefühl" stützen sollten, "nicht auf göttliche Gebote". Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die im Auftrag der "Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland" (fowid) die Einstellungen d
US-Präsident Donald Trump hat am vergangenen Samstag gedroht, einen Militäreinsatz zum Schutz der Christen in Nigeria durchzuführen. Zuvor hatte er angekündigt, das Land auf die Liste der "Countries of particular Concern" (besonders besorgniserregende Länder) zu setzen, womit schwere wirtschaftliche Sanktionen einhergehen. Das christliche Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors ist weltweit tätig und führt seit Jahrzehnten umfangreiche Hilfsp
Das Bundesverfassungsgericht hat heute (23. Oktober 2025) über die Verfassungsbeschwerde eines kirchlichen Vereins gegen ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts entschieden (2 BvR 934/19). In der Entscheidung – der eine Vorlage an den Gerichtshof der Europäischen Union vorausgegangen war – hat das Bundesarbeitsgericht den Beschwerdeführer zur Zahlung einer Entschädigung verurteilt, weil er eine konfessionslose Bewerberin für eine ausgeschriebene Referentenstelle nicht zum V
Österreichisches Traditionsunternehmen realisiert Leuchten-Meisterwerke für die Romanian National Cathedral
Das österreichische Familienunternehmen ORION – Leuchten mit Stil hat eines der größten Projekte seiner Firmengeschichte erfolgreich umgesetzt: In enger Kooperation mit dem rumänischen Patriarchat (Patriarhia Român?) entwickelte und fertigte ORION fünf monumentale Großleuchten für die Romanian National Cathedral in Bukarest, eines
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, und die Leitenden Geistlichen aller 20 Landeskirchen äußern sich zum Jahrestag des 7. Oktober 2023 wie folgt:
„Der 7. Oktober markiert den Tag des schlimmsten Massakers an Jüdinnen und Juden seit der Shoa: Terroristen der Hamas griffen Israel in einem beispiellosen Terrorakt an, ermordeten über 1.000 Menschen, verschleppten 251 und verletzten viele weitere. Dieses Verbrech