Internationale Menschenrechtsorganisationen äußern Bedenken hinsichtlich der Religions- und Meinungsfreiheit in Südkorea – Forderung nach Überprüfung der Inhaftierung des Vorsitzenden Lee Man-hee
[Interview] Deutscher Völkerrechtsprofessor: "Bei dem 95-jährigen Vorsitzenden Man Hee Lee sollte vor einer Untersuchungshaft vorrangig geprüft werden, ob mildere Alternativen in Betracht kommen."
Rund 3.000 Pastoren aus mehreren Ländern warnen vor einer Krise der Religionsfreiheit in Südkorea. Sie fordern faire Verfahren und die Freilassung des 95-jährigen Lee Man-hee.
Die Veranstaltung von FOREF in Frankfurt übertraf alle Erwartungen: 200 Personen aus dreizehn Religionen nahmen an der Gedenkveranstaltung anlässlich des UN Gedenktages teil.
Ein Gedenktag gibt Opfern ein Gesicht: Überlebende und Vertreter von Ahmadiyya, Jesiden, Uiguren und Shaolin berichten eindringlich von Verfolgung, Diskriminierung und ihrem Kampf um Menschenrechte.
Weltpastoren-Versammlung ordnet Gefangenschaft des 95-jährigen Shincheonji-Leiters in ein breiteres Muster verstärkter Kontrolle religiöser Minderheiten ein
Während europäische Rechtegruppen auf einer internationalen Pressekonferenz in Seoul Alarm schlagen, bleibt die Reaktion in Deutschland und Europa aus.
Fünf internationale Menschenrechtsorganisationen forderten in Seoul die Freilassung des 95-jährigen Shincheonji-Vorsitzenden Lee Man-hee und warnen vor Druck auf religiöse Minderheiten in Südkorea.
Renommierter Forscher bezeichnet die Situation als "Schandfleck für Südkoreas demokratische Glaubwürdigkeit", da der Justizminister einem laufenden Verfahren vorweggreift
Internationale Kritik an Südkorea: Die Haft eines 95-jährigen Religionsführers wegen gewaltloser Vorwürfe und die Vorverurteilung durch den Justizminister belasten die Demokratie des Landes.