Industrieversicherung: Markt bleibt käuferfreundlich – aber nicht bedingungslos
Willis Report 2026: Risikoprofil entscheidet über Versicherbarkeit
Willis Report 2026: Risikoprofil entscheidet über Versicherbarkeit

Die MaRisk-Novelle 2026 stellt Kredit- und Finanzinstitute vor die Aufgabe, materielle Neuerungen von Klarstellungen und redaktionellen Anpassungen zu unterscheiden. Die MaRisk 06/2026 betreffen unter anderem Verantwortlichkeitserklärungen, die Abgrenzung zu DORA, langfristige Anforderungen im Umgang mit Umweltrisiken sowie Änderungen in Kredit-, Liquiditäts- und Risikoberichtsprozessen. Damit ergeben sich Auswirkungen auf Governance, Risikomanagement, Kontrollfunktionen und Dokum

Mit dem BRUBEG als nationaler Umsetzung der europäischen Capital Requirements Directive VI (CRD VI) verändern sich die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Kreditinstitute in zentralen Bereichen der Governance, Risikosteuerung und Unternehmensorganisation. Im Fokus stehen insbesondere die stärkere Verantwortung der Geschäftsleitung, die Integration von ESG-Risiken in die Unternehmenssteuerung sowie erweiterte Anforderungen an Kontroll- und Entscheidungsprozesse. Für Ins

Essen – Roland Franz, Geschäftsführender Gesellschafter der Steuerberatungskanzlei Roland Franz & Partner in Essen und Velbert, weist darauf hin, dass die Geldwäscheprävention nach dem Geldwäschegesetz (GwG) darauf abzielt, das Einschleusen illegaler Vermögenswerte in den legalen Wirtschaftskreislauf zu verhindern. Unternehmen, wie zum Beispiel Banken, Immobilienmakler oder Händler, müssen mittels eines risikobasierten Ansatzes ihre Kunden identifizier
10. Willis Risk Summit beleuchtete aktuelle Risikotreiber: Risikomanager sehen in Konjunktur und Fachkräftemangel die derzeit größten Herausforderungen – Klimawandel eher langfristig im Fokus

Unternehmen sehen sich zunehmend mit internen Betrugsrisiken konfrontiert, die nicht nur finanzielle Schäden verursachen, sondern auch das Vertrauen in organisatorische Strukturen beeinträchtigen. Vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen und komplexer Geschäftsprozesse gewinnt die interne Betrugsprävention an Bedeutung. Dabei geht es insbesondere um das frühzeitige Erkennen von Risikokonstellationen, das Verständnis psychologischer Mechanismen so

Warum 72 Stunden über Bußgeld oder Vertrauensverlust entscheiden können und welche Fehler besonders häufig passieren – dazu mehr in meinem aktuellen Fachbeitrag.

Die regulatorischen Anforderungen an Zahlungs- und E-Geld-Institute haben sich mit der Einführung der ZAG-MaRisk deutlich weiterentwickelt. Hintergrund ist insbesondere das BaFin-Rundschreiben 07/2024, das eine stärkere Ausrichtung auf Governance, Risikoorientierung und prüfungssichere Prozesse fordert. Für Institute entsteht daraus die Notwendigkeit, bestehende MaRisk-Strukturen zu überprüfen und auf die spezifischen Anforderungen des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz

Die regulatorischen Anforderungen an das Risikomanagement von Finanzinstituten entwickeln sich kontinuierlich weiter. Mit AT 8.2 MaRisk rückt insbesondere die Einbindung der Compliance-Funktion in Veränderungsprozesse stärker in den Fokus. Institute stehen vor der Aufgabe, organisatorische Änderungen, Anpassungen von IT-Systemen sowie strategische Entscheidungen systematisch zu bewerten und deren Auswirkungen auf die Risikolage nachvollziehbar zu dokumentieren. Das Seminar &b

Autor: Reinhard F. Leiter, Executive Coach München
In der unerbittlichen Dynamik der modernen Wirtschaftswelt hat sich ein Begriff klammheimlich von einem moralischen Stigma zu einer vermeintlichen Tugend gewandelt: die Gier. Was heute oft als "Wachstumsdrang" oder "maximale Skalierung" nobilitiert wird, erweist sich bei genauerer Betrachtung als die kulturell akzeptierte Form einer chronischen Maßlosigkeit. Wer Gier lediglich als psychologisches Phänomen abt