Coaching ist in aller Munde. Von Süddeutsche Zeitung und Spiegel über Wirtschaftspsychologie Aktuell bis hin zu Stiftung Warentest beschäftigen sich Journalisten, Tester und Theoretiker mit der Business-Dienstleistung.
Dabei mäandert der Tenor der Diskussion momentan je nach Zielgruppe zwischen kritisch-konstruktiv und polemisch-populistisch. Mal wird Coaching als mögliche Hilfe zur Selbsthilfe beschrieben, mal als teurer und sinnloser Kaffeeklatsch.
Dass es Objektivität nicht gibt und nicht geben kann, hat sich zwischenzeitlich herumgesprochen. Alles hängt "irgendwie" mit allem zusammen und komplexe Systeme lassen sich nicht steuern. Geradlinig-kausale Erklärungsversuche für Sachverhalte müssen scheitern, zirkuläre Erklärungen müssen gefunden werden. Die Selbstorganisationskräfte der Organisation müssen angeregt und genutzt werden und…
Wenn sich Vorgesetzte intensiv um Motivation, Supervision und Weiterbildung ihres Mitarbeiterteams kümmern, ist nicht nur das Betriebsklima deutlich angenehmer, auch die Unternehmensleistung wird besser. Konfliktmanagement, Karriereplanung und Sozialkompetenz sind moderne Zauberworte für Erfolg. Unternehmer, Führungskräfte und Personalverantwortliche können diese Fähigkeiten erwerben – durch eine professionelle Ausbildung zum Business Coach.
Der Begriff „analoge“ Interventionen leitet sich aus der Annahme eines analogen Aspektes der Kommunikation von Paul Watzlawick ab. Dieser unterscheidet zwischen digitalen Bestandteilen (Gesprochenes oder geschriebenes Wort) und analogen Bestandteilen (nonverbalen Begleitsignale, wie Mimik, Gestik, Tonfall). Erst durch die Kombination beider Aspekte wird eine Nachricht vollständig. Analog werden in erster Linie Gefühle und Beziehungsbotschaft