Die Top-Bankerin Katharina Herrmann glaubt, dass Deutschland eine feste gesetzliche Frauenquote braucht, um den Anteil weiblicher Manager in den Führungsetagen der Wirtschaft wirksam zu erhöhen. "Je höher die Hierarchiestufe, desto geringer ist noch immer der Anteil der Frauen. Das gilt vor allem in den Vorständen und in den Aufsichtsräten der Unternehmen", sagte Herrmann, Marketing-Vorstand der ING-Diba-Bank, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). &quo
Der deutsche Energiemarktführer Eon macht mit seinem Rückzug aus dem inländischen Kraftwerksgeschäft rasche Fortschritte: Nach Informationen der "Welt" verkauft der Düsseldorfer Energieriese in Kürze das Braunkohlenrevier Helmstedt samt dem Kraftwerk Buschhaus im südöstlichen Niedersachsen an die tschechische EP-Holding (EPH). Die Tschechen besitzen in Sachsen-Anhalt bereits den Braunkohleschürfer Mibrag. Das Geschäft steht dem Vernehme
Der scheidende Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, will seine einflussreichen Posten bei Siemens und Volkswagen auch nach dem Abtritt von der Gewerkschaftsspitze behalten. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" hat der 63-Jährige den wesentlichen Entscheidungsträgern signalisiert, seine Arbeit als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der beiden Dax-Konzerne jeweils bis zum Ende seiner Amtsperiode fortsetzen zu wollen. Bei Siemens ist er bis zur Hauptvers
Bahnchef Rüdiger Grube räumt nach dem Mainzer Schienenchaos gegenüber der "Welt am Sonntag" grundsätzliche und ernstzunehmende Defizite bei der Führungskultur im DB-Konzern ein. "Wir haben bundesweit etwa 12.500 Fahrdienstleiter. Die haben im Durchschnitt 80 Überstunden pro Person. Die halbwegs abzubauen, dauert seine Zeit. Aber dass sie sich überhaupt aufbauen konnten, obwohl die betroffenen Mitarbeiter gewarnt hatten, das zeigt, dass Informatio
Nach dem Chaos am Mainzer Hauptbahnhof regt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück an, dass der Bund als Eigentümer der Bahn auf einen Teil der 500 Millionen Euro hohen Dividende verzichtet. "Das ist zu überprüfen. Vor dem Hintergrund der Engpässe bei der Bahn und mit Blick darauf, dass sie mit den Folgen der Hochwasserkatastrophe zu kämpfen hat, muss der Bund als Eigentümer Verantwortung übernehmen", sagte Steinbrück "Bild am Sonntag"
Bahnchef Rüdiger Grube räumt nach dem Mainzer Schienenchaos gegenüber der "Welt am Sonntag" grundsätzliche und ernstzunehmende Defizite bei der Führungskultur im DB-Konzern ein. "Wir haben bundesweit etwa 12.500 Fahrdienstleiter. Die haben im Durchschnitt 80 Überstunden pro Person. Die halbwegs abzubauen, dauert seine Zeit. Aber dass sie sich überhaupt aufbauen konnten, obwohl die betroffenen Mitarbeiter gewarnt hatten, das zeigt, dass Informatio
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat Erfolgsprämien für gute Fachkräfte vorgeschlagen. In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke, angesichts akuten Fachkräftemangels seien mehr Anstrengungen der Betriebe nötig, die gut ausgebildeten Kräfte im Handwerk zu halten. Neben attraktiven Angeboten zur Fort- und Weiterbildung seien auch Erfolgsprämien sinnvoll zur Motivation der Mitarbeiter. Schwa
Erstmals seit Auftreten der massiven Probleme im Schienenverkehr in und um Mainz hat sich Bahnchef Rüdiger Grube direkt an die Kunden gewandt und sich entschuldigt. Er kündigte eine schnelle Besserung der aktuellen Zustände sowie eine grundsätzliche Aufarbeitung der Ursachen der Beeinträchtigungen an. "Ich entschuldige mich ausdrücklich für die entstandenen Probleme", sagte Grube der "Welt am Sonntag". Der Bahnchef hatte nach eigenem Bekunde
Bahnchef Rüdiger Grube hat das wochenlange Bahnchaos in Mainz und die Zugausfälle als "eine große Blamage für die Bahn" bezeichnet. In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" räumte Grube ein, dass die Personalprobleme in Mainz bei der Bahntochter DB Netz AG seit Monaten bekannt waren. "Bereits Anfang 2013 gab es im Aufsichtsrat der DB Netz AG kritische Fragen zur Personalentwicklung von der Arbeitnehmerseite", so Grube. "In der schr
Die Nachfrage nach Fachkräften aus dem Ausland nimmt in Deutschland zu: Während innerhalb der vergangenen zwei Jahre jedes sechste Unternehmen (16,6 Prozent) Fachkräfte aus dem Ausland gesucht oder eingestellt hat, erwägt knapp jedes dritte Unternehmen (31,7 Prozent) innerhalb der nächsten zwei Jahre Fachkräfte aus dem Ausland einzustellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der "Wirtschafts