Tarifkonflikt: E.On will an Verhandlungstisch zurückkehren

Im Tarifkonflikt beim Düsseldorfer Energiekonzern E.on SE hat das Unternehmen die Gewerkschaften aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Wir haben uns bewegt, wir ringen darum, eine faire Lösung hinzubekommen", sagte E.on-Personalvorstand Regine Stachelhaus der "Welt am Sonntag" (20.1.2013). Die Hoffnung, dass ein Arbeitskampf noch auf den letzten Metern vermieden werden kann, gebe sie nicht auf: "Unsere Tür steht offen", erkl&aum

Berliner Kunst-Auktionator expandiert nach China

Der Berliner Kunst-Auktionator Artnet will nach China: "China ist ein riesiger und hochinteressanter Markt für uns", sagte Vorstandschef Jacob Papst der "Welt am Sonntag" (20.1.2013). Das auf Online-Auktionen in Europa und den USA spezialisierte Unternehmen will sein Geschäftsmodell jetzt auf das asiatische Boomland übertragen. "Chinesische Kunst ist im Kommen, und viele chinesische Investoren wollen europäische oder amerikanische Kunst kaufen",

BDA-Präsident Hundt kritisiert zu hohe Manager-Gehälter

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, hat zu hohe Gehälter für Manager kritisiert. Es gebe "Verhaltensweisen, die gegen moralische Regeln verstoßen", sagte Hundt der "Welt am Sonntag" (20.1.2013). "Ich habe zum Beispiel kein Verständnis für gewisse extreme Gehalts- beziehungsweise Abfindungsregelungen. Damit wird unser Ruf ruiniert." Es gehe um das richtige Maß. "Norm

„Focus“: Air-Berlin-Mitarbeiter sollen mit Gehaltsverzicht zur Sanierung beitragen

Air Berlin soll von den Mitarbeitern einen Gehaltsverzicht als Beitrag zur Sanierung des Unternehmens verlangen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, soll der Vorstand nach den Vorstellungen des neuen Firmenchefs Wolfgang Prock-Schauer auf zehn Prozent, die übrigen Beschäftigten auf fünf Prozent ihres Bruttogehaltes verzichten. Dadurch und mit dem angekündigten Wegfall von 900 Arbeitsplätzen will die Airline 40 Millionen Euro sparen. Dies ist ein Zehntel

Nobelmarke Bentley will Absatzzahl verdoppeln und setzt stark auf Europa

Bentley-Chef Wolfgang Schreiber setzt für die ehrgeizigen Ziele der britischen Nobelmarke stark auf Europa. "In Großbritannien haben wir einen Marktanteil von etwa einem Drittel, im restlichen Europa weniger als zwölf Prozent. Da ist noch Luft nach oben. Ich schreibe Europa nicht ab", sagte Schreiber am Rande der Detroit Motor Show der "Welt". Die Tochter des Volkswagenkonzerns habe im vergangenen Jahr auf dem europäischen Kontinent und unter Ausklammerun

Stadtwerkeverbund schlägt Reformmodell für deutschen Strommarkt vor

Der Stadtwerkeverbund Thüga hat der Bundesregierung ein Reformmodell für den deutschen Strommarkt vorgeschlagen. Damit die Energiewende gelinge sei ein grundlegender Umbau nötig, sagte Thüga-Chef Ewald Woste der "Süddeutschen Zeitung". Im Zentrum des Modells steht die Abschaffung der Ökostromförderung in ihrer heutigen Form. So sollen die bislang über Einspeisetarife geregelte Ökostromförderung staatlichen Zuschüssen beim Bau neuer

Fundierter Blick von oben / Mit Management-Know-how Unternehmen besser steuern

Den Markt aus der Hubschrauberperspektive zu
betrachten, sich mit volkswirtschaftlichen Zusammenhängen zu
beschäftigen – dafür fehlt Geschäftsführern, Managern und
Bereichsleitern, gerade wenn sie stark in operative Projekte und
kleinteilige Entscheidungen eingebunden sind, häufig die Gelegenheit.
Zwei neue Qualifizierungsangebote der Haufe Akademie helfen, hier
gegenzusteuern und Unternehmen ganzheitlich und mit Hilfe moderner
Kennzahlensysteme zu analysieren

Bundesregierung unzufrieden mit Privatisierungsverlauf in Griechenland

Die Bundesregierung hat sich unzufrieden über den Verlauf der Privatisierung von Staatsbesitz in Griechenland geäußert, zu der sich die griechische Regierung im Gegenzug zu den Euro-Rettungshilfen verpflichtet hat. "Aus Sicht der Bundesregierung sind die Ergebnisse der Privatisierungsmaßnahmen bislang enttäuschend ausgefallen", heißt es in einem Schreiben der Regierung an den Bundestag, das den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitag) vorliegt. Die Regi

Studie: Standort Deutschland wird im Ausland immer beliebter

Ausländische Firmen haben ihre Aktivitäten in Deutschland deutlich ausgeweitet. Das geht aus dem neuen "Global Location Trends"-Report des IBM-Konzerns hervor, die dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) exklusiv vorliegt. Demnach starteten ausländische Unternehmen im Jahr 2011 weit mehr als 600 große neue Investitionsprojekte – und schufen dabei mehr als 26.000 neue Jobs. Im Vergleich zu 2010 ist das ein Plus von 77 Prozent. Deutschland springt damit im IBM-

Thyssen-Krupp mit Angeboten für Überseewerke unzufrieden

Der Industriekonzern Thyssen-Krupp ist laut eines Zeitungsberichtes mit den Angeboten für seine amerikanischen Stahlwerke unzufrieden. "Das Unternehmen hat daher die Interessen aufgefordert, ihre Offerten nachzubessern", will das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) aus Verhandlungskreisen erfahren haben. Thyssen-Krupp will laut dem Bericht mit dem Verkauf mindestens den Buchwert erlösen, der bei 3,9 Milliarden Euro liegt. Eine weitere Wertberichtigung sei für die F