Neue OZ: Kommentar zu Euro-Zone / Rezession

Der Krise trotzen

Die Euro-Zone versinkt in der Rezession. Noch ist die breit
aufgestellte deutsche Wirtschaft nicht vollständig von dem Abwärtssog
erfasst, doch erste Frühindikatoren wie die sinkende Stahlproduktion
kündigen eine Verdüsterung der Konjunkturlage zwischen Flensburg und
München an.

Die derzeit weiter wachsenden Exporte in die USA und nach China
können jedoch noch die Auftragsausfälle aus den kriselnden
Euro-Südländern

Rheinische Post: Kommentar zumÖkostrom: Öko-Wahnsinn

Gedacht war das Erneuerbare Energien Gesetz
(EEG) vor zwölf Jahren als Anschubfinanzierung für neue Techniken wie
die Photovoltaik. Seither müssen die Stromverbraucher die
Solar-Subventionen über einem Aufschlag auf ihre Stromrechnung
finanzieren. Die Förderung war von Anfang an viel zu hoch. Aber dann
hat die Politik auch noch den Absprung verpasst: Sie blieb auch dann
noch hoch, als die Preise für die Anlagen wegen der schon bald
einsetzenden Massenproduktio

Börsen-Zeitung: Vergnügungssteuerfrei, Kommentar zur neuen Spitze der DekaBank, von Bernd Wittkowski.

Habemus praesidens! Die Sparkassenkardinäle
haben gewählt. Michael Rüdiger heißt der neue Mann an der Spitze der
DekaBank. Es hat lange gedauert, bis über dem Frankfurter Trianon,
dem Sitz des Asset Managers der Sparkassen, weißer Rauch aufstieg.
Immerhin ist der Verwaltungsratsvorsitzende Georg Fahrenschon, der
Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, seit Mitte Mai
im Amt und hatte vor Übernahme desselben seinen Vorgänger Heinri

Weser-Kurier: Kommentarüber die Konjunkturaussichten

Wenn man sich Europa als Eisberg im großen weiten
Meer der Weltkonjunktur vorstellt, sind an seiner Basis, tief, tief
im Ozean, Länder zu finden wie Spanien, Portugal – und Griechenland.
Oben jedoch, weit über Wasser, finden wir Deutschland. Die
zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt nach den Vereinigten Staaten
ist so etwas wie die Insel der Seligen in diesem Meer. Seit dem Ende
der globalen Rezession im Frühjahr 2010 scheinen weder Euro-Krise
noch Finanzm

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Konjunktur

Wer langsam geht, kommt auch ans Ziel. So heißt
es. Also kann man mit 0,3 Prozent Wirtschaftswachstum noch zufrieden
sein. Wären da nicht die benachbarten Volkswirtschaften, die zum
größten Teil schon den Rückwärtsgang eingelegt haben. Für sie soll
Deutschland Zugpferd sein. Doch wie soll das gehen, mit so wenig
Schwung? Die Nachbarn sehen vor allem die Kehrseite der deutschen
Sonderentwicklung. Sie bekritteln den deutschen Handelsüberschuss,
der

WAZ: Weltmoral – Kommentar von Stefan Schulte

Werden Nahrungsmittel knapp, werden sie teurer. Das
ist zunächst einmal kein Teufelswerk böser Spekulanten, sondern der
natürlichste Preismechanismus der Welt. An ihn werden wir uns
gewöhnen müssen. Die Flächen unserer Erde sind begrenzt, deren
Bevölkerung allerdings wächst und wächst. Ernteausfälle in Jahren wie
diesem geben uns nur eine Ahnung von den Verteilungskämpfen der
Zukunft. In dieser Ausgangslage lässt sich das Spekulier

NRZ: Teuer wird es so oder so – Kommentar zu RWE von Thomas Rünker

RWE und Eon können sich nun nicht nur im Verkraften
der Energiewende messen, sondern auch in der Disziplin Stellenabbau.
Eon hat hier ein paar Monate Vorsprung, doch den könnte RWE leicht
durch bessere Arbeit aufholen. Etwa durch einen Prozess, in dem sich
die Chefetage nicht durch lautes Poltern, sondern durch Ausnutzen der
eigentlich guten Beziehungen zur Arbeitnehmerseite auszeichnet.
Gelingt Terium ein sozialverträglicher Stellenabbau, erspart er RWE
zumindest einen Repu

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu den deutschen Konjunkturdaten

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Das
deutsche Wirtschaftswachstum hat sich verlangsamt. Doch rundherum in
der EU herrscht Krise. Frankreich, Italien, Großbritannien
schrumpfen. Das deutsche Glas ist definitiv halb voll. Und das ist
erstaunlich. Schließlich lebt die deutsche Wirtschaft entscheidend
vom Export, der zu einem Großteil in die Krisen-EU geht. Aber
Abnehmer anderswo können das ausgleichen – in Asien, aber auch in
Südamerika oder Russland sind de

NRZ: Nur jede dritte Schlecker-Frau in NRW fand einen neuen Job

Knapp ein Drittel der einstigen
Schlecker-Beschäftigten haben wieder eine Arbeit gefunden. Alle
anderen befinden sich in Qualifizierungs-Maßnahmen der
Arbeitsagenturen oder suchen noch eine Stelle. "Von den rund 4900 von
der Insolvenz Betroffenen haben 1583 wieder eine Tätigkeit
aufgenommen", so Werner Marquis, Sprecher der NRW-Direktion der
Bundesagentur für Arbeit zur NRZ. Zwar hätten zwei Drittel der
Schlecker-Frauen eine abgeschlossene Ausbildung&qu

Nüßlein: Deutsche Wirtschaft bleibt vorerst auf Wachstumskurs

Das Statistische Bundesamt hat heute die Zahlen zur
Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal 2012
veröffentlicht. Hierzu erklärt der wirtschafts- und energiepolitische
Sprecher der CSU-Landesgruppe, Dr. Georg Nüßlein:

"Die deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal zwar weiterhin.
Sie hat dabei aber Geschwindigkeit eingebüßt. Das schwierige
europäische und weltwirtschaftliche Umfeld tragen ihren Teil dazu
bei. Vor allem die