Bonn / Duisburg, 8. Mai 2012 – Prof.
Ferdinand Dudenhöffer, Automobilexperte von der Universität
Essen-Duisburg, sieht die Zukunft der Opelwerke in Deutschland
kritisch. "Bochum wird nach meiner Einschätzung nach 2014 geschlossen
werden. Rüsselsheim wird man mit dem Zafira in einer vernünftigen
Ausrichtung halten", sagte er im PHOENIX-Interview. Ursachen seien
Überkapazitäten. "In den ersten drei Monaten ist die Nachfrage nach
Opelfahrzeuge
Potsdam (MOZ) Brandenburgs
Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) spricht angesichts der
Verschiebung des Eröffnungstermins für den neuen Flughafen von einer
Katastrophe für die Region. "Da bauen wir den modernsten Flughafen
der Welt und bringen ihn nicht in Gang." Die gesamte Imagekampange,
die in den vergangenen Monaten betrieben wurde, war umsonst, klagte
der Minister. +++
Machen die Medien den Menschen Angst? Ja, wenn sie in
Verkennung ihrer Aufgaben Krisenberichterstattung betreiben. Dann
benötigen sie nicht einmal ein außerordentliches Krisenjahr wie 2011,
um ihr Publikum zumindest kurzfrist, auf jeden Fall unnötig in Panik
zu versetzen. Bei der Podiumsdiskussion von Chefredakteuren und
Fachleuten aus dem Universitätsbereich über "Die Angst und die Medien
– wie viele schlechte Nachrichten vertragen die Menschen?" waren sic
Beim Thema Finanzen herrscht in den meisten
deutschen Familien das große Schweigen. Nur 33 Prozent der
Bundesbürger sagen, dass in ihrer Familie bei finanziellen
Angelegenheiten generell eine große Offenheit herrscht. Vor allem
Erbschaftsfragen sind bei vielen Deutschen ein Tabuthema, über das
ein Großteil noch nicht einmal mit dem eigenen Ehe- oder
Lebenspartner spricht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen
Befragung unter 1.000 Personen in Deutschl
Gerade in Zeiten schwächelnder Konjunktur müssen
sich Unternehmen gegen Störfaktoren in der Supply Chain absichern.
Denn jede dritte Firma ist stark von ihren Lieferanten und
Dienstleistern abhängig. Trotzdem verzichten selbst von den stärker
abhängigen Firmen 57 Prozent auf ein Frühwarnsystem und 32 Prozent
auf eine laufende Suche nach alternativen Anbietern. Das sind
Ergebnisse der Studie "Ertragssicherung in der Finanzkrise" von
Steria Mumme
Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried
Kretschmann kann in diesen Tagen auf ein erstes spannendes Jahr im
Amt zurückblicken. Das Wahlergebnis, mit dem daraus folgenden ersten
Grün-Roten Regierungsbündnisses wurde damals als "historisch"
bezeichnet.
Die Themen Energiewende, Bürgergesellschaft und ein Wandel in der
Bildungspolitik bewegen die Grün-Rote Landesregierung in diesem
wirtschaftlich starken Bundesland. Dazu erregt
Die Drohung des Opel-Vorstands, die Produktion des
Kompaktwagens Astra aus Deutschland abzuziehen, bringt das Bochumer
Werk in Gefahr. Die Verlagerungen könnten die Schließung des Bochumer
Opel-Werks nach 2014 besiegeln. Das Stammwerk Rüsselsheim könnte als
Ersatz den derzeit in Bochum produzierten Zafira übernehmen. Das habe
der Produktionsvorstand den Rüsselsheimern angeboten, falls diese zu
Lohnverzicht bereit seien, sagte Bochums Betriebsratschef Rainer
Ei
Der Verkauf des Ferngasnetzes von E.ON Ruhrgas
geht in die letzte Runde. Bis zum morgigen Mittwoch können die Bieter
ein letztes Angebot für die in Essen sitzende Gesellschaft Open Grid
Europe abgeben, die das 12 000 Kilometer lange Netz besitzt. Am 16.
Mai will dann der Aufsichtsrat der E.ON AG endgültig den Zuschlag
erteilen, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Dienstag-Ausgabe) berichtet. Im Rennen sind der französische
Energiekonzer
Zähe Verhandlungen in der Chemieindustrie, neue Warnstreiks in der
Metall- und Elektroindustrie: In den großen Tarifauseinandersetzungen
ist immer noch kein Durchbruch abzusehen. Begleitmusik aus der
Politik macht die Verhandlungen nicht eben einfacher. Dabei ist die
Ausgangslage schon schwierig genug. Die Gewerkschaften verweisen auf
Gewinnsprünge in jüngster Vergangenheit. Die Arbeitgeber warnen
dagegen, die Unternehmen seien gerade erst
Es gibt eine gute Nachricht hinsichtlich der
Wahlen in Griechenland: Alexis Tsipras, Chef des Linksbündnisses
Syriza, das bei der Abstimmung besonders gut abgeschnitten hat,
strebt keinen Austritt Griechenlands aus der Eurozone an.
Gleichzeitig gibt es aber auch eine schlechte Nachricht: Die Lösung
für die Probleme des von Schulden und Rosskur gebeutelten Landes
stellen er und offensichtlich auch viele seiner Landsleute sich in
Form eines gigantischen Marshallplans vor, der