Tönnies wächst nachhaltig

+++ Weltweiter Umsatz 2019 erstmals über sieben
Milliarden Euro +++ Weiteres Wachstum auch 2020 erwartet +++
Internationalisierung und Nachhaltigkeitsagenda t30 führen Unternehmen in die
Zukunft

Die Tönnies Unternehmensgruppe setzt ihre erfolgreiche Entwicklung fort. Im Jahr
2019 verzeichnet das international tätige Unternehmen einen Jahresumsatz von
rund 7,3 Mrd. Euro (+ 9,8 % gegenüber 2018) und übertraf damit erstmals in der
Unternehmensgeschichte die Marke von 7 Mrd. Euro. Dabei verarbeitete Tönnies
weltweit 20,8 Millionen Schweine (+/- 0 %) davon 16,7 Millionen (+ 0,5 %) in
Deutschland. Im Rindermarkt konsolidierte sich das Unternehmen vor allem durch
den Komplettumbau am Standort Badbergen (Emsland) und verzeichnet 440.000
verarbeitete Rinder (+/- 0 %). Auch im laufenden Jahr 2020 erwartet Tönnies eine
positive Gesamtentwicklung und geht von einem weiteren Umsatzwachstum aus.

Umsatzplus auf 7,3 Mrd. Euro

“Wir haben im vergangenen Jahr eine internationale Marktrallye wie selten
erlebt”, fasst Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter, das Jahr 2019
zusammen. “Auf eine wirtschaftlich herausfordernde erste Jahreshälfte folgte ein
ordentliches Marktwachstum ab dem Herbst 2019. Unser Unternehmen hat sich im
Marktvergleich besonders gut geschlagen. Wir trotzen dem Markttrend und haben
über das gesamte Jahr eine sehr gute Entwicklung.” Das Umsatzwachstum auf über
sieben Milliarden Euro begründet Geschäftsführer Andres Ruff vor allem mit der
internationalen Ausrichtung des Unternehmens. “Wir haben durch die hohe
Nachfrage aus Asien nach Schweinefleisch seit dem Herbst 2019 einen recht
starken Anstieg der Schweinepreise erlebt”, sagt Andres Ruff. “Auch davon haben
wir profitiert. Aber wir haben dabei, im Gegensatz zu manch anderem
Marktteilnehmer, Deutschland nicht aus dem Auge verloren. Uns ist es wichtig,
unseren Kernmarkt nachhaltig zu bedienen und nicht einseitig auf den
internationalen Markt zu setzen.”

Ausblick auf 2020 positiv

Tönnies erwartet für das Jahr 2020 eine weitere positive Marktentwicklung. “Wir
sehen die Märkte seit längerer Zeit sehr stabil. Die Nachfrage nach
Qualitätsfleisch aus Asien, vor allem aus China, gestaltet die Mengen und die
Preise positiv. Aber der deutsche Markt bleibt für uns erste Priorität”, sagt
Maximilian Tönnies. Wichtig ist, dass an der positiven Entwicklung alle in der
Wertschöpfungskette gleichermaßen profitieren, Handel,
Lebensmittelproduktionsbetriebe und die Bauern.

Im Fokus: Exzellenzausbau im Rindermarkt, Internationalisierung und
Nachhaltigkeitsagenda t30

Das kontinuierliche Tagesgeschäft wird bei Tönnies ergänzt durch wesentliche
Fokusthemen, die im laufenden Jahr verstärkt adressiert werden.

“Der Neubau des Rinderkompetenzzentrums Badbergen ist ein wichtiger Meilenstein.
Der Standort wird der innovativste und nachhaltigste Rinderstandort in Europa”,
beschreibt Clemens Tönnies die Pläne im Norden Deutschlands. Das Unternehmen hat
in 2019 seinen Rinderstandort in Beckum (Kreis Warendorf) geschlossen und damit
den Markt konsolidiert. Nach der Großinvestition von rund 80 Millionen Euro in
Badbergen wird das Unternehmen ab Mitte 2020 den neuen Standort in Betrieb
nehmen.

Für das angekündigte Jointventure in China befindet sich Tönnies in intensiven
Abstimmungen mit dem Partner. Der Weg zum ersten außereuropäischen
Produktionsstandort des Unternehmens wird intensiv und gleichzeitig sehr
detailliert vorbereitet. “Wir arbeiten mit Hochdruck weiter. Wir nehmen uns aber
auch die notwendige Zeit in der Vorplanung und den Gesprächen mit unserem
Partner, der chinesischen Dekon Group. Stand heute gehen wir davon aus, trotz
Corona Virus noch in diesem Jahr den Spatenstich für das Projekt zu setzen”,
kündigt Andres Ruff an.

Die nachhaltige Entwicklung bei der Internationalisierung gliedert sich ein in
die grundsätzliche Langfristplanung der Unternehmensgruppe. Mit der erst vor
kurzem vorgestellten Agenda t30 hat Tönnies übergreifend für das ganze
Unternehmen konkrete und überprüfbare Nachhaltigkeitsziele für die nächsten zehn
Jahre definiert. “Mit unserer Agenda t30 setzen wir einen weltweiten Standard.
Unser Ziel ist es, dass ein Kilo Tönnies Fleisch nicht mehr Emissionen
verbraucht als ein Kilo Reis”, sagt Maximilian Tönnies. “Wir stehen für den
genussvollen Konsum von Fleisch als Teil einer gesunden Ernährung. Dabei
beantworten wir die Verbraucherfragen unter anderem in Sachen Tierschutz,
Haltung und Lebensmittelsicherheit.”

Einladung zum Medientag

Um die aktuellen Fokusthemen transparent und detailliert zu präsentieren, lädt
Tönnies Medienvertreter für Donnerstag, 26. März 2020, ab 10.00 Uhr zum
diesjährigen Medientag nach Rheda-Wiedenbrück ein. Im Dialog mit der
Unternehmensführung werden die wichtigsten Entwicklungen und Wachstumstreiber
des Unternehmens präsentiert und Fragen beantwortet. Anmeldungen können ab
sofort per E-Mail an presse@toennies.de erfolgen.

Über Tönnies

Tönnies ist als mehrstufiges Unternehmen der Lebensmittelbranche weltweit tätig.
Die acht Geschäftsfelder sind Meat-Pork, Meat-Beef, Convenience, Sausages,
Ingredients, Logistics, International sowie Central Services. Das 1971
gegründete Familienunternehmen befasst sich im Kerngeschäft mit Verarbeitung und
Veredelung von Schweinen, Sauen und Rindern.

Pressekontakt:

Dr. André Vielstädte
Leiter Unternehmenskommunikation

Tel: 05242/961-5338
E-Mail: andre.vielstaedte@toennies.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/71716/4539277
OTS: Tönnies

Original-Content von: Tönnies, übermittelt durch news aktuell

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