Verdi will weitere Häuser bei Galeria Karstadt Kaufhof retten

Die Gewerkschaft Verdi will weitere Warenhäuser bei Galeria Kaufhof Karstadt retten. „Wir setzen alles daran, dass wir noch einen Teil der geplanten Schließungen verhindern und damit auch Arbeitsplätze retten können. Wir haben klar gesagt, dass wir die Schließungspläne so nicht akzeptieren“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Orhan Akman der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). Gleichzeitig forderte Akman größere Verhandlungsbereitschaft der Vermieter: „Sie müssen aus der Deckung kommen und nicht pokern. Sie haben jahrelang zum Teil mit überteuerten Mieten gut kassiert und tragen nun eine Mitverantwortung dafür, dass Innenstädte nicht veröden.“ Die angekündigte Soforthilfe des Landes NRW von 70 Millionen Euro für Kommunen, in denen Warenhäuser geschlossen werden, reicht dem Gewerkschafter nicht: „70 Millionen Euro halte ich für das bevölkerungsreichste Bundesland für deutlich zu wenig.“ Der Warenhauskonzern hatte zuletzt angekündigt, dass er 62 von 172 Warenhäusern schließen und mehrere Tausend Jobs streichen will. Bei Karstadt Sports sollen 20 von 30 Filialen aufgegeben werden.

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