Viele Selbstständige starten allein. Das Einzelunternehmen ist schnell gegründet, unbürokratisch und ideal, um eine Geschäftsidee zu testen. Wächst das Geschäft und kommt ein Partner hinzu, entsteht häufig eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Spätestens dann lohnt sich ein genauer Blick auf die Organisation der Finanzen.
Die Basis: Trennung von Anfang an
Auch für Einzelunternehmer ist ein separates Geschäftskonto nicht zwingend vorgeschrieben. Trotzdem eröffnen viele Gründer für ihr Einzelunternehmen Konto und Firmenkarte bei einem digitalen Anbieter, um private und berufliche Zahlungen sauber zu trennen. Das vereinfacht die Einnahmenüberschussrechnung und sorgt bei Rückfragen des Finanzamts für Klarheit.
Wenn aus einem zwei werden
Mit der Gründung einer GbR ändern sich die Anforderungen. Nun müssen mehrere Personen auf das Konto zugreifen, Zahlungen nachvollziehen und Ausgaben gemeinsam verantworten. Ein bisheriges Einzelkonto stößt hier schnell an Grenzen, denn die GbR tritt als eigene Gesellschaft auf und sollte auch finanziell klar abgegrenzt sein.
Diese Funktionen werden wichtig
Für eine GbR sind gemeinsamer Zugriff mit individuellen Rollen, Firmenkarten für alle Gesellschafter und eine übersichtliche Finanzübersicht entscheidend. Hilfreich sind zudem eine digitale Belegverwaltung und die Anbindung an Buchhaltungstools wie DATEV, damit die Steuerberatung direkt mit den Daten arbeiten kann.
Rechtzeitig planen
Wer den Schritt vom Einzelunternehmen zur GbR plant, sollte das neue Konto frühzeitig einrichten. Digitale Anbieter ermöglichen die Eröffnung komplett online, inklusive Identitätsprüfung aller Gesellschafter per VideoIdent. So startet die neue Partnerschaft ohne Verzögerung und mit klaren finanziellen Strukturen.