
Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Einführung der „Europäischen Brieftaschen für die Digitale Identität“ (EUDI-Wallets) haben sich führende Vereine, Verbände, Institutionen und Fachexperten, darunter die Gründer und Geschäftsführer von ethentic®, in der ehrenamtlich getragenen „Wallet-ready?! Initiative“ (https://wallet-ready.de) zusammengefunden, um die erfolgreiche Einführung der EUDI-Wallets konstruktiv vorzubereiten, zu begleiten und nach Kräften zu unterstützen. Ab dem 07. August 2026 werden hierfür kostenlose Webinare (Wallet-Briefings) angeboten, um die angehenden „Brieftaschenbeauftragten“ (Wallet-Officer) in den interessierten Organisationen mit fundiertem rechtlichem, technischem und organisatorischem Orientierungswissen zu versorgen, so dass diese die praktische Umsetzung und Nachnutzung von Anwendungsfällen der EUDI-Wallets selbst weiter vorantreiben können.
Die Anfang 2027 verfügbaren EUDI-Wallets werfen ihre Schatten voraus
Im Einklang mit Artikel 5a der eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014 müssen alle EU-Mitgliedstaaten ihren Bürgerinnen und Bürgern so genannte „Europäische Brieftaschen für die Digitale Identität“ (European Digital Identity Wallets, EUDI-Wallets) zur Verfügung stellen. Diese voraussichtlich ab Anfang 2027 verfügbaren EUDI-Wallets werden insbesondere die starke Authentifizierung und Identifizierung auf einem hohen Sicherheitsniveau, die Ausstellung und Präsentation von überprüfbaren Nachweisen (Electronic Attestation of Attributes, EAA) und perspektivisch die Erstellung qualifizierter elektronischer Signaturen (QES) unterstützen. Die EUDI-Wallets bringen also Ausweise und Nachweise direkt ins Smartphone und haben somit das Potenzial, vielfältige Anwendungsfälle in ganz Europa in einer benutzerfreundlichen, sicheren und nicht zuletzt datenschutzfreundlichen Weise zu unterstützen.
Nützliche Anwendungsfälle werden über die Akzeptanz der EUDI-Wallets entscheiden
Mit der Einführung der EUDI-Wallets ist ein enormes Anwendungspotenzial verbunden, wobei vor allem in den Bereichen Verwaltung, Finanzen, Gesundheitswesen, Sozialversicherung, Bildung, Industrie, Handwerk, Handel, Logistik, Mobilität und Justiz erkennbare Schwerpunkte und herausragende Chancen existieren. Entscheidend für die rasche und breite Akzeptanz der EUDI-Wallets werden der Umgang mit der eigenen Online-Ausweisfunktion (eID) und insbesondere auch praktische Anwendungsfälle (Use Cases) sein, die das Leben der Bürgerinnen und Bürger spürbar erleichtern und bereichern.
Beispielsweise existiert durch die geldwäscherechtliche Identifizierung eine große Herausforderung für Banken und Sparkassen beim Onboarding neuer Kunden. Hier löst die neue Identifizierung unter Verwendung der PID (Person Identification Data) aus der EUDI-Wallet Schmerzpunkte für Kunden und Institute. „Wir freuen uns als S-Finanzgruppe hier direkt Anfang 2027 die neuen Möglichkeiten z. B. im Rahmen einer Kontoeröffnung anbieten zu können“, freut sich Oliver Lauer, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. .
„Die grundlegenden Mechanismen zur Diffusion und Adoption von Innovationen in sozialen Systemen sind wissenschaftlich gut erforscht“, ergänzt Dr. Michael Kubach, Senior Researcher beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und Experte für sozioökonomische Analysen. „Vor diesem Hintergrund ist es ziemlich klar, dass die breite Verfügbarkeit von nützlichen Anwendungsfällen entscheidend für die rasche Akzeptanz der EUDI-Wallet sein wird.“
Use Cases können sich auf vertrauenswürdige Infrastruktur und EUDI-Wallets stützen
Die Use Cases in den verschiedenen Anwendungsbereichen können sich auf die EU-weit verbindlich geregelten Vertrauensinfrastrukturen und die staatlich zertifizierten EUDI-Wallets stützen. Somit können sich die auf die EUDI-Wallets vertrauenden Beteiligten (Wallet-Relying Parties) bei der Realisierung ihrer individuellen Anwendungsfälle auf die strategischen Aspekte der digitalen Transformation und die sichere und benutzerfreundliche Integration der EUDI-Wallets in ihre Geschäfts- und Verwaltungsprozesse konzentrieren.
Bereits 2025 hat der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. einen Call for Innovation gestartet und gemeinsam mit mehreren Partnern gezeigt, dass die EUDI-Wallet administrative Prozesse, wie die Anmeldung in einer medizinischen Einrichtung, deutlich vereinfachen kann.
„Die Anmeldung in der Arztpraxis oder im Krankenhaus muss künftig so einfach sein wie das Bezahlen im Supermarkt,” fordert Dr. Florian Reuther, Verbandsdirektor im Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. . “Wir unterstützen deshalb aus voller Überzeugung die ‚Wallet-ready?!‘-Initiative, um die Einführung der EUDI-Wallet im Gesundheitswesen aktiv zu begleiten. Die Zusammenführung mit der deutschen Gesundheits-ID bringt große Vorteile: Für die Patientinnen und Patienten bietet die digitale Brieftasche eine moderne und niedrigschwellige Möglichkeit, sich im Versorgungsalltag sicher auszuweisen.“
„Die EUDI-Wallet kann den Weg in ein neues Zeitalter der Versicherungswirtschaft ebnen, denn im Kern ist sie die Antwort auf ein Bedürfnis, das Kund:innen längst haben: einfacher, sicherer und selbstbestimmter mit den eigenen Daten umzugehen. Weniger Papierkram für Kund:innen, mehr Effizienz für die Branche. Ein Gewinn für beide Seiten,“ ergänzt Eva Schötz, Partner Managerin bei FRIDA e.V. .
Im Projekt FACIS entwickelt eco einen Digital Contracting Service für föderierte digitale Ökosysteme. Unternehmen sollen sich und ihre Vertretungsberechtigten dabei über überprüfbare digitale Nachweise ausweisen, Leistungen verschiedener Anbieter auswählen und Verträge medienbruchfrei digital abschließen können. Die EUDI-Wallet kann künftig dazu beitragen, Identitäten und Befugnisse zuverlässig nachzuweisen und Verträge qualifiziert elektronisch zu unterzeichnen. So entsteht ein durchgängiger Prozess vom sicheren Onboarding eines Geschäftspartners bis zur Bereitstellung des vereinbarten digitalen Dienstes.
„Die EUDI-Wallet muss mehr werden als ein digitaler Ausweis. Ihr wirtschaftlicher Mehrwert zeigt sich dort, wo Unternehmen Identitäten und Vertretungsbefugnisse zuverlässig nachweisen und grenzüberschreitend Verträge abschließen können. Mit dem Digital Contracting Service im Projekt FACIS zeigen wir, wie sich digitale Identitäten unmittelbar mit konkreten Geschäftsprozessen und europäischen Cloud-Diensten verbinden lassen“, sagt eco Geschäftsführer Andreas Weiss.
Wallet-ready?! Initiative unterstützt die Umsetzung von Use Cases für die EUDI-Wallets
Um die zukünftigen Wallet-Relying Parties möglichst gut auf die bevorstehende Einführung der EUDI-Wallets vorzubereiten und diese gewissermaßen „Wallet-ready“ zu machen, haben sich führende Vereine, Verbände, Institutionen und Fachexperten mit einem Herz für die EUDI-Wallet nun in der ehrenamtlich getragenen Wallet-ready?! Initiative zusammengeschlossen, um die Realisierung von nützlichen und nachnutzbaren Use Cases nach Kräften zu unterstützen:
BIPRO e.V.
buergerservice.org e.V.
Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
Bundesverband deutscher Banken e.V.
Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.
Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi)
Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.
Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)
Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. / Digitallabor
eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
European Health Data Alliance e. V. (EHDA)
Fraunhofer IAO
Frida (Free Insurance Data) e.V.
go.eIDAS e.V.
Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V.
Plattform Industrie 4.0
sphin-X e.V.
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.
Hierbei will die Wallet-ready?! Initiative nicht nur das grundsätzliche Bewusstsein für die bevorstehende Einführung der EUDI-Wallet bei den Bürgerinnen und Bürgern schaffen und stärken, sondern vor allem auch in den interessierten Organisationen kompetente „Brieftaschenbeauftragte“ (Wallet-Officer) ausbilden, so dass diese nach der fachkundigen Einweisung durch die Experten selbst die praktische Umsetzung und Nachnutzung der Use Cases in den verschiedenen Anwendungsbereichen vorantreiben und unterstützen können.
Orientierungswissen und gezielte Unterstützung bei der Einführung der EUDI-Wallets
Die Wallet-ready?! Initiative zielt also darauf ab, in thematisch fokussierten „Wallet-Briefings“ in Form von kostenlosen Webinaren mit Fachexperten fundiertes rechtliches, technisches und organisatorisches Orientierungswissen im Umfeld der EUDI-Wallets zu vermitteln, damit die zuständigen „Brieftaschenbeauftragten“ (Wallet-Officer) in den interessierten Organisationen danach idealerweise selbst die praktische Umsetzung und Nachnutzung von Use Cases der EUDI-Wallets vorantreiben können.
Den Auftakt bildet das initiale „Wallet-Briefing“ am
Freitag, den 07.08.2026, 11:30-12:30 Uhr.
Die jeweils aktuelle Übersicht über die aktuell geplanten Termine findet sich unter https://wallet-ready.de/termine.html. Über diese Webseite kann auch die jeweilige Registrierung zur Teilnahme an den weiteren „Wallet-Briefings“ erfolgen. Im Zuge der Reservierung können gezielt Fragen gestellt werden, die im Nachgang von den mitwirkenden Fachexperten beantwortet werden.
Die Wallet-ready?! Initiative ist selbstverständlich offen für weitere Partner zur praktischen Unterstützung der erfolgreichen Einführung der EUDI-Wallet und freut sich jederzeit über Feedback, Anregungen und konstruktive Verbesserungsvorschläge.
Über den BIPRO e.V. (https://bipro.net)
BIPRO e.V. wurde 2006 in Düsseldorf gegründet und ist ein neutraler, gemeinnütziger Verein, der sich auf die Entwicklung fachlicher und technischer Normen spezialisiert hat. Ziel ist die Optimierung von Geschäftsprozessen innerhalb der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche in Deutschland und Österreich. Mit mehr als 300 Mitgliedern – darunter Versicherer, Softwareunternehmen, Vermittler und viele weitere Akteure – fördert der Verein den intensiven Austausch und die Zusammenarbeit in strategischen und operativen Prozessen. Bereits 2021 hat BIPRO die Arbeitsgruppe Open Insurance & Endkundenprozesse ins Leben gerufen, um EU-Vorhaben zu verfolgen und zu kommentieren sowie Best-Practice-Ansätze innerhalb der Community zu diskutieren. Diese Arbeitsgruppe analysiert u. a. die Auswirkungen der EUDI-Wallet auf die Versicherungswirtschaft, bewertet Chancen und Risiken und identifiziert Handlungsfelder für die Standardisierung durch BIPRO.
Über den buergerservice.org e.V. (https://buergerserice.org)
Die deutsche Online-Ausweisfunktion (eID) ist weltweit eines der besten Produkte für die digitale Identität von Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern. Das hohe Vertrauensniveau wird durch das Ineinandergreifen von Technik, Prozesse, Organisation und Gesetze, alles „Made in Germany“, gewährleistet. In Deutschland ist damit, im Gegensatz zu vielen anderen EU-Ländern, ein vollständig digitales Onboarding zur EUDI-Wallet möglich. Nur: den Umgang mit der eID kennt keiner! buergerservice.org wurde als gemeinnütziger Verein gegründet, um das Wissen zu dieser weltweit herausragenden Innovation für ein besseres digitales Gemeinwohl in der Gesellschaft zu vermitteln und erlebbar zu machen.
Über den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR) (https://bvr.de)
Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist der Dachverband der genossenschaftlichen Bankengruppe in Deutschland. Mitglieder sind alle Genossenschaftsbanken – Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD-Banken, Kirchenbanken und Sonderinstitute –, die DZ BANK als genossenschaftliche Zentralbank, Unternehmen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe, darunter die R+V Versicherung, Union Investment und die Bausparkasse Schwäbisch Hall, sowie die genossenschaftlichen Prüfungsverbände. Der BVR vertritt die Interessen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Er entwickelt und koordiniert die gemeinsame Strategie der Volksbanken und Raiffeisenbanken und unterstützt seine Mitglieder in rechtlichen, regulatorischen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Beim BVR sind zudem die Sicherungseinrichtung der Genossenschaftlichen FinanzGruppe – das älteste bankenbezogene Sicherungssystem Deutschlands – sowie die BVR Institutssicherung GmbH angesiedelt. Darüber hinaus informiert der BVR seine Mitgliedsinstitute kontinuierlich über wirtschaftliche, politische und regulatorische Entwicklungen und begleitet sie bei deren Umsetzung.
Über den Bundesverband deutscher Banken e.V. (https://bankenverband.de/)
Der Bundesverband deutscher Banken e.V. wurde 1951 in Köln gegründet und hat seit 1999 seinen Sitz in Berlin. Als Stimme der privaten Finanzwirtschaft bündeln, gestalten und vertreten wir die Interessen des privaten Kreditgewerbes. Dabei übernehmen wir eine Mittlerrolle zwischen den privaten Banken, Politik und Verwaltung, Verbrauchern und der Wirtschaft. Rechtlich gesehen ist der Bankenverband ein eingetragener Verein. Die Organe Mitgliederversammlung, Delegiertenversammlung, Vorstand und ehrenamtliches Präsidium werden flankiert durch die hauptamtliche Geschäftsführung. Vielfalt ist ein besonderes Kennzeichen des Bankenverbandes. Rund 200 Banken und FinTechs sowie die Landesverbände werden durch den Bankenverband repräsentiert. In der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) arbeitet er zudem mit den vier anderen Spitzenverbänden des Kreditgewerbes zusammen. Die tägliche Arbeit wird von rund 170 Beschäftigten an den Standorten Berlin, Brüssel und Frankfurt geleistet.
Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. (https://bvitg.de)
Der bvitg e. V. vertritt in Deutschland die führenden IT-Anbieter im Gesundheitswesen, deren Produkte je nach Segment in bis zu 90 Prozent des ambulanten und stationären Sektors inklusive Reha-, Pflege- und Sozialeinrichtungen eingesetzt werden. Über 70 Prozent der Unternehmen sind international tätig. Die bvitg Service GmbH, die als hundertprozentige Tochtergesellschaft des bvitg e. V. auftritt, organisiert die Plattform DMEA – Connecting Digital Health.
Über Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi). (https://bitmi.de)
Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) ist der einzige IT-Fachverband, der ausschließlich mittelständische Interessen vertritt. Die Mitglieder sind mittelständische IT-Unternehmen aus allen Bereichen der IT-Branche, die überwiegend inhabergeführt sind. Im Verband kommen sowohl etablierte mittelständische IT-Unternehmen als auch Start-Ups zu einer gemeinsamen Interessensfindung zusammen. Zudem haben sich neben den direkten Mitgliedern unter dem Dach des BITMi auch mit uns assoziierte Verbände zusammengeschlossen. Der BITMi vertritt über 2.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte Fachverband für ausschließlich mittelständische IT-Unternehmen in Deutschland.
Über den Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V. (https://www.voeb.de/)
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, ist ein Spitzenverband der deutschen Kreditwirtschaft. Er vertritt die Interessen von 64 Mitgliedern, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Die Mitgliedsinstitute des VÖB haben eine Bilanzsumme von rund 3.100 Milliarden Euro. Mit einem Marktanteil von über 32 Prozent bei Unternehmenskrediten sind die VÖB-Mitgliedsbanken eine maßgebliche Säule der deutschen Wirtschaft. Sie sind Spitzenreiter bei der Finanzierung der öffentlichen Hand: Ihr Marktanteil bei der Kreditvergabe an Bund, Länder und Gemeinden liegt bei über 66 Prozent. Die Förderbanken des Bundes und der Länder haben im Jahr 2025 Förderdarlehen in Höhe von knapp 80 Milliarden Euro bereitgestellt. Die VÖB-Institute sind zudem Treiber der nachhaltigen Transformation. Mehr als 50 Prozent des seit 2019 in Deutschland von Banken ausgegebenen Green-Bond-Volumens stammen von VÖB-Mitgliedsbanken. Die Förderbanken im VÖB haben im Jahr 2025 Förderdarlehen in Höhe von knapp 80 Milliarden Euro bereitgestellt. Als einziger kreditwirtschaftlicher Verband übt der VÖB die Funktion eines Arbeitgeberverbandes für seine Mitgliedsinstitute aus. Die tarifrechtlichen Aufgaben, insbesondere der Abschluss von Tarifverträgen, werden von der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken wahrgenommen. Ihr gehören 48 Mitgliedsinstitute mit über 65.000 Beschäftigten an.
Über die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) (https://dihk.de)
Unter dem Dach der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sind die 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) zusammengeschlossen. Unser gemeinsames Ziel: Beste Bedingungen für erfolgreiches Wirtschaften. Auf Bundes- und Europaebene setzt sich die DIHK für die Interessen der gesamten gewerblichen Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit ein. Denn mehrere Millionen Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistung sind gesetzliche Mitglieder einer IHK – vom Kiosk-Besitzer bis zum Dax-Konzern. So sind DIHK und IHKs eine Plattform für die vielfältigen Belange der Unternehmen. Diese bündeln wir in einem verfassten Verfahren auf gesetzlicher Grundlage zum Gesamtinteresse der gewerblichen Wirtschaft und tragen so zum wirtschaftspolitischen Meinungsbildungsprozess bei. Darüber hinaus koordiniert die DIHK das Netzwerk der 150 Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen der Deutschen Wirtschaft in 93 Ländern.
Über den Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V. / Digitallabor (https://digitallabor.berlin)
Das Digitallabor ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe (SFG) und fungiert als zentrale Schnittstelle zwischen der SFG, den Bürgern und der Politik. Gemeinsam mit Ministerien und Behörden gestaltet das sog. Reallabor – mit Technologie-Tests und -Validierungen unter echten Bedingungen – aktiv die europäische Digitalpolitik. Die Mission lautet: Digitale Souveränität nicht nur fordern, sondern bauen.
Über den eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. (https://eco.de)
Mit rund 1.000 Mitgliedsunternehmen ist eco (www.eco.de) der führende Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet eco maßgeblich das Internet, fördert neue Technologien, schafft Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik und in internationalen Gremien.
eco hat Standorte in Köln, Berlin und Brüssel. eco setzt sich für ein leistungsfähiges, zuverlässiges und vertrauenswürdiges Ökosystem digitaler Infrastrukturen und Dienste ein und steht seit 30 Jahren für ein Netz mit Verantwortung. . eco hat das Projekt Gaia-X Federation Services (GXFS) initiiert, aus dem die XFSC-Toolbox hervorging, die nun vom Eclipse XFSC-Projekt (Cross Federation Services Components) gepflegt wird.
Über die European Health Data Alliance e. V. (EHDA) (https://ehda-ev.eu/)
Die EHDA e.V. setzt sich für ein offenes, vertrauenswürdiges und europaweit vernetztes Gesundheits-datenökosystem ein. Ziel ist es, Gesundheitsdaten sicher und verantwortungsvoll nutzbar zu machen, um Innovationen zu fördern, die Forschung zu stärken und die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern. Als Brücke zwischen Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Versorgung und Politik trägt die EHDA e.V. dazu bei, isolierte Datensilos zu überwinden und einen vernetzten europäischen Gesundheitsdatenraum zu schaffen, der grenzüberschreitende Zusammenarbeit und gesellschaftlichen Mehrwert ermöglicht.
Über das Fraunhofer IAO (https://www.hci.iao.fraunhofer.de/)
Das Team Identity Management am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO gestaltet vertrauenswürdige digitale Identitätsökosysteme für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei aktuell auf der EUDI-Wallet und der European Business Wallet sowie deren Einbettung in souveräne europäische Vertrauensinfrastrukturen. Seit Jahren befassen sich die Forschenden mit digitalen Identitäten und Nachweisen, Vertrauensdiensten, nutzerfreundlicher Gestaltung von Sicherheits- und Datenschutzlösungen, digitaler Souveränität sowie interoperablen Identitätslösungen. Das Team verbindet dazu technische, organisatorische, rechtliche und wirtschaftliche Perspektiven und begleitet öffentliche Institutionen, Unternehmen und Technologieanbieter bei der Entwicklung und Einführung zukunftsfähiger Identitäts- und Datenökosysteme. Als Partner in nationalen und europäischen Forschungs- und Innovationsprojekten leistet das Fraunhofer IAO Beiträge zur sicheren und vertrauenswürdigen digitalen Transformation in Europa.
Über die Free Insurance Data Initiative FRIDA e.V. (https://freeinsurancedata.de/)
FRIDA e.V. ist die unabhängige Open-Insurance-Initiative in Deutschland und entwickelt offene Standards für die Versicherungs- und Finanzwirtschaft. Im Zentrum stehen offene, standardisierte B2B- und B2C-Schnittstellen, über die Versicherer, Vermittler und weitere Marktakteure Daten sicher, transparent und interoperabel austauschen können. Auf Basis eines Open-Source-Ansatzes entwickelt FRIDA mit seinen Mitgliedern praxisnahe Use Cases konsequent aus der Perspektive von Kunden, Versicherern und Vermittlern. Gemeinsam mit Partnern aus der Versicherungswirtschaft, InsurTechs und weiteren Akteuren digitaler Ökosysteme schafft FRIDA so die Grundlage für eine vernetzte Open-Insurance- und Open-Finance-Welt.
Über den go.eIDAS e.V. (https://go.eID.AS)
Der gemeinnützige go.eIDAS e.V. wurde von führenden europäischen Verbänden, Projekten und Expertenorganisationen im Bereich elektronische Identität (eID) und Vertrauen initiiert und zielt darauf ab, die praktische Umsetzung der eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt zu unterstützen, um eine offenes, inklusives, sicheres, datenschutzfreundliches und vertrauenswürdiges Ökosystem rund um die Europäischen Brieftaschen für die Digitale Identität (European Digital Identity Wallets, EUDI-Wallets) zu schaffen. Der go.eIDAS e.V. heißt alle interessierten Organisationen und Einzelpersonen willkommen, welche die Einführung der EUDI-Wallets in Europa konstruktiv begleiten und deren praktische Nutzung vorantreiben möchten.
Über die Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. (https://osb-alliance.de/)
Die Open Source Business Alliance (OSBA) – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. ist der Verband der Open-Source-Industrie in Deutschland und vertritt über 270 Mitgliedsunternehmen. Die OSBA setzt sich als größter Open-Source-Verband Europas dafür ein, die zentrale Bedeutung von Open Source Software und offenen Standards für einen erfolgreichen digitalen Wandel im öffentlichen Bewusstsein nachhaltig zu verankern.
Um die Kontrolle über eigene Daten und digitale Infrastruktur zu sichern, verfolgt die OSBA das Ziel, Open Source als Standard in der öffentlichen Beschaffung sowie in der Forschungs- und Wirtschaftsförderung zu etablieren. Denn Open Source und offene Standards sind zwingende Grundlagen für digitale Souveränität, Innovationsfähigkeit und Sicherheit und damit die Antwort auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.
Über die Plattform Industrie 4.0 (https://www.plattform-i40.de/)
Die Plattform Industrie 4.0 ist das zentrale Netzwerk zur Gestaltung der digitalen Transformation für weite Teile der deutschen Wirtschaft. Sie vereint hunderte Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, um praxisnahe Konzepte für vernetzte, intelligente Wertschöpfungsketten in die Breite zu tragen. Gemeinsam setzt sich das Netzwerk dafür ein, die wegweisende Bedeutung des Industrial AI Stacks – von souveränen Datenräumen bis hin zu vertrauenswürdigen, agentenbasierten Anwendungen – für eine wettbewerbsfähige und sichere KI-Nutzung dauerhaft im Bewusstsein zu verankern. Ziel der Plattform ist es, den Industrial AI Stack und dezentrale digitale Identitäten als Standard in wirtschaftlichen Ökosystemen zu etablieren. Ein souveräner Industrial AI Stack ist die wesentliche Grundlage für digitale Souveränität, Resilienz und Innovationskraft im globalen Wettbewerb und damit die Antwort auf die technologischen Herausforderungen unserer Zeit.
Über den sphin-X e.V. (https://sphin-x.de/)
sphin-X (Secure platform for health information exchange) ist eine herstellerübergreifende Initiative und ein eingetragener Verein aus über 40 Unternehmen, Verbänden und Institutionen des Gesundheitswesens. Als dezentrales, offenes und interoperables Gesundheitsdatenökosystem zielt die Initiative darauf ab, bestehende Datensilos zu überwinden und Akteure der Branche auf Augenhöhe miteinander zu vernetzen. Die Mission von sphin-X besteht darin, auf Basis klarer Regeln, verlässlicher Standards und eines unabhängigen Governance-Rahmens die Voraussetzungen für eine sichere, transparente sowie datensouveräne Nutzung von Gesundheitsdaten zu schaffen – mit messbarem Mehrwert für Forschung, Versorgung und die Patientinnen und Patienten. Um dieses Vorhaben umzusetzen und eine vertrauensvolle Einbindung in das Gesundheits-datenökosystem zu gewährleisten, ist eine breite Nutzung von digitalen Identitäten für juristische Personen erforderlich. Nur so können Unternehmen, Versorgungseinrichtungen und Institutionen verlässlich authentifiziert und nahtlos integriert werden. Vor diesem Hintergrund setzt sich sphin-X dafür ein, eine flächendeckende Einführung der EUDI-Wallets und die damit verbundenen Potenziale gezielt zu unterstützen und zu beschleunigen.
Über den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (https://www.pkv.de/)
Der PKV-Verband vertritt die allgemeinen Interessen der privaten Kranken- und Pflegeversicherung sowie seiner Mitgliedsunternehmen. Als Mitgesellschafter der Digitalagentur gematik setzt sich die PKV für ein zukunftsfähiges und sicheres digitales Gesundheitswesen ein. Dabei stehen eine versichertenfreundliche Perspektive sowie anwenderfreundliche Technologien im Fokus. Dieser App-basierte Ansatz, der vom Einchecken beim Arzt bis zum grenzüberschreitenden E-Rezept reicht, passt zu den Vorgaben der EUDI-Wallet und bündelt den Versorgungs-prozess in der digitalen Brieftasche.
Über den Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V. (https://www.pfandbrief.de/)
Als Repräsentant seiner Mitgliedsinstitute vertritt der Verband deutscher Pfandbriefbanken e.V. (vdp) die Interessen der Pfandbriefbanken gegenüber nationalen und europäischen Entscheidungsgremien sowie gegenüber einer breiteren Fachöffentlichkeit. Als Spitzenorganisation der deutschen Pfandbriefbanken unterstützt der vdp seine Mitglieder außerdem mit hochspezialisierten Geschäftslösungen. Das Know-how des vdp ist auf die spezifischen Anforderungen der Pfandbriefemittenten – den Pfandbrief und das deckungsfähige Kreditgeschäft – zugeschnitten. Der vdp fördert die wirtschaftlichen Belange der Mitgliedsinstitute durch gezielte Lobbyaktivitäten in der Kapitalmarkt- und Steuerpolitik sowie in allen politischen Bereichen, die für das Pfandbriefgeschäft relevant sind. Er betreut seine Mitgliedsinstitute zudem in regulatorischen Fragestellungen und vertritt diese gegenüber den nationalen und europäischen Aufsichtsbehörden. Im Rahmen der Group Governance werden in den Verbandsgremien Informationen und Erfahrungen aus den Mitgliedsinstituten ausgetauscht, aufbereitet und zu Marktstandards entwickelt. Der vdp bietet seinen Mitgliedsinstituten darüber hinaus Geschäftslösungen, die das besondere Kredit- und Emissionsgeschäft der Pfandbriefbanken unterstützen. Die Geschäftsaktivitäten der vdp-Mitglieder profitieren von der anerkannten Expertise, der umfassenden Vernetzung und den gut eingeführten Kommunikationsinstrumenten des vdp.
Die ethentic® UG (haftungsbeschränkt) hat ein hochqualifiziertes und international anerkanntes Expertenteam im Bereich elektronischer Identitäts- und Signaturtechnologie zusammengestellt. Dieses ermöglicht nachhaltige, vertrauenswürdige und rechtskonforme elektronische Geschäfts- und Verwaltungsprozesse auf Basis maschinenlesbarer und elektronischer, aber dennoch authentischer Dokumente (ethentic®). Das Expertenteam bietet kompetente und unabhängige Beratungsleistungen (ethentic® Advisory) und hat ein neuartiges und umfassendes Set robuster Lösungsbausteine (ethentic® Building Blocks) entworfen und umgesetzt. Diese Komponenten erleichtern die Erstellung maßgeschneiderter Lösungen (ethentic® Solutions) und den vertrauenswürdigen Betrieb von Diensten (ethentic® Services) für die EUDI-Wallet.
