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Warth& Klein Grant Thornton 2017: 10 % Wachstum auf knapp 100 Mio. EUR Umsatz (FOTO)

Starkes Wachstum in allen Geschäftsbereichen

900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zehn Standorten

„WKGT Respekt-Studie“: Fehlende Wertschätzung mittelständischer
Unternehmen durch Staat und Gesellschaft

Die Warth & Klein Grant Thornton Gruppe hat das Geschäftsjahr
2016/17 mit einem satten Umsatzplus von rund 10 % auf rund 96,5 Mio.
EUR gegenüber 87,9 Mio. EUR in 2015/16 abgeschlossen. Von diesem
Umsatz entfielen rund 40 Mio. EUR auf die Wirtschaftsprüfung
(2015/16, 35,9 Mio. EUR), 35,4 Mio. EUR auf die Steuer- und
Rechtsberatung (2015/16, 31,9 Mio. EUR), rund 17 Mio. EUR auf die
Corporate Finance & Advisory Services (2015/16, 15,6 Mio. EUR) sowie
unverändert rund 4,5 Mio. EUR auf den Private Finance Sektor.
Besonderer Umsatztreiber war neben dem wachsenden, klassischen
Prüfungsgeschäft der Bereich Beratung. Das genannte Wachstum wurde
rein organisch und ohne Zukäufe erwirtschaftet.

Im Berichtszeitraum beschäftigte Warth & Klein Grant Thornton rund
900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2015/2016 über 800
Beschäftigte) an zehn Standorten in Deutschland.

Auch zeigen die strukturellen Veränderungen und organisatorischen
Optimierungen der letzten Jahre Wirkung. So sind 20 Partner als neue
Anteilseigner hinzugekommen, die sich aktiv in die Gestaltung der
Zukunft des Unternehmens einbringen. Damit etabliert sich die
Gesellschaft nachhaltig in den Top 10 der bedeutendsten
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deutschlands.

Mittelständische Mandate im Fokus

Vor allem in der Wirtschaftsprüfung ist der Markt in Bewegung:
Bedingt durch die 2016 verabschiedete, gesetzlich vorgeschriebene
Rotation bei den Abschlussprüfern werden zahlreiche Mandate im
kommenden Jahr neu ausgeschrieben.

Warth & Klein Grant Thornton sieht sich gut aufgestellt, um hier
im Wettbewerb mit den anderen großen Prüfungsgesellschaften zu
bestehen und das Auswahlverfahren um bedeutende mittelständische
Mandanten für sich entscheiden zu können.

Bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2016/2017 der Gesellschaft
zeigte sich deren Vorstandsvorsitzender Joachim Riese entsprechend
zufrieden: „Unser Wachstum ist das Resultat qualitativ hochwertiger
Prüfungsleistungen und innovativer Beratungsangebote. Beides wird vom
Markt honoriert und wir sehen uns gut gerüstet, um auch in den
kommenden Jahren weiter zu wachsen.“

Dabei hilft die traditionell besondere Nähe von Warth & Klein
Grant Thornton zum Mittelstand: „Als ebenfalls mittelständische
Beratungsgesellschaft fühlen wir uns mittelständischen und
Familienunternehmen besonders verbunden, ohne, dass wir die in den
verschiedenen Börsensegmenten gelisteten Unternehmen als potenzielle
Mandate aus den Augen verlieren. Gerade im Mittelstand geht es um
über lange Zeit aufgebautes Vertrauen und Zugewandtheit“, so Riese
weiter.

Mit Respekt und Haltung zum Erfolg

Den Erfolg von Warth & Klein Grant Thornton sieht Riese auch und
insbesondere darin begründet, dass seine Gesellschaft werteorientiert
arbeitet und für Haltung, Respekt und Transparenz steht.
Eigenschaften, die Warth & Klein Grant Thornton mit vielen
mittelständischen Unternehmen teilt.

Obwohl der Mittelstand der wichtigste Pfeiler der deutschen
Wirtschaft ist, fehlt es häufig an der Anerkennung seiner Leistungen
durch Staat und Gesellschaft und dem nötigen Respekt durch die
öffentliche Hand.

Dies hat jetzt eine im Auftrag von Warth & Klein Grant Thornton
erhobene, repräsentative Umfrage des Deutschen Kundeninstitutes unter
mittelständischen Unternehmen in Deutschland ergeben, die heute
veröffentlicht wurde.

„WKGT Respekt-Studie“: Wertschätzung mittelständischer Unternehmen
durch Staat und Gesellschaft sehr gering

So fühlen sich lediglich gut 19 % der befragten Mittelständler vom
Staat für ihre volkswirtschaftlichen Leistungen wertgeschätzt. Mit
gut 22 % ist die Zahl der Unternehmen, die Wertschätzung vom Staat
für ihre gesellschaftlichen Leistungen empfinden, nur geringfügig
höher.

Im Gegenzug fühlen sich über 53 % der befragten Unternehmen bei
der Umsetzung ihrer unternehmerischen Aktivitäten vom Staat
behindert. Dazu passt die von knapp 79 % der befragten Mittelständler
erhobene Forderung an die Politik, nun endlich konsequent mit dem
Abbau von bürokratischen Behinderungen zu beginnen.

Über 75 % der Unternehmen sehen die Arbeitsweise der Behörden als
zu bürokratisch an.

Entfremdung von Staat und Mittelstand

„Wir beklagen also nicht nur die Entfremdung von Staat und
Bürgern, sondern ebenfalls eine zunehmende Entfremdung des
Mittelstandes von Politik und Gesellschaft, die es zu korrigieren
gilt“, so Joachim Riese. „Der Mittelstand ist nicht nur das Rückgrat
der deutschen Wirtschaft. Eine Vielzahl der mittelständischen und
insbesondere auch Familienunternehmen engagiert sich im sozialen und
gesellschaftlichen Umfeld und ohne diese Unterstützung wären
zahlreiche Projekte des Gemeinwohls nicht denkbar.“

„Es ist erschreckend“, so Joachim Riese weiter, „dass
offensichtlich nur eine kleine Zahl der Unternehmen dafür ausreichend
Wertschätzung empfindet.“

Rund 30 % der befragten Führungskräfte sehen die Bedürfnisse
mittelständischer Unternehmen in der politischen Meinungs- und
Willensbildung nur unzureichend oder gar nicht abgebildet. Die
Regelungen des Arbeitsrechtes empfinden lediglich rund 25 % als
mittelstandsfreundlich, aber knapp 70 % als nur teilweise bis
überhaupt nicht mittelstandsfreundlich.

Die Steuerpolitik beschreiben nur gut 11 % als wirklich
mittelstandsfreundlich, über 36 % sehen diese aber als nicht bzw.
überhaupt nicht mittelstandsfreundlich an.

„Diese Entwicklungen müssen bedenklich stimmen“, fasst Joachim
Riese die Ergebnisse der Studie zusammen. „Die staatlichen
Institutionen wären gut beraten, wenn sie dem Mittelstand wie dem
Unternehmertum mehr Aufmerksamkeit und Respekt angedeihen lassen
würden.“

Über Warth & Klein Grant Thornton:

Warth & Klein Grant Thornton gehört zu den zehn größten deutschen
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Rund 900 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter betreuen an zehn Standorten in Deutschland neben
börsennotierten Unternehmen den großen Mittelstand. Schwerpunkte der
Arbeit der Gesellschaft sind Wirtschaftsprüfung, Steuer- und
Rechtsberatung sowie Corporate Finance & Advisory Services. Die
Gesellschaft berät weltweit im Netzwerk von Grant Thornton mit rund
47.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehr als 700 Standorten
in über 130 Ländern.

Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:
Karl-Heinz Heuser
Telefon: + 49 221 397 503-50
Email: kh.heuser@heuser-kommunikation.de
für Warth & Klein Grant Thornton

Original-Content von: Warth & Klein Grant Thornton, übermittelt durch news aktuell

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