
In vielen Unternehmen ist das Meldewesen historisch gewachsen. Prozesse wurden über Jahre aufgebaut und häufig mit Excel, Einzellösungen oder individuellen Systemen umgesetzt. Solange die Anzahl der Meldungen überschaubar war, funktionierte dieses Vorgehen in der Praxis.
Mit zunehmender Unternehmensgröße sowie Internationalisierung stoßen diese Strukturen jedoch an Grenzen. Mehr Transaktionen, strengere Anforderungen und steigender Zeitdruck machen das Thema für viele Unternehmen deutlich aufwendiger als früher.
Parallel dazu verändert sich aktuell das Meldewesen der Deutschen Bundesbank grundlegend. Mit dem neuen Portal NExt wird das bisherige System im Außenwirtschaftsverkehr (AWV) schrittweise modernisiert.
Betroffen sind insbesondere die Meldungen an die Bundesbank AWS, AWZEL und AUSWI. Im Zuge dieser Umstellung werden diese Meldeverfahren neu strukturiert und technisch weiterentwickelt.
Konkret bedeutet das: Aus den bisherigen Direktinvestitionsmeldungen K3 und K4 (AWS) wird künftig die Struktur DIREK A. Die bisherigen Z4- bis Z12-Meldungen sowie das AWZEL-Sammelverfahren werden im neuen System unter ZABIL C zusammengeführt. Auch die bisherigen AUSWI-Meldungen, welche die Z5-, Z5a- und Z5b-Meldungen umfassen, werden künftig als AUSWI B technisch neu strukturiert.
Diese Veränderungen betreffen nicht nur Bezeichnungen, sondern auch technische Formate und Verarbeitungswege innerhalb der Meldeprozesse. Für Unternehmen bedeutet das, dass bestehende Systeme angepasst und teilweise neu aufgesetzt werden müssen.
xpecto reagiert auf diese Entwicklung und erweitert seine etablierte Meldewesen-Software gezielt für diese neue Systemlandschaft. Die Lösung, die ursprünglich für die Finanzbranche entwickelt wurde und dort bereits breit im Einsatz ist, wird nun für Großunternehmen und Konzerne außerhalb der Finanzbranche angepasst.
„Viele Anforderungen im regulatorischen Meldewesen sind inhaltlich vergleichbar, aber die organisatorischen Rahmenbedingungen unterscheiden sich deutlich zwischen Banken und Industrieunternehmen. Genau darauf richten wir unsere Lösung aus“, so Artur Rung, Head of Solution bei xpecto. „Ein zentraler Bestandteil ist die Umstellung auf eine webbasierte Architektur. Dadurch ist künftig nur noch eine zentrale Installation notwendig. Anwender können unabhängig vom Endgerät und ohne lokale Installation auf das System zugreifen.“
Für Unternehmen bedeutet das:
weniger IT-Aufwand bei Einführung und Betrieb
einfachere Nutzung für Fachabteilungen
schnellere Einführung in bestehenden Strukturen
Gleichzeitig bleibt der fachliche Kern erhalten:
Unterstützung aktueller und zukünftiger Bundesbank-Meldeverfahren
klare und nachvollziehbare Prozesse
reduzierte Fehleranfälligkeit im Tagesgeschäft
Der Fokus liegt dabei nicht nur auf Automatisierung, sondern insbesondere auf Vereinfachung und Zukunftssicherheit. Ziel ist es, dass auch Mitarbeitende ohne tiefgehendes Fachwissen Meldeprozesse verstehen und sicher durchführen können. Gerade in großen Organisationen ist dies entscheidend, da Meldewesen häufig mehrere Abteilungen betrifft.
Mit dieser Softwarelösung steht xpecto Unternehmen zur Seite, die ihr Meldewesen im Zuge der regulatorischen Veränderungen strukturiert und effizient aufstellen möchten.
Weitere Informationen stehen auf der offiziellen Webseite zur Verfügung.
xpecto GmbH mit Sitz in Landshut entwickelt Software für Meldewesen, Reporting und regulatorische Anforderungen. Die Lösungen des Unternehmens sind insbesondere in der Finanzbranche etabliert, jedoch wurde vor allem regulatorisches Meldewesen für den Einsatz in Großunternehmen und Konzernen weiterentwickelt. Ziel ist es, komplexe Prozesse zu vereinfachen und effizient nutzbar zu machen.