Wie KI Marktforschung verändert: Neue Research-Plattform Toluna Bina kombiniert KI-gestützte Exploration mit qualitativer und quantitativer Validierung durch reale Konsumenten

Wie KI Marktforschung verändert: Neue Research-Plattform Toluna Bina kombiniert KI-gestützte Exploration mit qualitativer und quantitativer Validierung durch reale Konsumenten
 

Synthetische Zielgruppen versprechen, Consumer Research erheblich zu beschleunigen. Doch welche Rolle spielen reale Konsumenten künftig, wenn KI erste Antworten innerhalb weniger Minuten liefern kann? Toluna verfolgt mit seiner neuen Research-Plattform Toluna Bina einen Ansatz, der beides miteinander verbindet: die schnelle Exploration mit synthetischen Personas und die anschließende qualitative und quantitative Validierung durch reale Menschen.

Teams können erste Ideen, Hypothesen oder Business-Fragen im Dialog mit synthetischen Zielgruppen untersuchen, Annahmen hinterfragen und Konzepte weiterentwickeln. Wird für eine Entscheidung eine Absicherung durch reale Konsumenten benötigt, lässt sich dieselbe Fragestellung anschließend über Toluna Start in Human Research überführen. Synthetische Exploration und menschliche Validierung werden damit nicht als Gegensätze verstanden, sondern als aufeinanderfolgende Bestandteile eines Research-Prozesses.

Marktforschung früher in Entscheidungen integrieren

Der Ansatz richtet sich dabei nicht ausschließlich an klassische Insights-Teams. Auch Marketing-, Produkt- und Innovationsteams können Research früher in ihre Entscheidungsprozesse integrieren.

Marketingteams können beispielsweise unterschiedliche Werbeideen untersuchen, bevor größere Mediabudgets eingesetzt werden. Produktteams können Konzepte auf den Prüfstand stellen, bevor sie Bestandteil einer Roadmap werden. Innovationsteams können eine größere Zahl früher Ideen explorieren und anschließend diejenigen mit realen Konsumenten validieren, die weiteres Investment rechtfertigen.

Der entscheidende Unterschied liegt dabei weniger darin, menschliche Forschung durch synthetische Daten zu ersetzen, als beide Ansätze dort einzusetzen, wo sie jeweils den größten Mehrwert bieten: synthetische Zielgruppen für schnelle Exploration und Iteration, reale Konsumenten für die Validierung relevanter Entscheidungen.

In den vergangenen Monaten wurde Toluna Bina bereits von Dutzenden Kunden weltweit pilotiert, unter anderem aus den Bereichen FMCG, Finanzdienstleistungen, E-Commerce, alkoholische Getränke und Consumer Health.

Synthetische Personas auf Basis von 25 Jahren First-Party-Daten

Technologische Grundlage sind die Toluna Synthetic Personas. Anders als ein durchschnittliches Zielgruppensegment wird jede Persona als eigenständiges Individuum modelliert. Grundlage sind 25 Jahre eigener First-Party-Daten von Toluna mit Milliarden menschlicher Umfrageantworten von Hunderten Millionen Panelisten.

In mehr als 3.000 Validierungen in über 20 Märkten wurde untersucht, wie eng die Antworten synthetischer Personas mit den Ergebnissen vergleichbarer Stichproben realer Menschen übereinstimmen.*

Neu ist zudem Dynamic Awareness. Die Technologie ermöglicht es den synthetischen Personas, aktuelle Entwicklungen aus der realen Welt kontinuierlich aufzunehmen und entsprechend ihres individuellen Profils unterschiedlich zu verarbeiten. So können beispielsweise zwei Personas im selben Markt aufgrund unterschiedlicher Interessen und Perspektiven auch unterschiedliche Entwicklungen wahrnehmen und für relevant halten.

„Als Toluna im Jahr 2000 gegründet wurde, war unsere Idee, Marktforschung zu demokratisieren und sie für unterschiedliche Unternehmen und Funktionen zugänglich zu machen – mit der Geschwindigkeit, die reale Geschäftsentscheidungen erfordern“, sagt Frédéric-Charles Petit, Gründer und CEO von Toluna. „Die Insights-Branche wird derzeit durch KI grundlegend verändert. Mit Toluna Bina verbinden wir unsere First-Party-Daten, unsere Erfahrung in der Konsumentenforschung und unsere KI-Technologie, um Unternehmen schnellere und zugleich differenzierte Entscheidungsgrundlagen zu ermöglichen.“

KI als neue Schnittstelle zwischen Business und Research

Mit der zunehmenden Integration von KI in Research-Prozesse verändert sich auch die Rolle von Marktforschung im Unternehmen. Fragestellungen können früher untersucht, schneller weiterentwickelt und anschließend gezielt mit realen Konsumenten überprüft werden.

Für Frank Smadja, Chief Technology Officer bei Toluna, ist dabei insbesondere entscheidend, dass synthetische Zielgruppen nicht statisch bleiben: „Die Welt verändert sich jeden Tag – und eine synthetische Persona sollte sich mit ihr verändern. Dynamic Awareness hält jede Persona auf personalisierte Weise aktuell. Dadurch spiegeln die Ergebnisse nicht nur aktuelle Entwicklungen wider, sondern auch die Vielfalt menschlicher Wahrnehmung.“

Toluna Bina wird ab Mitte Oktober schrittweise eingeführt.

* Basierend auf mehr als 3.000 Validierungen synthetischer Personas in über 20 Märkten, bei denen gemessen wurde, wie eng die Antworten synthetischer Personas mit den Ergebnissen vergleichbarer Stichproben realer Menschen übereinstimmen.

Pressekontakt:

Kira Hempel, Marketing Managerin Toluna DACH, kira.hempel@toluna.com

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