
Ende September 2026 kam es zu einem Hackerangriff auf einen Hosting-Dienstleister der Alternative für Deutschland. Die damals erbeuteten Daten wurden jetzt über eine aktivistische Website zugänglich gemacht.
Die Bundespartei erklärt dazu:
„Seit gestern zeigt sich das Ausmaß des digitalen Angriffs: Obwohl nur wenige Mail-Postfächer widerrechtlich kopiert wurden, sind große Datenmengen abgeflossen. Umgehend hat die AfD damals die Besitzer der Postfächer informiert, ebenso die Datenschutzbeauftragte. Wir stehen in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden und haben den digitalen Angriff und die Publikation der Daten angezeigt.
Das Geschehene besorgt uns sehr. Solch ein digitaler Angriff ist illegal und strafrechtlich relevant. Zudem ist er ein Angriff auf das deutsche Parteiensystem und damit auf die Demokratie. Wir sehen es mit großer Sorge, dass allem Anschein nach mit einer sehr rudimentären KI die Inhalte der gestohlenen Dokumente analysiert wurden. Dabei ging es um Schlagworte, nicht um den Kontext. Die bislang veröffentlichten, vermeintlichen Skandale halten einer inhaltlichen Überprüfung nicht stand – was zum Glück auch immer mehr Kommentatoren in den Sozialen Medien bestätigen.“
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