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Alle Wege in den Pflegeberuf offen halten / CDU-Bundestagsabgeordneter Rehberg im Fachgespräch mit privaten Pflegeunternehmern

Bei der künftigen Ausgestaltung der
Altenpflegeausbildung darf die Weiterqualifizierung von
Pflegehelferinnen und -helfern nicht unter die Räder geraten. Diesen
dringenden Wunsch haben die Betreiber der privaten Tagespflege
„Schöttler Mühle“ jetzt dem CDU-Haushaltspolitiker Eckhardt Rehberg
mit in die parlamentarischen Beratungen nach der Bundestagswahl
gegeben. Der Bundestagsabgeordnete hatte im Rahmen von regelmäßigen
Gesprächen mit dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste
e.V. (bpa) das Team der Einrichtung in Waren (Müritz) um ihre
Hinweise aus der Praxis gebeten.

„Über die Pflegehelferausbildung und die schrittweise
Weiterqualifizierung zur examinierten Fachkraft haben wir in den
vergangenen Jahren sehr viele hochmotivierte Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter gewonnen, auf die wir auch in Zukunft nicht verzichten
können“, sagte Pflegeunternehmer Tobias Briehn im Gespräch mit dem
Politiker.

„Ich kann die Sorge der privaten Pflegeunternehmen verstehen. Vor
dem Hintergrund, dass die Ausbildung in dem Bereich Krankenpflege vor
allem von Realschülern und Abiturienten ergriffen wird, in der
Altenpflege auch ein viel breiteres Spektrum an Bildungsabschlüssen
wie z.B. auch Hauptschüler oder Quereinsteiger zu finden sind, haben
wir uns dafür eingesetzt, dass nur die Krankenpflege durch eine
generalistische Pflegeausbildung ersetzt wird. Die Ausbildungs- und
Prüfungsverordnung ist ein entscheidendes Element der Reform. Wir
haben deshalb dafür gesorgt, dass die Verordnung nach Fertigstellung
dem Bundestag zugeleitet wird. Der Bundestag kann dann Änderungen
beschließen oder die Verordnung ablehnen. Um festzustellen, welcher
Ausbildungsansatz der attraktivere ist, wird es nach 6 Jahren eine
Evaluation geben. Die Ergebnisse werden dem Bundestag dann 2026 zur
Kenntnis vorgelegt“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt
Rehberg.

Nachdem der Bundestag eine Reform der Pflegeausbildung beschlossen
hat, sollen erst nach der Wahl die künftigen Inhalte und
Ausbildungsabläufe festgelegt werden. „Wir befürchten, dass die
Umschulung und Weiterqualifizierung über den Weg der Helferausbildung
dann blockiert sein wird“, warnte auch der bpa-Landesvorsitzende in
Mecklenburg-Vorpommern Michael Händel. „Angesichts des großen Bedarfs
an Fachkräften müssen wir aber genau darauf achten, alle Wege in den
Pflegeberuf offen zu halten.“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon mehr
als 450 in Mecklenburg-Vorpommern) die größte Interessenvertretung
privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland.
Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der
Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater
Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen
die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000
Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 24,2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Sven Wolfgram, bpa-Landesbeauftragter, Tel.: 0172/415
49 35, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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