
Der Arbeitgeberverband der Sparda-Banken und die Gewerkschaft ver.di haben sich auf einen neuen Vergütungstarifvertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten vom 1. April 2026 bis zum 31. März 2028 sowie eine Modernisierung des Manteltarifvertrages verständigt. Der Abschluss verbindet spürbare Einkommenssteigerungen mit einer Stärkung der Arbeitgeberattraktivität und schafft zugleich Planungssicherheit für Beschäftigte und Institute.
Der Tarifabschluss umfasst:
– eine Erhöhung der Tabellenvergütungen um 3,3 Prozent zum 1. April 2026,
– eine weitere Erhöhung der Tabellenvergütungen um 3,1 Prozent zum 1. April 2027,
– bis zu zwei zusätzliche freie Tage für gesundheitliche Vorsorge und ehrenamtliches Engagement,
– eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen für Auszubildende und dual Studierende um 100 Euro monatlich,
– sowie ein Deutschlandticket für Auszubildende und dual Studierende,
– eine neue Entgeltgruppe für Azubis und dual Studierende im vierten Ausbildungsjahr
„Mit diesem Tarifabschluss ist es gelungen, ein ausgewogenes Gesamtpaket zu schnüren, das den Interessen unserer Beschäftigten ebenso gerecht wird wie den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Sparda-Banken“, erklärt Martin Buch, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Sparda-Banken. „Wir investieren mit zusätzlichen freien Tagen, den Verbesserungen für Auszubildende und dual Studierende sowie der deutlichen Anhebung der Gehälter in die Attraktivität der Sparda-Banken als Arbeitgeber. Klar ist, dass sowohl Gesundheitsvorsorge als auch das Ehrenamt wichtige Themen sind, die wir mit dem Abschluss betonen.“
Der Tarifabschluss trägt den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung und schafft für beide Tarifvertragsparteien verlässliche Planungssicherheit bis Ende März 2028.
Martin Buch betont: „Der Tarifabschluss ist das Ergebnis konstruktiver und verantwortungsvoller Verhandlungen. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten tragen beide Tarifparteien Verantwortung für tragfähige und nachhaltige Lösungen. Ich freue mich, dass uns dies gemeinsam gelungen ist.“
Stefan Wittmann, Verhandlungsführer ver.di: „Die Beschäftigten erhalten mit diesem Abschluss eine Anerkennung ihrer Leistung. Besonders die zusätzlichen bis zu zwei freien Tage für gesundheitliche Vorsorge und ehrenamtliches Engagement und die Verbesserungen für den Nachwuchs sind wichtige Fortschritte, die wir gemeinsam erreicht haben.“
Pressekontakt:
Jascha Hausmann
Bereichsleiter Vorstand & Öffentlichkeitsarbeit
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