Betriebliches Gesundheitsmanagement und Transformation – das Handwerk beim Corporate Health Award

Das Jahr 2020 stand ganz unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und stellte alle Unternehmen in Deutschland vor immense wirtschaftliche und personelle Herausforderungen. Der Erhalt und die Förderung der Gesundheit von Mitarbeiter*innen verzeichneten somit erneut einen enorm gesteigerten Stellenwert. Die Arbeitgeber mit den vorbildlichsten Konzepten wurden nun mit Deutschlands führender Auszeichnung im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements geehrt. Den von der IKK classic sowie den Initiatoren EUPD und Handelsblatt ausgeschriebenen Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ erhält Beate Leiders Stautenhof.

Der von EUPD und der Handelsblatt Media Group im Jahr 2009 initiierte Corporate Health Award wird jährlich an jene Arbeitgeber?verliehen, die sich nachweislich überdurchschnittlich für die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter*innen engagieren und eine vorausschauende, nachhaltige Personalstrategie verfolgen.

So setzt auch der diesjährige Sonderpreisträger ein wichtiges Zeichen für die gesamte Handwerksbranche:?“Das betriebliche Gesundheitsmanagement des Stautenhof zeichnet sich vor allem durch einen sehr hohen Anspruch auf ?Nachhaltigkeit– aus. Das betrifft ein gesundes Frühstück und verhaltensgerechte, ergonomische Arbeitsplätze genauso wie das Angebot von ?Dienstfahrrädern– oder Ladestationen für e-Fahrzeuge oder die auf eine gesunde Zukunft gerichtete ?stressfreie– Unternehmensentwicklung. Die Geschäftsführung bezieht die Mitarbeitenden in alle Entwicklungen ein und hat ein breites Netzwerk von Experten gespannt, die sie im offenen Austausch einbeziehen. Sie schauen weit über den Tellerrand über Kooperationen mit anderen Betrieben. Herausragend ist aktuell die Eröffnung eines Bauernhofkindergartens auf dem Hofgelände, der auch Plätze für Kinder der Beschäftigten vorhält. So wird effizient und mit viel Herzblut sehr viel mit und für die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Menschen auf dem Stautenhof erreicht“, so die IKK-Gesundheitsmanagerin Mechtild Janßen. Kurz: ein Vorzeigebetrieb für wirtschaftlichen Erfolg mit einer Nachhaltigkeitsstrategie, bei der Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden einer der Ecksäulen ist.

Beate Leiders, Inhaberin des Gewinnerbetriebes 2020 bedankt sich bei ihren Partnern: „Mit Freude und vor allem mit Stolz möchten wir uns für diese besondere Auszeichnung bedanken. Nur durch die großartige Unterstützung von Frau Janßen von der IKK classic und unserer Nachhaltigkeitsberaterin konnten wir unsere bisherigen Ziele zur Förderung der Mitarbeitergesundheit erreichen. So gehen wir unseren Weg gestärkt mit viel Engagement weiter.“

?“Das Handwerk hat besondere gesundheitliche Herausforderungen aber im gleichen Maße auch ganz besondere Ressourcen. Handwerksbetriebe finden tolle pragmatische Lösungen auf gesundheitliche Themen und können somit unglaublich viel bewirken. Deswegen sind wir als IKK classic stolz, seit 2016 Sonderpreispartner Gesundes Handwerk zu sein“, so Frank Klingler, Leiter des Referats betriebliche Gesundheitsförderung bei der IKK classic.

Wissenschaftliche Expertise und Evaluationsprozess

Der Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement. Ziel des vorausgehenden, umfangreichen Evaluations- und Auditierungsprozesses ist es, vor allem in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken und vor dem Hintergrund des demographischen Wandels die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Eines wurde im diesjährigen Auswahlprozess deutlich: Viele Unternehmen haben erkannt, dass es für die Positionierung im Markt immer wichtiger wird, soziale Nachhaltigkeit als strategisches Ziel zu fokussieren. Die Zahl der Bewerber um den Award, die sich in einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess dem Branchenvergleich gestellt haben, hat sich auch in diesem Jahr auf 352 Organisationen weiter erhöht. Bei den Auswertungen der Studiendaten zeigte sich deutlich: Eine operative Gesundheitsförderung stellt zwar ein etabliertes Instrument dar, der Fokus der Arbeitgeber wird jedoch mehr und mehr auf Corporate Health „Strategien“ und „Strukturen“ gelegt. Ebenfalls erkennen die Unternehmen vor dem Hintergrund der Herausforderungen des heutigen Arbeitsmarktes die Bedeutung einer entsprechenden Unternehmenskultur für die Zukunftsfähigkeit ihrer Organisation auf höchster Management-Ebene an.

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