WAZ: Brüderle reißt alte Gräben auf. Kommentar von Frank Meßing

Der Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie schien
längst überwunden. Doch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle
reißt die Gräben wieder auf. Der Liberale hat wohl schon vergessen,
dass es Banker und Zocker an den Finanzmärkten waren, die die
Weltwirtschaft jüngst ins Wanken brachten. Umweltpolitiker und
Naturschützer mit überzogenen Klimaschutzzielen waren dafür wahrlich
nicht verantwortlich.

Man kann sicherlich dar&uuml

Rheinische Post: Wachstum saniert

Ein Kommentar von Birgit Marschall:

Ausgabenkürzungen, Sparpakete, Stellenabbau – all das kann helfen,
einen defizitären Staatshaushalt zu sanieren, doch das beste Rezept
ist immer noch hohes Wirtschaftswachstum über mehrere Jahre. Das
zeigt eindrucksvoll die neue Steuerschätzung: Dank einer erstaunlich
florierenden Wirtschaft dürfen Bund, Länder und Gemeinden in den
Jahren 2010 bis 2012 zusätzlich mehr als 60 Milliarden Euro an
Steuereinnahmen erwarte

Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zur Steuerschätzung

Schäuble und seine Kollegen in den Ländern haben
Recht, wenn sie weiter auf strikte Haushaltsdisziplin pochen. Nicht
nur, weil es die Schuldenbremse gibt, die Selbstverständliches im
Grundgesetz verankert hat, nämlich dass wirtschaftlich gute Zeiten
zum Rückführen der Schulden genutzt werden müssen. Die unerwartet
kräftige Erholung der Konjunktur ist eine Ausnahme. Sie wird nicht
ewig anhalten und steht obendrein noch auf wackeligem Fundament. Ein
R

WAZ: In der neuen Welt. Kommentar von Rolf Potthoff

Du liebe Güte, wie hat das US-Magazin "Forbes" ganz
und gar unbefangen Äpfel mit Birnen verglichen! Chinas Staatschef Hu
sei der Welt mächtigster Mann, weil er u. a. über das größte Volk
herrscht sowie Missliebige einkerkern kann. Immerhin hat der
US-Präsident noch Rang zwei ergattert, weil er u. a. das stärkste
Militär hat, usw.

Doch wie schräg das Magazin auch immer daherkommt – Stoff zum
Nachdenken steckt in dem seltsamen

WAZ: Schuldenbremse. Kommentar von Christopher Shepherd

Immer häufiger heißt es in der Werbung: "Kaufen Sie
jetzt zu null Prozent Finanzierung" oder "Jetzt kaufen, erst nächstes
Jahr bezahlen". Das Problem: Früher oder später müssen Verbraucher
die Waren trotzdem bezahlen. Wer sich da von vermeintlich günstigen
Angeboten in die Irre führen lässt, tappt rasch in die Schuldenfalle.
Besonders jetzt in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs und
sinkender Arbeitslosigkeit kann das schn

Südwest Presse: Kommentar zu Airbus A 380

Ausgerechnet der Superjet A 380. Das glanzvolle
Prestigeobjekt der Europäer taumelt seit dem Triebwerksschaden
gestern stärker in Turbulenzen denn je. Wirtschaftlich und technisch.
Schon bis der Gigant 2007 in den Liniendienst gehen konnte, leistete
sich der Hersteller EADS Milliarden teure Lieferverzögerungen. Und es
dauerte auch nicht lange, bis mehrere Fluggesellschaften Probleme bei
der 240 Millionen Euro teuren Maschine meldeten: Mit Treibstofftanks,
angeschmorten Kabeln,

WAZ: Das Schaufenster des Ruhrgebiets. Kommentar von Thomas Wels

Der Sieger heißt: Bottrop. Man kann der
Ruhrgebietsstadt nur zu diesem tollen Erfolg gratulieren. Das Schöne
an dieser Jury-Wahl für das Projekt eines ökologisch vollsanierten
Vorzeigestadtteils ist, dass die Nummer 1 im Konzept auch der Sieger
der Herzen ist.

Während sich so mancher Oberbürgermeister der vermeintlich großen
Wettbewerber im Strippenziehen, Beschwerdebrief-Schreiben und in
Brachial-PR unrühmlich hervorgetan hat, machte Bernd Ti