Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Westerwelle und Libyen
Naive Blockade
BERNHARD HÄNEL

Während die Welt beängstigt nach Japan schaut,
zieht Muammar al Gaddafi die Schlinge um sein aufständisches Volk
immer enger. Er hat freie Hand, weil sich die internationale
Gemeinschaft nicht auf eine Flugverbotszone einigen kann.
Hauptverhinderer ist Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der mit
fadenscheinigen Gründen ein Mandat der Vereinten Nationen behindert.
Westerwelle glaubt offenbar, die Rolle von Gerhard Schröder einnehmen
zu können, der – au

EANS-Adhoc: Frauenthal Holding AG / Frauenthalüberlegt Begebung einer Anleihe

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europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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Fremdkapital

15.03.2011

Die Frauenthal Holding AG überlegt, eine Unternehmensanleihe im 1.
Halbjahr 2011 zu begeben.

Das Volumen einer solchen Emission, die sich an private

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar BMW

wie schnell sich Prioritäten doch verschieben
können: Noch vor einem Jahr drehte sich alles um die Umwelt und die
Frage, wie gut die Autohersteller darauf vorbereitet sind. Gestern
erwähnte Finanzvorstand Friedrich Eichiner eher beiläufig, BMW könne
die kommenden CO2-Anforderungen erfüllen. Wohlgemerkt – der Herr der
Zahlen verkündete diese Botschaft. Für die Münchener ist es längst
selbstverständlich, dass man Anforderungen der Gesetz

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar Libyen

Libyens Diktator Gaddafi hat zwei wichtige
Verbündete: Die Zeit, die von Tag zu Tag mehr für sein zynisches
Kalkül spielt und die Weltgemeinschaft, die seine Gegner im Stich
lässt. Der Tyrann gewinnt wieder die Oberhand, während sich die freie
Welt vor den Hilferufen der militärisch völlig unterlegenen
Aufständischen bislang taub stellt. Es ist zwar richtig, dass sich
der Westen nicht vorschnell in ein Militärabenteuer stürzt, denn eine
Flug

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zu wirtschaftlichen Folgen der Japan-Katastrophe:

Trotzdem kann uns die japanische
Katastrophe kalt erwischen. Denn das Land hat so gnadenlos über seine
Verhältnisse gelebt wie kein anderes Industrieland. Das
funktionierte, weil die Japaner ihre Ersparnisse in heimischen
Staatsanleihen anlegten – zu Zinsen, für die Tokio auf den
internationalen Finanzmärkten keinen Kredit bekäme. Doch die
Vermögensverluste durch die Katastrophe lassen den Bürgern kaum Geld
zum Sparen. Die Kosten des Wiederaufbaus und sin

Libyscher Diktator Gaddafi lobt Deutschland für Zurückhaltung

Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi, in dessen Land ein Bürgerkrieg tobt, hat die Bundesregierung für ihre Zurückhaltung in der Libyen-Frage gelobt. "Die Deutschen haben uns gegenüber eine sehr gute Position eingenommen, ganz anders als viele wichtige Länder im Westen", sagte Gaddafi in einem Interview mit "RTL". Die Bundesregierung steht einer Flugverbotszone skeptisch gegenüber und möchte nicht in einen Bürgerkrieg verwickelt w

Hanvon schlägt neues Kapitel seiner internationalen e-Publishing-Kooperation auf

Angesichts des raschen Wandels
auf dem Sektor der mobilen Endgeräte setzen traditionelle
Verlagshäuser nun auf die elektronische Veröffentlichung,
e-Publishing, als strategischer Garant für ihr Überleben und ihre
Weiterentwicklung. Traditionsverlage in den USA, Japan und anderen
Industriestaaten konzentrieren sich seit einiger Zeit auf die
Entwicklung ihres e-Publishing-Geschäfts und sind zu Pionieren in der
elektronischen Veröffentlichung von Inhalten geword

Staatsminister Hoyer besorgt über Zuspitzung der Lage in Bahrain

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), hat sich über die Zuspitzung der Lage in Bahrain besorgt gezeigt. "Die Bundesregierung sieht die Zuspitzung der Lage in Bahrain mit großer Sorge", sagte Hoyer am Dienstag in Berlin. Der Ursprung des Konflikts in Bahrain sei innenpolitischer Natur und müsse somit innenpolitisch und nicht über eine ausländische Truppenpräsenz gelöst werden. Auch die Ausrufung des Ausnahmezustands würd

Der Tagesspiegel: Zur Atompolitik der Bundesregierung meint der Tagesspiegel:

Man möchte sie ihnen allen gerne noch einmal
vorlesen, ihre überheblichen Debattenbeiträge über die
Alternativlosigkeit und die Ungefährlichkeit selbst ältester
Kernkraftwerke für die nächsten Jahrzehnte. "Vor Neid erblassen"
würden die Skeptiker, wenn das Konzept umgesetzt sei, tönte es aus
der schwarz-gelben Koalition noch vor kurzem. Jetzt aber können sie
gar nicht schnell genug an den Ausschalter kommen,
Parlamentsbeschl

WAZ: Hier die Demos, dort die Disziplin
– Kommentar von Britta Heidemann

In Deutschland kaufen die ersten jetzt Jodtabletten
– in Tokio gehen viele Menschen noch immer zur Arbeit, in Anzug und
Krawatte. Wir Deutschen demonstrieren gegen und diskutieren über
Atomstrom – und zeigen dabei, immerhin 8900 Kilometer entfernt vom
Super-GAU, ein so viel wütenderes, aufgewühlteres Gesicht als die
Japaner. Doch mögen sie auch stoische Miene zum entsetzlichen,
katastrophalen Spiel machen: Die Japaner sind tief erschüttert in
ihrem Selbstverst&aum