Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff sehen sich SPD und Grüne bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger gegenüber der schwarz-gelben Koalition im Vorteil. Der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Florian Pronold, begründete dies im Gespräch mit "Handelsblatt-Online" damit, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Causa Wulff selbst beschädigt habe, weil sie ihren Parteifreund unbedingt als Bundespräsiden
Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johannes Singhammer, befürchtet in der Euro-Debatte einen Machtverlust des Bundestages. Der CSU-Politiker sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe) , er sehe "mit großer Sorge eine faktische Haftungs- und Risikovorwegnahme durch die Europäische Zentralbank". Dadurch würden "außerhalb des parlamentarischen Verfahrens Haftungsrisiken auch vom deutschen Steuerzahler übernommen
Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck ist der Favorit der SPD bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff. Gabriel sagte "Bild am Sonntag": "Selbstverständlich hält die SPD Joachim Gauck weiterhin für das höchste Amt im Staate geeignet. Er ist nach wie vor unser Favorit für dieses Amt. Er täte unserem Land gut und hätte großes Vertrauen bei den Bürgern.&quo
Die Piratenpartei erwägt offenbar, einen eigenen Kandidaten für die Nachfolge des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff zu nominieren. Der Parteivorsitzende Sebastian Nerz sagte "Bild am Sonntag": "Wir Piraten sind offen für Vorschläge der Regierungskoalition und der anderen Bundestags-Parteien. Aber wir können uns auch vorstellen, einen eigenen Kandidaten zu nominieren." Nerz kritisierte den zurückgetreten Bundespräsi
Unionsfraktionschef Volker Kauder sieht in der Frage der Nachfolge des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff die amtierende Koalition am Zug und hält es für möglich, dass der nächste Bundespräsident erneut nur mit einer schwarz-gelben Mehrheit gewählt wird. "Die Koalition hat eine Mehrheit in der Bundesversammlung. Das muss man feststellen", sagte Kauder "Bild am Sonntag". "Wenn wir auf die SPD und die Grünen zuge
Roland Vanoni soll neuer Kreativchef bei der
Düsseldorfer Werbeagentur Grey werden. Das berichtet die in
Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Samstagausgabe) nach
Informationen aus Unternehmenskreisen. Vanoni tritt seine neue Stelle
am 1. März an. Er ist zurzeit einer der Chefs des Berliner
Grey-Ablegers Atletico. Erst vor wenigen Tagen waren die bisherigen
Grey-Kreativchefs Sacha Reeb und Andreas Henke nach nur 16 Monaten
gekündigt und freigestellt wor
Der US-Aktienindex Dow Jones hat den Freitagshandel mit leichten Gewinnen beendet. Der Index lag zum Handelsende bei 12.949,87 Punkten. Die Gewinne entsprechen einem Plus von 45,79 Punkten oder 0,35 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Freitag mit deutlichen Gewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 6.848,03 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 1,42 Prozent im Vergleich zum
Heute ist es eine politische Krise, morgen sind es
Konjunkturdaten, übermorgen Ölmultis oder anstehende Schulferien –
Begründungen für steigende Kraftstoffpreise gibt es immer, so
hahnebüchern sie manchmal daher kommen. Fakt ist, dass die weltweite
Nachfrage nach dem knappen Rohstoff Öl schneller steigt als der
Nachschub – der Preistrend ist damit bis auf weiteres klar. So
frustrierend der Blick zur Preissäule sein mag, als Abneh
Es heißt, am Ende stürze man nicht über die Affäre selbst, sondern
über das, was man über sie sagt. Christian Wulff ist gestürzt über
das, was er nicht gesagt hat. Oder was er erst zu spät gesagt hat. Am
Ende war es eine Jagd auf den Bundespräsidenten, das ist sicher
richtig. Aber diese Hatz auf das Staatsoberhaupt, so kleinlich, ja
albern sie in manchen Punkten auch gewesen sein mag, war es nicht,
die Wulff zu Fa
Es geht um das höchste Staatsamt, dennoch sei
gestattet: Aller guten Dinge sind drei. Innerhalb von nur zwei Jahren
gibt es den dritten Bundespräsidenten. Angela Merkel lag zweimal
kolossal daneben, sie ist gut beraten, jetzt einen Kandidaten zu
küren, der parteiübergreifend Zustimmung findet. Der sanfte Druck der
politischen Realität lässt ihr keine andere Wahl. Schwarz-Gelb
verfügt nur über eine hauchdünne Mehrheit in der Bundesversammlung,
was