Es sind keine schönen Botschaften, mit denen Angela
Merkel nach Griechenland gereist ist. Weitere schmerzliche Reformen
verlangt die Kanzlerin von dem Krisenland. Doch zeitgleich
signalisierte die Bundesregierung im fernen Luxemburg, dass sie die
Südländer nicht alleinlassen will mit den Lasten der Krise. Auch ihre
Verursacher sollen zahlen – über eine Finanztransaktionssteuer. Die
neue Abgabe ist die eierlegende Wollmilchsau der Fiskalpolitik –
zumindest für die EU
Es sind keine schönen Botschaften, mit denen Angela
Merkel nach Griechenland gereist ist. Weitere schmerzliche Reformen
verlangt die Kanzlerin von dem Krisenland. Doch zeitgleich
signalisierte die Bundesregierung im fernen Luxemburg, dass sie die
Südländer nicht alleinlassen will mit den Lasten der Krise. Auch ihre
Verursacher sollen zahlen – über eine Finanztransaktionssteuer. Die
neue Abgabe ist die eierlegende Wollmilchsau der Fiskalpolitik –
zumindest für die EU
Herausgekommen ist beim Besuch in Athen ein
Balanceakt. Nette Sätze wie "Wir sind Freunde" beim Treffen mit
Regierungschef Antonis Samaras. Die Ankündigung, dass zwei unter
deutscher Betreuung stehende EU-Projekte mit einem Volumen von 30
Millionen Euro starten können. Und natürlich die Mahnung an die
Gastgeber, beim Sparen nicht nachzulassen. Merkel hatte keine
Geschenke im Gepäck, aber auch keine Daumenschrauben. Sie will
Griechenlands Finanzen nicht g
Werkstoff Service qualifiziert Spezialisten für die Werkstofftechnik in der metallverarbeitenden Industrie. Die Bildungsmaßnahme „Fachkraft für Werkstofftechnik“ hat ihre Schwerpunkte in den Bereichen Wärmebehandlung und Werkstoffprüfung und ist geeignet für die innerbetriebliche Weiterbildung sowie für die berufliche Neuorientierung.
Endlich. Mit dem Beschluss von elf europäischen
Regierungen, Finanzgeschäfte künftig zu besteuern, ist ein erster
Schritt zur Überwindung einer großen Gerechtigkeitslücke getan. Es
ist einfach nicht einzusehen, warum Geld, das in Produktionsanlagen,
Handels- oder Vertriebsaktivitäten investiert wird, versteuert werden
muss, obwohl es die Wirtschaft belebt und für Arbeitsplätze sorgt,
während Finanzanlagen bislang von dieser Pflicht ausgenom
Natürlich lässt sich in vielen deutschen
Haushalten noch jede Menge Strom sparen. Zwar kalkulieren
Stromanbieter, Verbände und auch Journalisten gern mit
Jahresverbräuchen von 3500 Kilowattstunden für dreiköpfige Familien,
wenn sie Durchschnittswerte errechnen wollen. Doch deutlich weniger
als 3000 Kilowattstunden wären leicht zu erreichen, ohne dass man
sich im Wohnzimmer ein Lagerfeuer anzünden muss. Man sollte nur nicht
auf Kleinkram wie Stand-by-
In der Fußballsprache würde man sagen: Angela
Merkel geht da hin, wo es wehtut. Bei ihrem Besuch in Athen ist die
Bundeskanzlerin von brennenden Deutschland-Fahnen und Schildern mit
Hakenkreuz-Symbolen empfangen worden. Ihr schlug der Hass und die Wut
mit voller Wucht entgehen, auch wenn sie selbst davon nicht viel
mitbekommen hat. Teile Athens waren vor lauter
Sicherheitssperrbezirken menschenleer. Obwohl die Demonstrationen
heftig und die Gespräche schwierig waren, hat An
Mitt Romneys Bewerbung um den Chefposten im
Weißen Haus steht seit Beginn unter dem berechtigten Verdacht des
Substanzmangels. Vieles, was der ehemalige Risikokapital-Manager
konzeptionell bisher zu bieten wusste, ist entweder nicht durchdacht,
nicht durchgerechnet oder gehorcht allein der Seelenmassage radikal
weltfremder Flügel innerhalb der republikanischen Partei.
Innenpolitisch ist dieser Umstand ein Problem der Amerikaner. Sie
haben in der ersten Fernsehdebatte studieren d
Es ist höflich, sich nach dem Gesundheitszustand
eines Kranken zu erkundigen. Doch was die gesetzlichen Krankenkassen
tun, geht darüber hinaus. Sie sind zu neugierig. Leben Sie in
beengten Wohnverhältnissen? Belasten Sie Ehe- oder
Partnerschaftskonflikte? Arbeiten Sie in einem Großraumbüro? Fragen
über Fragen. Doch würden Sie wollen, dass Ihre Krankenkasse die
Antworten darauf kennt? Niemand weiß, was mit diesen erhobenen Daten
passiert und wie lan
Mit dem Besuch der deutschen Kanzlerin in Athen
ist das Mega-Problem der Griechen nicht gelöst. Nach wie vor sind sie
von der Pleite bedroht, ihr dauerhafter Verbleib in der Eurozone ist
nicht garantiert. Aber Angela Merkel ist zur richtigen Zeit mit der
richtigen Botschaft nach Griechenland gereist. Sie hat materiell zwar
nur eine lächerliche Kleinigkeit von 30 Millionen Euro mitgebracht,
aber Politik ist mehr als Geld. Der Besuch hat symbolischen, weil
vertrauensbildenden Wert.