Westfalenpost: Westfalenpost zur Diskussion um die Mütterrente

Die Kluft zwischen dem Ansehen der Kanzlerin und
dem Handeln (oder Nichthandeln) und den Händeln ihrer Koalition
fasziniert politische Analysten. Als Erklärungen dienen die Schwäche
der Konkurrenz, Angela Merkels Zug zur Mitte und ihre Strategie, sich
bei Strittigem so lange zurückzuhalten, bis Kräfteverhältnisse
geklärt sind. Aber manchmal muss sie diese Linie verlassen, weil die
Dinge zu sehr aus dem Ruder laufen – so wie es gerade bei der
Mütterre

Westfalenpost: Westfalenpost zum Schulmassaker

Warum? Der entsetzten und entsetzlichen Frage
nach dem Blutbad von Newtown folgt eine nicht minder wichtige
unmittelbar: Was tun? Die US-Amerikaner halten den alles
überstrahlenden Ansatz mit der Forderung nach schärferen
Waffengesetzen in Händen. Die Bestürzung des
US-Präsidenten symbolisiert eine deutliche Schlussfolgerung: So kann
es nicht weitergehen im Land der in diesem Fall bedrückend
unbegrenzten Möglichkeiten, in dem Schusswaffen quasi Supermark

Mitteldeutsche Zeitung: Fernsehen Sachsen-Anhalt beklagt zu wenig Präsenz im MDR

Ein Sender für drei Länder" – so ausgeglichen wie
der Werbeslogan klingt, ist der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) aus
Sicht von Medienpolitikern aus Sachsen-Anhalt nicht. Das berichtet
die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe).
Sie beklagen zu wenige TV-Produktionen aus dem Land. "Wir erwarten
auch auf der ARD-Schiene ein größeres Engagement für Sachsen-Anhalt.
Auch unsere Gebührenzahler wollen sich in der ARD wiederfinden&quot

Mitteldeutsche Zeitung: zu Amoklauf in den USA

Die Waffenlobby in den USA wird auch bei dem Täter
Adam Lanza von einem bedauerlichen Einzelfall sprechen und jegliche
Einschränkungen der laxen Waffenrechts-Gesetzgebung in den USA
verhindern. Die US-Amerikaner sind in diesem Punkt ähnlich irrational
wie wir Deutschen beim Tempolimit. Denn freie Fahrt für freie Bürger
begreifen wir als Teil der nationalen Identität − und jeder
schwere Autounfall ist ein bedauerlichen Einzelfall.

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Mit

Mitteldeutsche Zeitung: zu Weihnachtseinkäufen in den Städten

Die pure Lust am Einkauf. Und das Geld steckt
locker wie nie. Wer da die Kunden nicht lockt und kein Geschäft
macht, ist selber schuld. Preisvergleich online hin, Auswahl und
Bestellung per Mausklick her – Einkauf im Internet mag zwar
einfach und bequem sein. Aber den Erlebnis-Kick kann bislang
kein einziges Portal bieten. Einzelhändler, was willst du mehr? Das
ist deine Chance!

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zur Bedeutung Sachsen-Anhalts im MDR

Der MDR hat auch eine Bringschuld. Er wird bald
steuerähnlich mit einer Haushaltsabgabe von allen finanziert. Dafür
darf man eine gerechte Verteilung verlangen. Der "Tatort" ist die
populärste ARD-Serie, noch vor dem "Polizeiruf". Es ist nicht
hinnehmbar, dass Thüringen und Sachsen damit üppig bedient werden –
Sachsen-Anhalt aber mit einem neuen "Polizeiruf" in Magdeburg, der
sich profilieren muss, und einer Vorabendserie in Quedl

Westdeutsche Zeitung: Die ganz besondere amerikanische Freiheit = von Martin Vogler

Wenn unter den Opfern eines Massakers 20 sechs-
und siebenjährige Kinder sind, ist das unerträglich. Sogar der
amerikanische Präsident hat geweint. Aus unserer deutschen Sicht ist
klar, dass die Amerikaner jetzt endlich ihre Waffengesetze ändern
müssen. Denn kann es sein, dass die alte Wildwest-Romantik mit ihrem
Freiheitsbegriff sich darin ausdrückt, dass statistisch gesehen fast
jeder Amerikaner über eine Schusswaffe verfügt? Warum werden jedes
Jah

Südwest Presse: KOMMENTAR · DEUTSCHE BANK

Kredit verspielt

Die Deutsche Bank ist, geht es nach Bilanzsumme und
Beschäftigtenzahl, größtes deutsches Kreditinstitut und wird zu den
weltweit einflussreichsten Unternehmen gezählt. Doch ihren
moralischen Kredit verspielt sie Stück für Stück – oft geht damit
auch weiterer wirtschaftliche Abstieg einher. Nun hat sich Jürgen
Fitschen, einer der beiden Konzernchefs, beim hessischen
Ministerpräsidenten ausgeweint, weil er mit dem Vorgehen de

Freie Presse (Chemnitz): Kommentar zum Schulmassaker in Newtown

Bereits zum vierten Mal in seiner Amtszeit hat
Barack Obama gestern an einer Trauerfeier nach einem Amoklauf
teilgenommen. In einem Land, in dem bis zu 300 Millionen Waffen in
Privathand sind, muss man davon ausgehen, dass er nicht zum letzten
Mal einen solchen schweren Gang angetreten haben wird. Ganz
offensichtlich ist der US-Präsident aber nicht mehr bereit, nach den
Trauergottesdiensten wieder zur Tagesordnung überzugehen. Wenn der
mächtigste Mann der Welt die Trän

Lausitzer Rundschau: Bundeskanzlerin Merkel hält an Aufstockung der Mütter-Rente fest: Wie im Film

Im Film nennt man das die übliche
Rollenverteilung in Gut und Böse. Die Bundesregierung scheint sich
dieses cineastischen Stilmittels zu bedienen: Kanzlerin Angela Merkel
mimt bei der Mütterrente die Nette, ihr Finanzminister Wolfgang
Schäuble spielt den Bösen. Man kann nur hoffen, dass sich wie auf der
Leinwand am Ende das Gute durchsetzen wird. Merkel versucht, die
Reihen zu schließen, die ihr Finanzminister nach dem CDU-Parteitag
wieder auseinander geriss