Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zur UN-Klimakonferenz: „Nach uns die Sintflut“

Nie zuvor besaß der Veranstaltungsort einer
UN-Klimakonferenz eine derart starke Symbolkraft: Mitten im
Wüstenstaat Katar, einer der heißesten und trockensten Gegenden der
Erde, berät die Weltgemeinschaft bis Ende nächster Woche über
künftige Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung. Das Emirat
brachte es zu einer gewissen Bekanntheit mit einer Diskussion, die
sinnbildlich für Maßlosigkeit im Umgang mit unseren Ressourcen steht.
Als

Anti-Aging Spezialist K-Form unterstützt Kosmetikschulen Schäfer

Anti-Aging Spezialist K-Form unterstützt Kosmetikschulen Schäfer

Kosmetikerin und Anti-Aging-Spezialistin – ein Trend, der viele erfolgreiche Kosmetikinstitute auszeichnet. Nun beginnt die Kosmetikschule Schäfer durch die Kooperation mit LPG Systems und dem Generalimporteur K-Form die apparative Anti-Aging Methode des Endermolift in die Kosmetikausbildung zu integrieren.

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch: „Jeder ist gefragt“

Nach dem Brand in einer Textilfabrik in
Bangladesch fordern Experten die Politik zum Handeln auf. Die
Aufregung ist groß – aber ändern wird sich an der Situation der
Arbeiter in Billiglohnländern so schnell nichts. Denn dafür müssen
nicht nur Politiker, sondern jeder Einzelne handeln. Dass
Gewerkschaften verpflichtende internationale Standards fordern, ist
richtig. Doch für die Politik ist es schwieriger geworden, auf
globalisierten Märkten einheitliche

Schwäbische Zeitung: Mit Barak geht ein Besonnener – Kommentar

Dass Ehud Barak die israelische Politik
verlassen will, ist keine gute Nachricht. Der frühere
sozialdemokratische Ministerpräsident ist einer der Klügsten, den die
israelische Politik jemals hervorgebracht hat. Er ist kein Hitzkopf,
sondern geprägt von seinen Erfahrungen als Mitglied in
Sondereinsatzkommandos, mit denen er israelische Geiseln aus den
Händen arabischer Terroristen befreite. Er gilt als besonnen, auch
wenn er oft überheblich wirkt.

Wer nach

Weser-Kurier: Zum Klima-Gipfel in Katar schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen) in seiner Ausgabe vom 27. November 2012:

Wieder einmal startet ein Klimagipfel mit hehren
Appellen, wieder einmal sprechen Politiker von einer riesigen Chance.
Man mag es kaum mehr hören. Zumal der 18. UN-Klimagipfel sicherlich
keinen Meilenstein setzen wird. Dafür ist das Programm des
zweiwöchigen Treffens einfach zu wenig ambitioniert. Im Wesentlichen
geht es darum, zu schauen, ob Zusagen vom Vorjahr noch gelten und wie
sie konkretisiert werden können. Das gilt für ein weltweites Abkommen
ab 2020 ebenso w

18. Weltklimakonferenz in Doha eröffnet

Fast 200 Nationen gingen am Montag in Doha beim 18. Weltklimagipfel in eine neue Runde der internationalen Verhandlungen zum Thema Klimaschutz. Im Vorfeld der 12-tägigen Konferenz wurde davor gewarnt, dass gewaltige Ereignisse wie Hurrikan Sandy alltäglich werden könnten, wenn die Bemühungen zur Begrenzung des Klimawandels scheiterten. "Es läuft die Zeit ab", so UN-Klimachefin Christiana Figueres zum Beginn der Verhandlungen. "Die Tür schließt s

Börsen-Zeitung: Weniger könnte mehr sein, Kommentar zu Situation der kreditwirtschaftlichen Verbände in Deutschland, von Bernd Wittkowski.

Andreas Schmitz hat einen Stein ins Wasser
geworfen. Der Bankenpräsident wurde gefragt, was er Jürgen Fitschen,
seinem einstimmig gewählten Nachfolger, für dessen im April
beginnende Amtszeit mit auf den Weg geben wolle. Schmitz fiel spontan
ein, dass die Kooperation mit den anderen kreditwirtschaftlichen
Verbänden weiter verbessert werden könne, und beklagte eine
Zersplitterung des Verbandswesens.

Wohl wahr! Die gut 2000 deutschen Banken und Sparkassen sin

Rheinische Post: Gute Zeiten für Rentner Kommentar Von Eva Quadbeck

Noch vor zwei Jahren sah es so aus, als müssten
sich die 20 Millionen Rentner in Deutschland auf Jahre der Null- und
Mini-Rentenrunden einstellen. Dank exzellenter Lage am Arbeitsmarkt
hat sich die Prognose ins Gegenteil verkehrt. Das ist eine gute
Nachricht. Doch die rosige Lage der Ruheständler darf nicht darüber
hinwegtäuschen, dass sich in den nächsten zehn bis 20 Jahren
schrittweise Altersarmut in Deutschland breit machen wird. Das
bisherige Konzept der Bundes

Rheinische Post: Energiewende braucht Kompromisse Kommentar Von Matthias Beermann

Die Energiewende war schnell ausgerufen, und
wer es wagte, Zweifel am großen Vorhaben zu äußern, ökonomische,
finanzielle oder technische, der wurde ebenso schnell moralisch in
die Ecke gestellt. Der Atomausstieg und der komplette Umbau des
deutschen Stromsystems wurde kritikfreie Zone. Das schaffen wir
schon!, verkündeten Politiker wie Öko-Lobbyisten und suggerierten,
dass die Folgen für uns Bürger kaum spürbar sein würden. Doch nun
wir