Die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat die Kandidatur von Joachim Gauck als Bundespräsidenten begrüßt. "Joachim Gauck wird unserer Demokratie gut tun", sagte Löhrmann der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Ich freue mich, dass Joachim Gauck nun im zweiten Anlauf doch unser Bundespräsident werden soll." Er sei ein überparteilicher Kandidat, der für die Macht des Wortes und eine kla
Verbalattacken in der Öffentlichkeit,
Zugeständnisse im stillen Kämmerlein. Im Ringen um seine Rettung
scheint Griechenland in letzter Minute doch noch die Kurve zu
kriegen. Der Unterschied zwischen Handeln und Verhalten ist ein Stück
weit sicher dem großen Druck der protestierenden Bevölkerung
geschuldet. Da ist ein Feindbild, ein Sündenbock außerhalb des
eigenen Landes, eine nur allzu willkommene Gemeinsamkeit. An der
Sache selbst ändert das
Wer hätte das gedacht: Da suchen unsere
Politiker einen neuen Bundespräsidenten, da wird der ganz große
Konsens für einen gemeinsamen Kandidaten parteiübergreifend
beschworen – und keine 48 Stunden nach Beginn endet die
Präsidentensuche zwischenzeitlich in einem Desaster. Daran wird auch
die späte Einigung und vielleicht auch Einsicht gestern Abend nichts
ändern können. Egal, ob der neue Bundespräsident spätestens am 18.
März nu
Die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin
Sylvia Löhrmann (Grüne) hat die Kandidatur von Joachim Gauck als
Bundespräsident begrüßt "Joachim Gauck wird unserer Demokratie gut
tun", sagte Löhrmann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen
Post" (Montagausgabe). "Ich freue mich, dass Joachim Gauck nun im
zweiten Anlauf doch unser Bundespräsident werden soll." Er sei ein
überparteilicher Kandidat, der fü
Das ist eine gute Nachricht für die demokratische
Kultur unseres Landes. Joachim Gauck wird neuer Bundespräsident. Es
war gut, dass sich auch die Union schnell auf den Kandidaten von SPD
und Grünen einigen konnte. Vor allem die Kanzlerin musste sich einen
Ruck geben. Angela Merkel hatte noch vor eineinhalb Jahren ihren
ganzen Einfluss geltend gemacht, um Gauck zu verhindern und Christian
Wulff irgendwie ins Schloss Bellevue zu befördern. Aber gerade sie
weiß, dass
Die Nominierung des Ex-Bürgerrechtlers Joachim Gauck zum
gemeinsamen Bewerber für das Amt des Bundespräsidenten ist für
Kanzlerin Merkel eine doppelte Niederlage. Erst musste ihr Kandidat
Christian Wulff vorzeitig abtreten. Nun gab sie sich einer Phalanx
aus SPD, Grünen und FDP geschlagen. Doch Merkel dürfte wie im Fall
der Energiewende die Niederlage doch noch in einen Vorteil für sich
umwandeln, auch wenn es sie sichtlic
Nein, man kann es den Letten nicht verdenken, dass sie sich in
einer Volksbefragung mit großer Mehrheit gegen Russisch als zweite
Amtssprache ausgesprochen haben. Schließlich verbindet das baltische
Volk mit der Sprache des mächtigen Nachbarn auch mehr als 20 Jahre
nach seiner Unabhängigkeit noch traumatische Erlebnisse:
jahrzehntelange Unterdrückung der eigenen Kultur durch das
Sowjet-Regime sowie eine gezielte Ansiedlung v
Der Iran schickt Kriegsschiffe ins Mittelmeer; er dreht
Großbritannien und Frankreich das Öl ab. Dann wiederum signalisiert
das Regime Gesprächsbereitschaft in der Atompolitik. Das alles
innerhalb weniger Tage. Es geht drunter und drüber in Teheran. Ein
Grund mehr für den Westen, ruhig zu bleiben.
Die Vielzahl iranischer Provokationen könnte auch Ausdruck von
Schwäche sein. Das Regime ist nervös. Immer härter wird di
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntagabend bestätigt, dass der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck neuer Bundespräsident werden soll. Der Entscheidung seien "intensive Überlegungen" vorangegangen, erklärte Merkel auf einer Pressekonferenz im Kanzleramt. Die Bundeskanzlerin hatte zuvor mit den Spitzen von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen über einen Nachfolger des vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetretenen Christian Wulff
Er war schon lange der "Präsident der Herzen",
jetzt wird er bald der gewählte Präsident der Bundesrepublik
Deutschland sein: Joachim Gauck wird von einer breiten
Parteienkoalition als Kandidat fürs höchste Staatsamt vorgeschlagen.
Für den Pfarrer, ehemaligen Bürgerrechtler und Leiter der
Stasi-Unterlagenbehörde schließt sich dann noch eine Etappe an sein
ohnehin schon bewegtes öffentliches Leben an. Ein Leben, in dem
Joachim Ga