Der akademische Nachwuchs in Deutschland kommt im
europäischen Vergleich zu spät an die Hochschule und bleibt dort
meist zu lange. Dieser Befund brachte die Bildungspolitiker in
Bewegung: "Turbo-Abi" nach nur zwölf Schuljahren, anschließend an der
Hochschule in nur drei Jahren den Bachelor-Abschluss bauen – und ab
auf den Arbeitsmarkt.
Doch wozu diese Hetze, wenn der bildungshungrige Nachwuchs
zunächst im Stau steht? Wer keine Spitzennoten im Abitur h
Die Verabschiedung des Sparprogramms war für die
griechischen Politiker ein Kraftakt. Und doch ist das Votum nur ein
erster Schritt. Denn nun kommt es darauf an, die Sparbeschlüsse und
Reformen umzusetzen. Das wird nicht leicht. Zumal Griechenland vor
einem Wahlkampf steht. Im April sollen die Wähler an die Urnen gehen.
Für keine der beiden bisher dominierenden Parteien dürfte es dann
zu einer Mehrheit reichen. Das bedeutet langwierige
Koalitionsverhandlungen,
Die Duisburger setzten den stur an seinem Sessel
klebenden Rathauschef ab; in Hamburg kippten Bürger eine ungeliebte
Schulreform; die Stuttgarter brachten das umstrittene Bahnhofsprojekt
an den Rand des Scheiterns. Stehen wir vor einer neuen Art von
Bürger-Demokratie?
Klar ist: Während fast allen politischen Parteien die Mitglieder
davonlaufen, haben örtliche Initiativen für (oder gegen) konkrete
Projekte immer mehr Zulauf. Sie holen die Politik aus den
Hinterz
Der Mittelstand hat die Zeichen der Zeit erkannt und
setzt verstärkt auf Mitarbeiter mit grauen Haaren. Während in jedem
zweiten Großunternehmen aufgrund der Frühverrentungen heute kein
Arbeitnehmer älter als 50 Jahre ist, greifen vorausschauende
Familienunternehmer aufgrund des Fachkräftemangels wieder auf
erfahrene Senioren zurück. Dabei hat das Ende des "Jugendwahns" viele
Ursachen. Nicht nur die Überalterung der Gesellschaft zwingt zum
Tiere können keine Petitionen formulieren. Sie
können nicht protestieren oder sich anderweitig wehren, sondern sie
müssen ihr Schicksal erdulden. Und das ist gezeichnet von Ausbeutung
und zum Teil von großen Qualen. Besonders deutlich wird das immer
wieder bei den Transporten. Die derzeitig in Europa gültigen
Vorschriften stammen aus dem Jahr 2005. Sie erlauben, dass lebendige
Tiere unendlich lange transportiert werden dürfen, wenn dabei Pausen
eingehalten w
In Nordrhein-Westfalen macht sich die rot-grüne
Koalition daran, die Instrumente der Bürgerbeteiligung zu schärfen.
Sie waren stumpf geworden und taugten allenfalls zur
Pseudo-Mitsprache. Viel zu hohe Hürden führten dazu, dass das Volk
seit dem Streit um die Koop-Schule vor über 30 Jahren kein Begehren
mehr durchbrachte. Überholte Quoren zeigen dem Souverän seine Grenzen
auf.Das passt nicht mehr in die Zeit. Wo Politikverdrossenheit steigt
und Wahlbet
Das ist doch mal eine gute Nachricht: Die
Krankenkassen leiden ausnahmsweise nicht an finanzieller
Schwindsucht, sondern haben Überschüsse in Milliardenhöhe. Das ist
nicht unbedingt Verdienst des medizinisch-industriellen Komplexes. Es
ist die gut laufende Konjunktur, die geringe Arbeitslosigkeit. Viele
Menschen zahlen viel ein. Die Ausgaben der Kassen steigen weiter
ungebremst an. Sicher, das Arzneimittel-Sparpaket hat zumindest im
Bereich der Medikamente den Kostenanstieg
Deutschlands einziger Rohstoff sind seine gut
geförderten Kinder, bestunterrichtete Schüler und hervorragend
qualifizierte Akademiker. Sie, ebenso wie Facharbeiter mit fundierter
Ausbildung, können die Lücken schließen, die der demografische Wandel
reißt. Gute Bildung hat eben auch einen ökonomischen Mehrwert. Darum
kann die jüngste Prognose der Kultusministerkonferenz zuversichtlich
stimmen. Die Studienanfängerzahlen steigen, ein Absinken unter
Bitte keine vermeintlichen Wohltaten! Die
Krankenkassen tun gut daran, ihre Versicherten nicht mal schnell mit
Prämien zu beglücken. Auch wenn Minister Bahr und
CDU-Gesundheitsexperte Spahn dazu aufrufen. Wenn es jetzt
Geldgeschenke gibt, könnten umso schneller Zusatzbeiträge für die
Versicherten folgen. Denn die Auszahlung von Prämien verursacht
Verwaltungskosten. Flaut dann noch die Konjunktur ab, haben die
Kassen kein Finanzpolster, auf das sie zugreifen k
Die Zahl der Studierenden in den ersten vier
Semestern hat sich in den letzten zehn Jahren um mehr als 50 Prozent
erhöht, die Zahl derer, die mehr als sieben Jahre lang an den
Hochschulen bleiben, hat sich mehr als halbiert: Aus einer
Lebensweise, die mancher gern fast eine Dekade lang pflegte, ist eine
Episode im Lebenslauf geworden, die die meisten Studierenden als
Ellbogenkampf um Seminarplätze, Praktika und Medien in Erinnerung
behalten. Denn die Hochschulen tun sich schwer,