Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 14. Mai zu den Spritverbrauch-Tricksereien

So eine vertane Chance! Die Umwelthilfe
konfrontiert Autohersteller mit Manipulationsvorwürfen – Angaben zum
Spritverbrauch sollen systematisch beschönigt worden sein. Und die
Reaktion der Autohersteller? Die ist, nun ja, allenfalls schwammig.
Co2-Emissionen deutscher Autohersteller würden generell zurückgehen,
heißt es. Gut und schön, bei konkreten Betrugs-Vorwürfen hilft das
aber nicht wirklich. Die Manipulationsvorwürfe gegen die Autobranche
kom

Steinbrücks Internetberaterin: Netzpolitik muss aktiv angegangen werden

Gesche Joost, Mitglied des Wahlkampfteams von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, hat die Bedeutung der Netzpolitik für die künftige Aufstellung der Parteien hervorgehoben. "Es ist höchste Zeit, dass es auch auf der politischen Agenda sehr platziert und sehr aktiv angegangen wird", sagte sie im Interview mit dem Fernsehsender Phoenix. Sie habe großen Respekt davor, wenn junge Menschen sagten, sie wollen Politik selbst in die Hand nehmen, sagte Joost mit Blick

Westdeutsche Zeitung: N E U : Die Klagen der „Melkkuh der Nation“ von Peter Kurz

Wenn es ums Autofahren geht, verhalten sich die
meisten von uns widersprüchlich. Sowohl auf der Straße als auch in
der politischen Diskussion. Wir kennen das Gefühl: Schon wieder eine
enge Autobahnstelle, runter vom Gas, im Stau stehen. Da geht einem
leicht ein Fluch von den Lippen. Doch wer auf intakten Straßen oder
Autobahnbrücken fahren will, muss das hinnehmen. Allein mit frommen
Wünschen lässt sich ein Straßenschaden nun mal nicht beheben. Auc

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar OWL kontert Ruhrgebiets-Offensive Klare Kante HUBERTUS GÄRTNER

Kommunen sind heute gut beraten, wenn sie keine
Kirchturmpolitik mehr betreiben und ihre Zusammenarbeit verbessern.
Was für kleine Gemeinden gilt, ist auch für Metropolen sinnvoll. So
gesehen ist es verständlich und sogar zu begrüßen, wenn sich die
großen Städte des Ruhrgebiets sukzessive besser vernetzen. Doch das
allein reicht ihnen nicht. Sie beanspruchen über ihren
Regionalverband Ruhr (RVR) Sonderrechte – und sie wollen vor allem
auch mehr Ge

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Steinbrücks Kompetenzteam Gelungene Überraschung ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat einmal
nicht in den Topf mit der Aufschrift Fettnapf gegriffen, sondern mit
den ersten Auserkorenen für sein Team für eine positive Überraschung
gesorgt. So unterschiedlich Oppermann, Joost und Wiesehügel auch sein
mögen: Alle drei verbindet die hohe Kompetenz in ihren jeweiligen
Arbeitsbereichen. Das schürt die Hoffnung, dass Steinbrück, sollte er
tatsächlich Kanzler werden, sein Kabinett nach Eignung beset

Westdeutsche Zeitung: Die Klagen der „Melkkiuh der Nation“ = von Peter Kurz

Wenn es ums Autofahren geht, verhalten sich die
meisten von uns widersprüchlich. Sowohl auf der Straße als auch in
der politischen Diskussion. Wir kennen das Gefühl: Schon wieder eine
enge Autobahnstelle, runter vom Gas, im Stau stehen. Da geht einem
leicht ein Fluch von den Lippen. Doch wer auf intakten Straßen oder
Autobahnbrücken fahren will, muss das hinnehmen. Allein mit frommen
Wünschen lässt sich ein Straßenschaden nun mal nicht beheben. Auc

WAZ: Fatales Signal für den Einzelhandel. Kommentar von Stefan Schulte

Das Image des noblen Karstadt-Retters ist Nicolas
Berggruen schon lange los. Gerade weil sie selbst seit Jahren auf
viel Geld verzichten, haben die Beschäftigten mehr erwartet vom
smarten Milliardär als ständig neue Sparrunden. Dass es nun wieder an
ihnen sein soll, die "Gesundung" ihrer Firma zu bezahlen, zeugt nicht
eben von unternehmerischer Fantasie. Eine echte Strategie zur
Neubelebung des Kaufhaus-Dinos ist bis heute nicht erkennbar. Doch
die Tarifflucht der K

WAZ: Wann bekennt sich Erdogan? Kommentar von Gregor Boldt

Das Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei
war mal besser. Deshalb hat Guido Westerwelle vor dem Hintergrund des
NSU-Prozesses und deutscher Soldaten auf türkischem Boden gesagt, was
er als Chefdiplomat sagen musste: Er wolle Schwung in die
EU-Beitrittsverhandlungen bringen. Das ist entgegenkommend, aber
unverbindlich. Nahezu wortgleich hatte er sich übrigens im Februar
ausgedrückt, bevor Kanzlerin Angela Merkel den türkischen Premier
Erdogan besuchte.

Seehofer kritisiert Vorstoß von drei Unionsfraktionschefs zum Umgang mit der AfD

CSU-Chef Horst Seehofer hat den Vorstoß einiger Unionsfraktionschefs für einen härteren Umgang der Union mit der "Alternative für Deutschland" (AfD) hart kritisiert. Seehofer sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe), das Vorgehen des Fraktionschefs sei "nicht in Ordnung". Schließlich seien diese noch wenige Tage, bevor sie ihr Papier über Medien verbreitet hätten, bei einer Fraktionsvorsitzenden-Konferenz mit Ange