Im Grunde hätte Wolfgang Mayrhuber bereits vor
einem Jahr seinen Verzicht auf eine Zuwahl in den Aufsichtsrat der
Deutschen Lufthansa erklären sollen. Denn schon seinerzeit gab es
heftige Kritik an den Plänen, die den Österreicher, der die Airline
zwischen 2003 und 2010 führte, heute als "Wunschkandidat" zum
Nachfolger von "Mr. Lufthansa" Jürgen Weber an die Spitze des
Kontrollgremiums befördern sollen.
Als der Tag endlich gekommen war, an dem der
mutmaßlichen Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe und vier weiteren
Beschuldigten der Prozess gemacht werden konnte, richteten sich die
Kameras zuerst auf die Hauptangeklagte. Danach gab es
Befangenheitsanträge, Beratungen und eine Vertagung. Eigentlich ist
so etwas Alltag in deutschen Gerichten. Das rechtsstaatliche
Verfahren ist dadurch nicht gefährdet. Doch dieses ist trotzdem ein
besonderer Prozess. Zehn Morde konnten Rech
Am 22. Mai 2013 findet in Düsseldorf die
entscheidende Gläubigerversammlung statt, auf der über die
Fortführung der WGF AG und damit die Höhe der Rückzahlungsquote
abgestimmt wird. In den letzten Wochen sind immer wieder kritische
Fragen von Anlegern gestellt worden, denen sich der Vorstand im
Folgenden stellt. Die Fragen hat der Leiter der
Unternehmenskommunikation, Maximilian Pisacane zusammengefasst. Die
Antworten geben die Vorstandsmitglieder Bernd Deppin
Zunächst völlig unaufgeregt hat gestern der
erste Verhandlungstag gegen Beate Zschäpe und die Terrorgruppe
»Nationalsozialistischer Untergrund« begonnen. Die ausländische
Presse hat einen angemessenen Platz gefunden und braune
Gegendemonstranten blieben der Welt erspart. Trotz hoher
Emotionalität bei Angehörigen und Freunden der Opfer gab es mehr
Normalität, als viele zu hoffen wagten. Selbst die
Befangenheitsanträge gegen den Vorsitzend
Wer den Euro rettet, die Krisenländer Südeuropas
auf den Pfad der Tugend zurückholt, kann schon mal den Überblick
verlieren. Denn beim Thema Klimaschutz hat Kanzlerin Angela Merkel
einiges nachzuholen. Das hat sie beim Petersberger Dialog aber nicht
zugeben wollen. Stattdessen appelliert sie an die
Staatengemeinschaft, bis 2015 einen verbindlichen Vertrag zur
Treibhausgas-Verminderung abzuschließen. Und welchen Beitrag leistet
Deutschland dazu? Europa soll beim
Genau ein Jahr nach dem Wiedereinzug von
Wladimir Putin in den Präsidentenpalast sind die Beziehungen
Russlands zum Westen ziemlich abgekühlt. Auch im eigenen Land ist der
Präsident nicht mehr heiß geliebt. Zum ersten Mal in der inzwischen
dritten Amtsperiode Putins hat sich eine – wenn auch knappe –
Mehrheit der Russen gegen eine nochmalige Kandidatur ihres
Präsidenten ausgesprochen.
Die nächsten Wahlen sind erst im Jahr 2018, trotzdem ist die
Konsequenz
Wie war das noch in Doha? Der Weltklimagipfel im
vergangenen Dezember konnte sich nicht dazu durchringen, stärkere
Anstrengungen im Sinne des Klimaschutzes festzuschreiben. Drückte der
frischgebackene Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) zunächst
noch sein Bedauern darüber aus, dass es bei den Finanzen und der
Reduzierung der Treibhausgase nicht zur Festschreibung konkreter
Ziele gekommen war, sprach er zwei Tage später, am Schluss der
Weltkonferenz, von einem
Ungarn hat ein Problem – ein Problem mit dem
Antisemitismus im Land. Das sieht der Jüdische Weltkongress so und
hält als deutliche Mahnung seine Tagung in Budapest ab. Einer aber
versucht das Problem kleinzureden: Viktor Orbán. Natürlich verurteilt
auch er jegliche Art von Antisemitismus, doch außer vielen Phrasen
hat der Premier nichts zu bieten. Im Gegenteil: er relativiert das
Problem im eigenen Land und versucht die Schuld dem Rest Europas in
die Schuhe zu s
Saatgut ist das neue Wasser: Ähnlich wie bei der
Konzessionsrichtlinie, von der deutsche Stadtwerke nichts Gutes
erwarten, hat sich auch für den Erhalt alter Pflanzensorten im
Internet eine schlagkräftige Gegenbewegung etabliert. In beiden
Fällen hat der Protest den Gesetzestext verändert – bei der
EU-Saatgutverordnung sogar, bevor er überhaupt vorgestellt wurde.
Unabhängig davon, wie man politisch zu den Vorhaben steht, ist das
die gute Nachricht. Nich