Stuttgarter Zeitung: Ein Knopfdruck zur Katastrophe / Kommentar zu China/Inselstreit/Luftverteidigungszone

Der chinesischen Provokation folgte die
multinationale Gegenprovokation auf dem Fuße. Das war töricht.
Mindestens ebenso dumm wie die USA, Japan, und Südkorea geht nun
China zu Werke. In einer ohnehin aufgeheizten Atmosphäre stehen sich
die Kampfjets der vier Nationen gegenüber. Wenn nicht alle
schleunigst darauf verzichten zu zeigen, dass sie keine Angst vor der
jeweils anderen Seite haben, kann ein kleiner Knopfdruck zur
Katastrophe führen.

Pressekontakt

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Arbeitsmarkt/Langzeitarbeitslose

Was man völlig aus den Augen verlieren kann,
sind diejenigen, die schon lange nicht mehr aktiv am Geschehen auf
dem Arbeitsmarkt beteiligt sind: Einer Millionen Langzeitarbeitslosen
sind Stagnationen im Winter genauso egal wie Aufschwünge im Frühjahr,
der Boom der vergangenen Jahre hat keinen Zwischenstopp vor ihrer Tür
eingelegt, der bereits kursierende Begriff "Jobwunder" muss für sie
wie ein schlechter Witz klingen. Im scheinbar krisenresistenten
Deutsch

Badische Neueste Nachrichten: Dauerbaustelle

Der Südwesten bleibt eine Insel der
Glückseligen: Auch im November ging trotz aller konjunkturellen
Widrigkeiten die Zahl der Arbeitslosen zurück. Bundesweit stieg die
Zahl der Beschäftigten auf ein Rekordniveau. Während im Süden der EU
und im Nachbarland Frankreich die Angst vor weiter steigenden
Arbeitslosenzahlen umgeht, präsentiert sich der deutsche Arbeitsmarkt
in robuster Verfassung. In Baden-Württemberg rechnen viele Firmen mit
vollen Auftragsb

Badische Neueste Nachrichten: Damoklesschwert

So etwas hat es noch nicht gegeben. Aus Angst
vor der eigenen Basis drückt sich die SPD-Führung davor, zum
Abschluss des Koalitionsvertrages, so wie es sich eigentlich gehört,
auch die Aufteilung der Ministerposten bekanntzugeben. Ein
Fußballtrainer wartet ja auch nicht auf das Votum der Clubmitglieder,
bevor er die Mannschaftsaufstellung bekanntgibt. Über 61 Millionen
Wähler haben die Zusammensetzung des Bundestages bestimmt. Die
Abgeordneten sind ihre Manda

Neue OZ: Kommentar zu Arbeitsmarkt

Die Chance nutzen

Qualifizierung ist alles – das zeigt die Lage auf dem
Arbeitsmarkt. Wenn für die Besetzung von neun von zehn angebotenen
Stellen eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar ein Studium
notwendig ist, aber nur die Hälfte der Jobsuchenden derartige
Voraussetzungen bieten, passen Angebot und Nachfrage nicht zusammen.

Jetzt gilt es, diese Schieflage zu beseitigen. Das haben die
Verantwortlichen erkannt: Die Bundesagentur in Nürnberg, Politiker,
Arbe

Neue OZ: Kommentar zu Handwerk / Koalition

Zeichen früh erkennen

Es stimmt: Die Zeichen in Berlin stehen auf Geldausgeben. Die
Gefahr, dass die Steuern steigen, wenn die Einnahmen während der
nächsten vier Jahre unter Schwarz-Rot einmal nicht mehr so schön
sprudeln, besteht durchaus.

Gleichwohl klagt die Spitze der Handwerkskammer auf hohem Niveau.
Zumindest, was das Bauhandwerk angeht. Der anhaltende Drang
Vermögender, ihr Geld in Immobilien anzulegen, hat der Branche
reichlich Aufträge besche

Lausitzer Rundschau: Zur Not auch ohne Kiew Zum EU-Gipfel in Vilnius und dem ukrainischen Machtpoker

Viktor Janukowitsch hat die Maske endgültig fallen
lassen. Schamlos schachert der ukrainische Präsident um mehr Geld für
sein Land. 160 Milliarden Euro verlangt er von der EU. Andernfalls
will er das Assoziierungsabkommen, das er soeben auf Eis gelegt hat,
auch künftig nicht unterschreiben. Es ist absurd: Janukowitsch droht
damit, einen Vertrag platzen zu lassen, der vor allem das Ziel hat,
der Ukraine eine gute Zukunft zu sichern. Er handelt wie ein Räuber,
der sei

Lausitzer Rundschau: In den Händen der Basis Zum SPD-Mitgliederentscheid über die Große Koalition

Nun also der Mitgliederentscheid der 474 820
SPD-Mitglieder. Im Extremfall können 47 483 Genossen die Große
Koalition platzen lassen, 0,05 Prozent der Deutschen. Dennoch ist die
Kritik am Mitgliederentscheid albern, wie sie zuletzt
Bundestagspräsident Norbert Lammert äußerte, sonst ein kluger Mann.
Er meinte, eine kleine Minderheit könne nicht korrigieren, was 61
Millionen Wähler zuvor entschieden hätten. Die Wähler haben aber in
Sachen Koalit

EANS-Adhoc: ECO Business-Immobilien AG:Änderungen im Aufsichtsrat

——————————————————————————–
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
——————————————————————————–

Vorstand/Personalie
28.11.2013

Wien, 28. November 2013. Die im Standard Market Auction der Wiener
Börse notierende ECO Business-Immobilien AG gibt bekannt, dass
Johannes Meran

Schwäbische Zeitung: Ein Park für alle soll es werden – Leitartikel

Am Anfang herrschte ein parteiübergreifendes
Bekenntnis zum Naturschutz. Am Ende des von Grün-Rot in
Baden-Württemberg über zwei Jahre hinweg vorbereiteten Gesetzes zur
Einrichtung eines Nationalparks Schwarzwald aber bleiben erst einmal
viele Scherben zurück. Das ist schade, weil das Projekt im Kern mehr
Vorzüge als Nachteile aufweist.

Der Nationalpark Schwarzwald ist kein grün-rotes Prestigeobjekt,
so wie es CDU und FDP behaupten. CDU-Minister in vo