Allgemeine Zeitung Mainz: Leuchttürme / Kommentar zu Gault Millau und Michelin

Der Genuss wohnt um die Ecke – auf diese knappe
Formel lassen sich die Erfolge von Winzern und Köchen aus der Region
bei Gault Millau und Guide Michelin bringen. Auf beiden Seiten des
Rheins und im Nahe-Raum sind exzellente Könner ihres Fachs am Werk.
Diese Botschaft geht von den beiden bedeutendsten Wein- und
Gastroführern der Republik aus. Die dort mit höchsten Meriten
ausgestatteten Akteure in Küche und Keller sind Leuchttürme, deren
Licht in die ganze Reg

Allgemeine Zeitung Mainz: „E“ wie Europa / Kommentar zur Zinsentscheidung der EZB

Mario Draghi ist Chef der EZB, die Betonung liegt
auf "E" wie Europa. Auch wenn es in den letzten Monaten ziemlich
still geworden ist um die Krisenländer, deren exorbitante
Verschuldung und deren zum Teil hoffungslos wettbewerbsunfähige
Wirtschaft sie an den Rand des ökonomischen Abgrunds gebracht hat,
gerettet ist noch keiner wirklich. Griechenland, Spanien, Italien,
Portugal und ja auch Frankreich geht es nach wie vor richtig
schlecht, weil es dort trotz extrem

Rheinische Post: Klarheit fürs Asylrecht

Die sexuelle Orientierung eines Menschen ist
für seine Identität so bedeutsam, dass ein Verzicht darauf nicht
verlangt werden kann – Mit dieser Klarstellung des Europäischen
Gerichtshofes wachsen die Chancen für Homosexuelle, die in ihrer
Heimat mit Strafverfolgung rechnen müssen, Asyl in der EU zu
erhalten. Auch für Deutschland, wo das Asylrecht Verfassungsrang
genießt, ist das Urteil bedeutsam: Zwar hat das
Bundesverwaltungsgericht schon 1988 die Verf

Rheinische Post: Zündstoff Arafat

Es gehört zu den Allgemeinplätzen der
Außenpolitik, dass der Nahe Osten ein Pulverfass ist. Schon kleinste
Erschütterungen können einen Flächenbrand auslösen – ob es
Grenzzwischenfälle oder die Rückkehr des Hardliner Lieberman in die
israelische Regierung sind. Was den Tod der früheren
Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat ausgelöst haben könnte, gehört
sicher auch in diesen Rahmen. Die meisten Bewohner des Gaza-St

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Kunstfund:

War der alte Gurlitt ein Retter der Kunst
oder Profiteur einer gnadenlosen Jagd auf jüdische und
avantgardistische Künstler nach der Machtübernahme Hitlers? Hat er
seine Geschäfte an den Nazis vorbei gemacht, um sich persönlich zu
bereichern oder um wertvolle Kunst zu retten? In jedem Fall spielte
der Spross einer Künstler- und Musikerfamilie mit jüdischen Wurzeln
eine Doppelrolle, die aus heutiger Sicht schwer oder möglicherweise
gar nicht mehr ein

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Arafat:

Im verschwörungssüchtigen Nahen Osten ist
die Angelegenheit eh seit Jahren klar. Am Tode Arafats kann nur
Israel schuld sein. Insofern werden in den einschlägigen Kreisen die
nunmehr veröffentlichten Untersuchungen, die einen Giftmord
nahelegen, nur als Bestätigung einer alten Gewissheit aufgenommen.
Wobei die Frage offen bleibt, warum die Israelis dies getan haben
sollten. Sie hatten Arafat solange im Visier, ohne abzudrücken, dass
sich nicht erschließ

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Urteil über Asyl für Homosexuelle:

Man braucht gar nicht bis nach Afrika zu
schauen, wo aus mindestens vier Staaten Todesurteile bekannt sind.
Auch in Russland wurde erst kürzlich ein Gesetz erlassen, dass es
Homosexuellen verbietet, ihre Beziehungen in der Öffentlichkeit zu
zeigen. Aber heißt das nun, dass die EU zum Zufluchtsort für Schwule
und Lesben aus aller Welt werden sollte? Das kann gewiss auch nicht
im Sinne der Europäer sein. Vielmehr muss es darum gehen, dass bei
internationalen Verhan

Guter Content erhöht die Reichweite

Guter Content erhöht die Reichweite

Seit Oktober 2013 ist die neue Webseite von Quinkert PR & Redaktion online. Statt des üblichen Werbe-Blablas liefert der freiberufliche PR-Journalist aus Duisburg dort vor allem gute Argumente für die Notwendigkeit hochwertiger Texte – und bietet zudem Fullservice auf Agentur-Niveau an.

BERLINER MORGENPOST: Worte allein reichen nicht mehr – Leitartikel

Als amerikanische Piloten 1948 und 1949 in ihre
Flugzeuge stiegen, um West-Berlin über eine Luftbrücke zu versorgen,
dachten sie nicht über ihre Freundschaft zu Deutschland nach. Der
Zweite Weltkrieg lag gerade mal drei Jahre zurück. Ob es dieses Land
wirklich schon verdiente, dass sie ihr Leben dafür einsetzen, konnten
diese Soldaten so kurz nach Kriegsende nicht wissen. Es hielt sie
nicht davon ab.

Heute halten zwei Drittel der befragten Deutschen ebendieses

neues deutschland: Utopie
Demokratie¶

Die Demokratie ist in Gefahr! Ist sie das?
Einschränkungen von Meinungs- und Versammlungsfreiheit, durchgesetzt
von Prügelpolizisten. Die massenhafte staatliche Bespitzelung von
Bürgern und Bürgerinnen des eigenen Staats und anderer Länder. Was
dem einen sein erschrockener Reflex »Denkt denn keiner an die Kinder«
ist, ist vor allem vielen Linken in Fällen vermeintlichen staatlichen
Fehlverhaltens ihr »Das ist mit der Demokratie nicht vereinbar&