Auf den ersten Blick bestätigt der Streit
zwischen der Bischofskonferenz und dem Kriminologen Christian
Pfeiffer alle Vorurteile, die man gegenüber der katholischen Kirche
landläufig pflegt. Die Schlagwörter lauten: Zensur und Kontrolle. Das
wirft jedenfalls der medienbekannte Kriminologe den Bischöfen vor.
Die wiederum sprechen von einem zerrütteten Vertrauensverhältnis.
Tatsächlich war es eine Sensation, als der Verband der
Diözesen Deutschlan
Die halbherzige "Operation Rotstift" weist auf
das Grundübel der NRW-Finanzpolitik: Ganze 152 Millionen Euro
strukturelle Einsparungen hat der Minister beim Durchforsten des
60-Milliarden-Etats erzielt. Ein Tropfen auf den heißen Stein. Die
Sanierung des maroden Haushalts verlangt mehr als das zaghafte Kappen
von Kleinstposten. Der einzige Weg aus der Schuldenfalle führt über
die Senkung der Personalkosten. Je später, desto teurer.
Bis 2017 will Kassenwa
Es war schon erstaunlich, dass sich die
katholischen Bischöfe entschlossen hatten, die Aufarbeitung der
Missbrauchsfälle in ihrer Kirche in die Hände des Kriminologen
Christian Pfeiffer zu legen. Der Institutschef ist nicht nur
renommiert, sondern auch bekannt für sein Selbstbewusstsein. Angst
vor Mächtigen ist ihm fremd – auch vor Eminenzen und Exzellenzen.
Pfeiffer ist nur an den Dingen interessiert, die es zu klären gilt.
Diplomatie und Etikette wären
Langsam wächst Europa zusammen, ganz dinglich
betrachtet. Zum Beispiel entsteht nach und nach ein gemeinsames
Stromnetz, ebenso wie schon lange daran gearbeitet wird, den Luftraum
zu vereinheitlichen. Die mühsame Arbeit lohnt sich, weil in großen
Märkten meist auch die Preise sinken, die Qualität dagegen steigt.
Seltsam also, dass ein derartiges Projekt bei der Telekommunikation
noch gar nicht in Angriff genommen wurde. Klar, wir können von einem
Land ins and
Schöne neue Autowelt? Immerhin jeder fünfte
Deutsche begrüßt die Entwicklung autonom steuernder Autos. Das
Hauptargument für die "Roboterautos" lautet: mehr Sicherheit im
Straßenverkehr. Autonome Fahrzeuge navigieren frei – also ohne
menschliche Unterstützung. Die Bedingung für die Zulassung auf
öffentlichen Straßen ist (momentan noch), dass eine Person hinter dem
Steuer sitzt. Damit entwickelt sich das Auto immer mehr zu dem, w
Zur Beantwortung dieser Frage ist es unumgänglich, die Systemunterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung näher zu betrachten, denn es gibt in beiden Fällen Vor- und Nachteile. Wann welche Variante besser passt, hängt ganz von den persönlichen Verhältnissen ab und sollte deswegen immer individuell betrachtet werden.
Zwei Versicherungswelten: Gesetzliche und Private Krankenversicherung
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wird nach dem S
Die Trennung von Pfeiffer ist tatsächlich ein
"verheerendes Signal", was den Willen der Bischöfe zur Aufklärung des
Missbrauchsskandals angeht. Indes – jeder, der Pfeiffer kennt, weiß,
was die Bischöfe auch hätten wissen können: dass sie sich auf einen
prätentiösen, zu Polarisierung neigenden Artisten im
Wissenschaftszirkus einlassen würden, dem im Zweifel mehr an eigener
Reputation gelegen ist als am Befinden seiner Auftraggeb
Denn die kennen keine Umweltzone, keine Fahrverbote,
ja, fast scheint es, als kennen sie nicht einmal die EU-Vorgaben zur
Luftreinhaltung. Fünf Jahre nach Inkrafttreten der entsprechenden
Vorschriften hat nicht einmal die Hälfte aller EU-Länder Maßnahmen
getroffen, wie sie Deutschland zum Leidwesen vieler Besitzer älterer
Fahrzeuge mit den Luftreinhalteplänen durchsetzt. Unsozial, heißt es
in Paris, nutzlos, sagt Brüssel. Athen hat andere Probleme
Unterhöhlte Straßen, verunreinigtes Grundwasser:
Die Befürworter der Dichtheitsprüfung bemühen bedrohliche Szenarien,
um die vermeintlichen Gefahren undichter Abwasserkanäle zu
veranschaulichen. Nur: bislang ist kein einziger Fall bekannt, bei
dem ein undichtes Abwasserohr auf einem Privatgrundstück zu einem
Umweltschaden geführt hat. Und bei unterspülten Straßen wäre eh die
öffentliche Hand am Zug. Die Notwendigkeit einer fl&aum
Die Peinlichkeiten beim Bau des
Hauptstadtflughafens gehen weiter. Klaus Wowereits überfälliger
Rücktritt als Regierender Bürgermeister von Berlin darf aus
wahltaktischen Gründen nicht erfolgen. So wünscht es SPD-Parteichef
Sigmar Gabriel, weil am 20. Januar bei der Wahl in Niedersachen für
die Genossen zu viel auf dem Spiel steht: Ein Rücktritt würde Stimmen
kosten. Das politische Hickhack, kombiniert mit der verzweifelten
Suche nach einem Haup