BERLINER MORGENPOST: Auf den DGB-Chef wartet viel Arbeit/ Ein Leitartikel von Jochim Stoltenberg

Wie es sich gehört, ist Reiner Hoffmann am Montag
mit überwältigender Mehrheit zum neuen Vorsitzenden des Deutschen
Gewerkschaftsbundes (DGB) gewählt worden. Das sagt allerdings noch
wenig darüber aus, mit welcher Machtfülle und welchem Respekt er die
Interessen der gut sechs Millionen Mitglieder wird wahrnehmen können.
Denn die eigentliche Macht im DGB liegt nicht beim Vorsitzenden des
Dachverbandes, sondern bei den Chefs der Einzelgewerkschaften. Sie
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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Erste Bundeswehr-Kita Krippenlösung DIRK MÜLLER

Die Wehrpflicht ist – zumindest vorläufig –
Geschichte und die Bundeswehr eine Armee von Freiwilligen. Und es ist
wie bei anderen Arbeitgebern: Die Attraktivität des Arbeitsplatzes
hängt auch von Rahmenbedingungen ab. Vereinbarkeit von Beruf und
Familie ist ein Kriterium, und Verteidigungsministerin von der Leyen
hat strahlend ihre Lösung präsentiert: "Campus-Küken", die erste
Kinderkrippe der Bundeswehr, lichtdurchflutet, bestens ausgestattet,
2,4 M

Westfalenpost: Fracking/Umweltministerkonferenz

Der Beschluss der Umweltminister von Bund und
Ländern, die höchst umstrittene Gasfördermethode Fracking nicht
zuzulassen, ist kein Endpunkt, sondern ein Zwischenschritt auf dem
Weg einer gesetzlichen Regelung. Immerhin: Die Ressortchefs aus allen
Länderregierungen, egal welcher Parteienbeteiligung, haben sich auf
eine gemeinsame Linie geeinigt. Demnach sieht es nicht nach einem
generellen gesetzlichen Verbot von Fracking aus; es wird wohl eher
darauf hinauslaufen, die A

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Studie der Bertelsmann Stiftung Domino-Effekt Hanna Irabi

Ungeachtet aller Nuancen: Das Erkenntnis der
Bertelsmann Stiftung zum wachsenden Zusammenhalt der Deutschen mit
ihren Mitbürgern ist höchst erfreulich. Trotz aller Debatten über arm
oder reich, homo oder hetero, schwarz oder weiß – offensichtlich
können sich die Landsleute immer besser riechen. Dass ein sanfter
Ruck nach dem anderen durch Deutschland geht, es sich sukzessive hin
zu einer vielfältigeren, toleranteren Gesellschaft bewegt, war in den
vergangenen

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Energielobby will Regierung in die Pflicht nehmen Märchen vom billigen Atomstrom Wolfgang Mulke, Berlin

Die Geschichte vom billigen Atomstrom war schon
immer frei erfunden. Nun wird sie wohl endgültig als Märchen
entlarvt. Die Stromversorger, die die deutschen Meiler betreiben,
wollen die Risiken für deren Abbau und die Lagerung des strahlenden
Mülls auf den Steuerzahler abwälzen. Dazu bieten sie viele Milliarden
Euro ihrer Rückstellungen für die Beseitigung der unseligen Technik
an und wollen auf Klagen gegen den Staat verzichten. Die
Allgemeinheit soll da

Lausitzer Rundschau: Die Wunde Sozialismus Zu den Ergebnissen der Ost-West-Studie

Diese Studie überrascht. Der Osten Deutschlands
ist eine Region der Egoisten, des fehlenden Gemeinsinns, der
Abgrenzung, besonders gegenüber Fremden. Ausgerechnet der einst
sozialistische Osten. Während im Westen, einst als Ellenbogenland
verschrien, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Solidarität viel
ausgeprägter sind. Allerdings muss man warnen: Erstens ist längst
nicht jeder Ossi und jeder Wessi so, wie ihn statistische Erhebungen
beschreiben, und zweitens gi

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Armutsflüchtlinge

Aus Sicht der Wirtschaftsflüchtlinge ist es
völlig vernünftig, nach Deutschland zu kommen. Hier bekommen sie die
beste Versorgung. Und noch werden die Lasten, die dadurch entstehen,
durch die gute Wirtschaftslage übertüncht. Aber das wird nicht so
bleiben. Die Bundesregierung bemüht sich um Antworten. Unter anderem
will sie bei Missbrauch von Sozialleistungen Wiedereinreise-Sperren
verhängen. Das wird in einem Europa ohne Grenzen aber weitgehend
wirkungs

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu DGB/Hoffmann

Der DGB-Chef ist kein rückwärtsgewandter
Ideologe, sondern dürfte mit allen Parteien konstruktiv
zusammenarbeiten. Den von Sommer eingeschlagenen Weg eines
eigenständigen Gewerkschaftsbundes, der sich vor keinen Karren
spannen lässt, wird er forcieren. Dies mag schmerzhaft sein für die
SPD, die ihre Basis im Arbeitnehmerlager hat, bringt dem DGB aber
mehr Handlungsfreiheit und Einfluss.

Hoffmann ist ein Mann des Konsenses, was die Konflikte im
Gewerkschaf

Unternehmen der neuen Zeit

Die Unternehmen der neuen Zeit lösen die Themen nicht mehr alleine mit Strategie, Controlling Markterfolgssteuerung, REFA Technik und vieles mehr. Sie haben erkannt, dass Störungen Blockaden energetische Verbindungen sind, welche in einem Unternehmen fließen.

Mitteldeutsche Zeitung: zu Atomkraft

Bei aller öffentlichen Empörung sollte die
Bundesregierung dennoch den Konzern-Chefs nicht die Tür vor der Nase
zuschlagen. So wie es einst undenkbar war, dass Großbanken
Staatshilfe benötigen, galt lange als ausgeschlossen, dass ein
Atom-Konzern pleite geht. Durch die Energiewende hat sich dies
geändert. Zur Wahrheit gehört auch, dass die AKW-Betreiber
wirtschaftlich geschwächt wurden und ihr langfristiger Bestand
unsicher ist. Jetzt die