Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.
Unter den großen politischen Irrtümern der vergangenen Jahre nimmt
der des Sozialdemokraten Martin Schulz einen der vordersten Plätze
ein. Ja, der umtriebige Buchhändler aus Würselen war der
Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten. Ja, er hat aus
Sicht der SPD mit mehr als 27 Prozent ein halbwegs ordentliches
Ergebnis eingefahren. Daraus aber nun den Schluss zu ziehen, dies
öffne ihm automatisch
AstraZeneca hat heute bekannt gegeben,
dass das New England Journal of Medicine (NEJM) Resultate zweier
Phase III-Zulassungsstudien veröffentlicht hat – KODIAC-4 und
KODIAC-5 zu Naloxegol, einem Prüfpräparat für opioidbedingte
Obstipation (OIC: opioid-induced constipation).
Opioide spielen eine wichtige Rolle in der Behandlung chronischer
Schmerzen, da sie sich an -Rezeptoren im Gehirn binden, jedoch
binden sie sich auch an -Rezeptoren im Darm. Deshalb können
Das Gezerre um SPD-Spitzenkandidat Schulz
zeigt: Auch im EU-Parlament gibt es noch Postengeschacher.
Dass Entscheidungsprozesse in der EU nicht von der schnellsten
Sorte sind, ist bekannt. Und so bietet die Behäbigkeit der
europäischen Institutionen gerne Anlass für Kritik. Insofern darf man
sich nicht darüber wundern, dass die EU auch in Sachen
Personalpolitik nur in kleinen Schritten vorankommt. Raus aus dem
Hinterzimmer – so lautet die Devise, die sich findige EU-
Ein Friedensplan für die Ukraine ist dringend
nötig. Insofern klingt das, was der ukrainische Präsident vorlegt,
erst einmal gut: Mehr Autonomie, mehr Investitionen in Wohnungsbau
und in neue Jobs. Damit könnte zumindest ein erster Schritt getan
werden, um die Spannungen abzubauen. Mut macht auch, dass Poroschenko
nicht nur mit dem Westen, sondern auch mit Kremlchef Putin das
Gespräch sucht. Ohne die Einbeziehung Moskaus kann kein Frieden
herrschen. Das Problem dab
Die Geister, die er nicht mal rief, wird der
US-Präsident nicht los. Barack Obamas Amtszeit wird dereinst rund um
den Globus an außenpolitischen Taten gemessen werden. Zweieinhalb
Jahre nach Einlösung des Wahlversprechens, den Feldzug seines
Vorgängers George W. Bush zu beenden und den Irak zu verlassen,
zwingt die islamistische Terrorgruppe Isis den obersten
Weltpolizisten zurück in die Hochsensibel-Region. Chaos im Irak
bedeutet weitere Destabilisierung im Nahe
Im Sport ist die Sache klar: der zweite Sieger hat
keinen Anspruch auf die Goldmedaille – auch wenn er noch so engagiert
gekämpft hat. Im Poker um die Macht in Brüssel hätte die SPD diese
sportliche Selbstverständlichkeit gerne außer Kraft gesetzt – und
ihren Spitzenkandidaten Martin Schulz zum mächtigen deutschen
Vertreter in der EU-Kommission gemacht. Kein Zweifel: Martin Schulz
könnte den Job in der EU-Exekutive. Und er hat maßgeblich Anteil
dar
Es ist nur zu verständlich, dass Barack Obama keine
Kampftruppen in den Irak schicken will. Wer den irakischen Premier
erlebt hat, als die amerikanischen Truppen 2011 abzogen, kann die
Reaktion des US-Präsidenten nachvollziehen. Demütigend für die
Amerikaner, ließ Nuri al-Maliki sich selbst als Befreier von der
Besatzung feiern und brüstete sich damit, dass nicht ein einziger
US-Soldat auf irakischem Boden verbleiben werde. Und jetzt sollen sie
ihm mit Luftsch
Gibt es inzwischen eigentlich einen Posten
innerhalb der Europäischen Union, für den Martin Schulz in den
vergangenen Wochen noch nicht gehandelt worden ist? Ketzerisch könnte
man sagen: Vermutlich für den des Hausmeisters in Brüssel. Er werde
alles daran setzen, Kommissionspräsident zu werden, hat der SPD-Mann
am Abend der Europawahl getönt. Obwohl das Ergebnis seiner Partei
trotz Zugewinn für so viel Selbstbewusstsein keinen Anlass bot.
Späte
Barack Obama verdient ein Lob für sein
umsichtiges Vorgehen in Syrien und Irak, das Kritiker als
unverantwortliches Zögern auslegen. Den Vogel schießt der ehemalige
Vize-Präsident Dick Cheney ab, der dem Präsidenten Verrat vorhält.
Dieser Vorwurf aus dem Mund eines Verantwortlichen, der im Amt so
ziemlich alles falsch eingeschätzt hat, klingt absurd.
Glücklicherweise versteht Obama die Komplexität der Konflikte in
Syrien und Irak besser. Es i