Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen

Das namenlose Elend, das sich hinter diesen
Geschichten verbirgt, ist jedoch ungleich größer. Mehr als 50
Millionen Flüchtlinge sind weltweit auf der Suche nach Schutz, nach
einer neuen Heimat für sich und ihre Kinder. Ursache sind häufig
ethnische und religiöse Konflikte, die heute in Syrien, dem Irak oder
Afrika mit unbarmherziger Härte ausgefochten werden. Aber selbst in
Europa droht mit der Ukraine wieder ein Staat zu zerbrechen, ähnlich
wie Jug

Mitteldeutsche Zeitung: zum Stabilitätspakt

Die Euro-Krise war nie eine reine
Staatsschuldenkrise. Sie hat viele Ursachen, die nichts mit den
öffentlichen Haushalten zu tun haben und viel mit mangelnden
Vorkehrungen, um mit Spannungen und wachsenden Unterschieden zwischen
den Wirtschaftsregionen fertig zu werden. Aber ohne eine wirksame
Begrenzung der nationalen Defizite kann eine Währungsunion auch nicht
überleben. Es gibt gute Gründe, sich über eine Neufassung des
Stabilitätspaktes Gedanken zu machen.

Westdeutsche Zeitung: Geschacher in Deutschland um die EU-Posten – Die Lust auf Europa sinkt wieder Ein Kommentar von Hagen Strauß

Gibt es eigentlich einen Posten innerhalb der
EU, für den Martin Schulz in den vergangenen Wochen nicht gehandelt
worden ist? Ketzerisch könnte man sagen: Vermutlich für den des
Hausmeisters in Brüssel. Er werde alles daran setzen,
Kommissionspräsident zu werden, hat der SPD-Mann am Abend der
Europawahl getönt. Obwohl das Ergebnis seiner Partei trotz Zugewinn
für so viel Selbstbewusstsein keinen Anlass bot. Später hieß es,
okay, dann wolle er

WAZ: Flüchtlingsnot ist Pflicht zur Hilfe. Kommentar von Christopher Onkelbach

Über 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der
Flucht. Das sind mehr als Spanien Einwohner hat. Ein ganzes Land
macht sich auf – unvorstellbar. Es sind dramatische Zahlen, die das
Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen nennt, sie übersteigen
das Vorstellungsvermögen. Konkreter wird es, wenn man einen Namen
hat, ein Gesicht vor Augen sieht. Zum Beispiel das von Abdi aus
Somalia. Mit 15 Jahren gilt ein Junge dort als erwachsen. Er musste
sich entscheiden, ob er de

EANS-Adhoc: Kommunalkredit Austria AG / Kommunalkredit legt Moody–s Rating für unbesicherte Refinanzierungsinstrumente zurück

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Ad hoc-Berichtigung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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Sonstiges/Rating
20.06.2014

(Wien, 20.6.2014) – Die Kommunalkredit Austria AG (KA) hat heute
sämtliche Ratings der Ratingagentur Moody–s für unbesicherte
Refinanzierun

Südwest Presse: KOMMENTAR · IRAK

Obamas Wende

Egal, welchen Kurs er im Irak steuert, US-Präsident Barack Obama
kann es den Republikanern nicht recht machen. Als er den Truppenabzug
ankündigte, wurden ihm Schwäche und mangelndes Durchsetzungsvermögen
vorgeworfen. Die USA würden unverrichteter Dinge zum Rückzug blasen
und ein gefährliches Machtvakuum hinterlassen, hieß es. Nun entsendet
er 300 Militärberater und erklärt, dass er "präzise militärische
Schrit

Allg. Zeitung Mainz: Richtig / Kommentar von Lars Hennemann zu Steuerschlupflöchern

In den letzten Monaten und Jahren ist auf der EU und
den für sie verantwortlichen Politikern ziemlich viel Kritik
abgeladen worden.Manche war berechtigt, manche definitiv nicht. Im
Gegenteil: Viele der Probleme, die die Politik zu lösen hatte oder
immer noch zu lösen hat, waren nicht von ihr verursacht. Oder
höchstens dergestalt, dass sie Lücken in Vorschriften viel zu lange
offen ließ. Wie dem auch sei: Es ist eine absolut gute Nachricht,
dass mit der Reform

Allg. Zeitung Mainz: Im Gedächtnis / Kommentar von Stefan Schröder zu Flüchtlingen

Ein trauriger Rekord und eine ernüchternde
Feststellung: Die Menschen können keinen Frieden halten. Darum gab es
2013 so viele Flüchtlinge wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg:
mehr als 50 Millionen. Die geografischen Herde für Konflikte,
Bürgerkriege und Krisen sind fast immer dieselben. Der Nahe und der
Mittlere Osten, Südasien und Zentralafrika gebären seit Jahrzehnten
neue Auseinandersetzungen. Allein fünf Millionen Palästinenser sind
sei

neues deutschland: Grünen-Sicherheitsexpertin Brugger: Verhalten der Bundesregierung skandalös

Vor dem Hintergrund der Informationen des
WDR-Magazins Monitor zur Modernisierung der US-Atomwaffen in
Deutschland kritisiert die Grünen-Sicherheitsexpertin Agnieszka
Brugger das Verhalten der Bundesregierung als "skandalös".
"Schwarz-Rot hat sowohl Parlament als auch Öffentlichkeit über die
Stationierung und Modernisierung der in Deutschland gelagerten
US-Atomwaffen offensichtlich mit Absicht in die Irre geführt", sagte
die Bundestagsabgeordne

neues deutschland: Geplante Dienstleistungsabkommen TiSA: So was von 90er

Wird der im SWIFT-Abkommen zwischen EU und USA
ausgehandelte Datenschutz bald schon wieder ausgehebelt? Und wird die
Regulierung des Finanzsektors wieder gekippt? Solche Befürchtungen,
die die WikiLeaks-Enthüllungen über das geplante
Dienstleistungsabkommen TiSA nahelegen, halten die EU-Kommission und
das Bundeswirtschaftsministerium für unbegründet. Doch die
Öffentlichkeit muss dem einfach vertrauen, ohne dies anhand der
Vertragsdokumente überprüfen