Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Welthungerhilfe

Die Welthungerhilfe ist nur eine von mehreren
großen Hilfsorganisationen in Deutschland, die weltweit im Namen der
Menschlichkeit wirken. Daneben stehen hunderte kleinere und kleinste
Initiativen mit ebenfalls großer Erfahrung. Aber allein der
Jahresbericht dieser einen Nichtregierungsorganisation steht für eine
umfassende Bestandsaufnahme, die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
herausfordert. Besser als ein Ministeriumspapier, weniger pompös als
eine Regierungserkl&

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum G7-Gipfel

Wenn sich heute die Staats- und Regierungschefs
der sieben stärksten Wirtschaftsstaaten in Brüssel treffen, ist
nichts so, wie es hätte sein müssen. Eigentlich sollte das Treffen
unter russischer Führung in Sotschi stattfinden. Doch seit der
Ukraine-Krise hat Moskau das Vertrauen der westlichen Partner
verloren. Aus gutem Grund: Die Annexion der Krim war
völkerrechtswidrig. Zudem gibt es in der Ostukraine immer noch
Unruhen zwischen Separatisten und staatlic

Allg. Zeitung Mainz: Stress lass nach! / Kommentar zur 35-Stunden-Woche für Schüler

Keine Frage: Die Schüler in Deutschland müssen, je
nach Klassenstufe und Schulform, mitunter ein strammes Pensum
erfüllen. Ob eine 45-Stunden-Woche dabei die Regel ist, darf zwar
angezweifelt werden. Aber viele Schüler an den weiterführenden
Schulen und vor allem in der gymnasialen Oberstufe kommen mit
Unterricht plus Zeit für Hausaufgaben, Lernen vor den Prüfungen und
manchmal Nachhilfeunterricht in manchen Wochen locker auf 35 und mehr
Stunden. Hät

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum EZB-Zinsentscheid

Je näher der Tag der Zinsentscheidung bei der
Europäischen Zentralbank rückt, desto lauter melden sich die Gegner
einer weiteren Senkung zu Wort. Doch so offen EZB-Präsident Mario
Draghi auf Regierungssignale aus Südeuropa reagiert: Gegen die
wachsende Kritik an seiner Rolle als Überpolitiker scheint er immun.
Nach Ansicht der Kritiker hat der Chef der Zentralbank seine Rolle
als oberster Währungswächter längst verlassen. Seine Unterstützer

Allg. Zeitung Mainz: Papiertiger / Kommentar zu US-Truppen nach Osteuropa

Es ist eine, wenn auch dreiste Sache, der Ukraine,
einem Staat, der keinem Bündnis angehört, die Krim wegzunehmen. Eine
völlig andere, in ein Land einzumarschieren, das Mitglied der Nato
ist. Denn das wäre trotz des unbändigen Drangs der Europäer nach
"Friede, Freude, Eierkuchen" der Casus Belli. Das weiß Wladimir Putin
sehr genau. Insofern ist die Angst, die die Polen und die Balten
angesichts der Ukrainekrise umtreibt, unbegründet. Dass U

Stuttgarter Nachrichten: zur Krise in der Ukraine

Kalte-Kriegs-Rhetorik hilft nur Putin. Solange
der Kreml Debatten über Geopolitik führen kann, muss er nicht über
die Vergewaltigung des Völkerrechts auf der Krim oder die
Unterdrückung demokratischer Freiheiten im eigenen Land sprechen. Der
Westen sollte deshalb alles tun, um die Ukraine zu stabilisieren. Die
Menschen in der Ukraine wollen in Frieden, Freiheit und Wohlstand
leben. Sie sind im Winter nicht gegen Russland und für den Westen auf
die Straße g

Lausitzer Rundschau: Softpower für mehr Freiheit Klügerer Umgang des Westens mit Russland nötig

Die Straße der Freiheit führt nach Westen. Der
Feind steht im Osten. Auf diesen altbekannten Nenner könnte man die
Botschaft bringen, die an diesen Gedenktagen von Warschau ausgeht.
Dort treffen sich Dutzende Staatsoberhäupter vor allem der westlichen
Welt, um an das Happy End des Kalten Krieges vor 25 Jahren zu
erinnern. Vorneweg marschiert US-Präsident Barack Obama. Dabei ist
aber auch der designierte ukrainische Präsident Petro Poroschenko,
dessen Land das