Mittelbayerische Zeitung: Symbole und Politik / Kommentar zur Gefahr eines neuen Kalten Kriegs

Die Straße der Freiheit führt nach Westen. Der
Feind steht im Osten. Auf diesen altbekannten Nenner könnte man die
Botschaft bringen, die an diesen Gedenktagen von Warschau ausgeht.
Dort treffen sich Dutzende Staatsoberhäupter vor allem der westlichen
Welt, um an das Happy End des Kalten Krieges vor 25 Jahren zu
erinnern. Vorneweg marschiert US-Präsident Barack Obama. Mit dabei
ist aber auch der designierte ukrainische Präsident Petro
Poroschenko, dessen Land

Mittelbayerische Zeitung: Russland ist außen vor / Der Rausschmiss aus der Runde der weltgrößten Industrienationen hat Moskaus Isolation zementiert. Leitartikel von Hanna Vauchelle

Wenn sich die Staats- und Regierungschefs der
sieben stärksten Wirtschaftsnationen heute in Brüssel treffen, ist
nichts so, wie es hätte sein müssen. Eigentlich hätte der Gipfel
unter russischer Führung in Sotschi stattfinden sollen. Doch seit die
Ukraine-Krise schwelt, hat Moskau das Vertrauen der westlichen
Partner verloren. Aus gutem Grund: Die Annexion der Krim war
völkerrechtswidrig. Zudem gibt es in der Ostukraine immer noch Kämpfe
zwischen Sepa

BERLINER MORGENPOST: Ein riskantes Geschäft Leitartikel von Christine Richter über die Vergabe der Gaskonzession in Berlin.

Die Überraschung ist dem Berliner Finanzsenator
Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) gelungen: Die neue Konzession für
den Berliner Gasvertrieb soll nicht an die Gasag, sondern an das
landeseigene Unternehmen "Berlin Energie" vergeben werden. Dies
teilte Nußbaum am Dienstag erst dem Koalitionspartner CDU, dann dem
Senat und anschließend der Öffentlichkeit mit. Die Gasag ist seit dem
19. Jahrhundert in Berlin tätig und hat also reichlich Erf

Hosting&Service Provider Summit 2014

Die WebhostOne GmbH konnte sich beim diesjährigen ?Hosting&Service Provider Summit 2014? in Frankfurt unter den vier besten Webhostern in der Kategorie Application mit dem Produkt ?Power-App? platzieren.

WAZ: Obamas Milliarde für Osteuropa – Kommentar von Ulrich Reitz

Mehr Geld ausgeben fürs Militär, das ist in
Deutschland unpopulär. Das gilt auch für die eher zaghaften Versuche
der Nato, das neoimperiale Russland einzudämmen. Viele Deutsche
stellen eher Obama unter Verdacht als Putin. Polen und die baltischen
Staaten haben, schon wegen ihrer Geschichte, eine völlig andere
Wahrnehmung. Sie haben die völkerrechtswidrige Eroberung der Krim
durch Moskau und die militante Destabilisierung im ostukrainischen
Donbass unmitte

WAZ: Die sozialen Folgen der Energiewende – Kommentar von Frank Meßing

Kaum eine Branche hat keinen Grund, über die Folgen
der Energiewende zu klagen. Die in den letzten Jahren explodierenden
Kosten für Wärme und Strom belasten eben nicht nur die Großindustrie,
sondern auch jeden einzelnen Mieter. Hinzu kommen steigende
Müllgebühren und andere kommunale Abgaben, mit denen klamme Gemeinden
versuchen, ihre Haushaltslöcher zu stopfen.

Die Frage "Wie bleibt Wohnen bezahlbar", die Vivawest-Chef Schmidt
jetzt aufwirft,

Mitteldeutsche Zeitung: zu den Linken

Niemand kann einer Katja Kipping vorwerfen,
zielstrebig und mit allen zulässigen Mitteln der Machtpolitik ihre
Position als Partei-vorsitzende zu stärken. Niemand kann auch
glauben, es wäre ihr anders gelungen, die Linke vom drohenden Abgrund
wegzuziehen, ohne dabei selbst abzustürzen. Was aber nun an zumindest
von ihr geduldeten Methoden an die Öffentlichkeit dringt, erinnert an
die übelsten Mittel, mit denen die Kämpfe verschiedener Linien schon
immer nic

Mitteldeutsche Zeitung: zu US/Osteuropa

Nun hat US-Präsident Barack Obama bei seinem Besuch
in Warschau Polen eine Milliarde Dollar an Sicherheitsgarantien
versprochen. Eine gewaltige Summe, aber nicht das, was Polen
eigentlich wollte. In der Ukraine-Krise fürchtet der Nato-Partner die
neue russische Schlagkraft. Den baltischen Bündnisstaaten Estland,
Lettland und Litauen geht es ähnlich. Sie wünschen dauerhaft
Nato-Truppen auf ihrem Boden. Doch das Bündnis steckt in einem
Dilemma. Die Nato hatte Ru

Mitteldeutsche Zeitung: zu Chemieindustrie

Vom ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland
Koch stammt der Begriff "brutalstmögliche Aufklärung". Diese betreibt
derzeit Dow-Boss Andrew Liveris. Der Chef des zweitgrößten
Chemiekonzerns der Welt sieht die europäische Branche wegen hoher
Energiekosten auf das Abstellgleis fahren. Dow jedenfalls investiert
nur noch das Nötigste in Deutschland und ist bereit, sich "selbst zu
kannibalisieren." Im internen Wettbewerb können