Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Sparen Bitter Stefan Schelp

Als die Krise am schlimmsten war, als die
Konjunktur zu kippen drohte, da haben wir gejubelt, dass die Menschen
nicht ihre Geldbörsen zunähten. Der Konsum stabilisierte die
Binnenkonjunktur, hielt die Wirtschaft am Laufen, verhinderte den
Kollaps. Und jetzt soll das nicht mehr richtig sein? Der Dachverband
der Bausparkassen warnt, die Niedrigzinspolitik der EZB fördere "das
Gegenmodell zum Sparen: das Von-der-Hand-in-den-Mund-Leben". Ist das
ein Wunder? Schlie&szli

Mittelbayerische Zeitung: In ihremÜberwachungswahn stoßen die Amerikaner die Kanzlerin permanent vor den Kopf. Leitartikel „Arrogante Supermacht“ von Stefan Stark

Wie faules Obst purzeln die US-Spione in
Deutschland von den Bäumen: Erst fliegt der Maulwurf beim BND auf,
nur ein paar Tage später wird ein mutmaßlicher CIA-Agent beim
Bundesverteidigungsministerium enttarnt. Und es ist wohl nur eine
Frage der Zeit, bis der nächste US-Spion auffliegt – hoffentlich
nicht im Kanzleramt. Bemerkenswert ist zunächst, dass die neuen
Enthüllungen niemanden mehr ernsthaft überraschen. Inzwischen traut
die deutsche Öffent

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Rentenreform Mit heißer Nadel Alexandra Jacobson, Berlin

Auch nach Verabschiedung des Rentenpakets bleibt
das Mammut-Gesetzeswerk von Arbeitsministerin Andrea Nahles im
Gespräch. Es zeigt sich, dass das mit Abstand teuerste Projekt dieser
Wahlperiode mit arg heißer Nadel gestrickt wurde. In einigen Details
existieren jedenfalls handwerkliche Ungereimtheiten. Ein Gutachten
des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags hält die Ausnahmen bei
der Rente mit 63 jetzt sogar für verfassungswidrig. Es geht dabei um
die "rolliere

Monument Capital Group Holdings, ein strategisches Investitionsunternehmen im Bereich Sicherheit kritischer Infrastrukturen, beruft den Wegbereiter für –Alternative Asset Investing– Joël André Ornstein zum Chairman

Joël André Ornstein hat die Monument Capital Group Holdings (MCGH)
mitbegründet, ein weltweites Investitionsunternehmen in der
Sicherheitsbranche, dem er nun als Chairman und geschäftsführender
Gesellschafter angehören wird.

Herr Ornstein bringt "unübertroffene Spezialkenntnisse aus der
Investitionsbranche mit und wird eine unschätzbare Fachkraft zur
Ausrichtung der strategischen Investitionen bei MCGH verkörpern",
meinte der

Südwest Presse: Kommentar zur SPIONAGE

Das Handy der Kanzlerin belauscht, Millionen von Daten
argloser Bürger abgeschöpft, einen Doppelagenten beim BND angeworben,
einen Maulwurf im Verteidigungsministerium platziert – die Amerikaner
treiben es wirklich toll mit uns Deutschen. Doch steht zu befürchten,
dass mit dieser Serie unfreundlicher Akte der US-Geheimdienste
gegenüber einem treuen Verbündeten das Maß längst noch nicht so voll
ist, wie es selbst Politiker der schwarz-roten Koalition jetzt
l

WAZ: Warum sich RWE neu erfinden muss – Kommentar von Ulf Meinke

Kohle und Kernkraft – diese Kombination bescherte
dem Essener Energiekonzern RWE jahrelang glänzende Bilanzen, von
denen nicht nur Privatanleger, sondern auch die Kommunen an Rhein und
Ruhr als Anteilseigner profitierten.

Doch das alte Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Den Trend
zum Ökostrom hat RWE verschlafen. Das Unternehmen befindet sich im
Schrumpf- und Krisenmodus.

Ob die Not erfinderisch oder ratlos macht, ist nicht klar zu
erkennen. Konzernchef Peter Te

Mitteldeutsche Zeitung: zum Aufbau Ost

Der Aufbau Ost ist nicht überall gescheitert. Die
Infrastruktur ist oft erstklassig. Fassaden glänzen. Einzelne
Regionen haben Westniveau. Dennoch hinkt der Durchschnitts-Osten
dem Durchschnitts-Westen weiter hinterher. Das gilt für
Produktivität, Steuerkraft, Löhne und Gehälter – und hört damit nicht
auf. Die industrielle Basis ist zu schwach. Die Ost-Unternehmen
sind zu klein. Die großen Konzernzentralen sitzen im Westen. Das war
so, is

Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland und der WM 2014

Ein grandios siegender Halbfinalist muss am Ende
nicht Weltmeister werden. Möglicherweise spiegelt sich in dem 7:1
auch nur das, was der Frankfurter Philosoph Martin Seel die
Zelebration des Unvermögens genannt hat. Für Seel ist die sportliche
Höchstleistung nichts, über das man verlässlich verfügt. Man kann
trainieren so gut es geht, aber die Vollendung des sportlichen Tuns
vollzieht sich am Ende eher zufällig. Dass die deutschen Spieler fast
vollst