Thüringen sieht sich als Herz Deutschlands. Im Moment
trägt man das auf der Zunge, zumindest, wenn man in diesem Land etwas
mit Politik zu tun hat. Schöner wäre allerdings, der Verstand käme
alsbald mal wieder zur Geltung. Dringend. Häufig finden die
politischen Schlammschlachten vor Wahlen statt, in Thüringen danach.
Einem Gutachten zur Wahl des Ministerpräsidenten am morgigen Freitag
folgt ein Gegengutachten. Was manche als Scherz empfinden möge
Kuschlig warm leisten uns Fleecejacken derzeit
wertvolle Dienste. Doch bei jedem Waschgang lösen sich kleine
Plastikfasern aus dem synthetischen Material und gelangen an der
Kläranlage vorbei in die Umwelt. Dazu landen viele kleine
Plastikmüll-Teilchen aus Kosmetika und Zahnpasta im Abwasser:
Kunststoff-Kügelchen, die unsere Haut glatter, die Zähne weißer – und
die Umwelt schmutziger machen. Ein ewiger Kreislauf? Nein, denn
produziert wird langfristig nur, wa
In bestimmten Branchen und in bestimmten
Regionen ist ein Mindestlohn sinnvoll – aber eben nicht überall und
schon gar nicht flächendeckend. Denn in Deutschland sind die
Lebensverhältnisse höchst unterschiedlich. Natürlich muss eine
Friseurin in München mindestens 8,50 Euro verdienen, um im Großraum
der teuren Metropole irgendwie über die Runden zu kommen.
Erhält eine Berufskollegin in einer brandenburgischen Kleinstadt
den gleichen Lohn, h
Jahrelang galt Deutschland als Musterknabe in
Sachen Klimaschutz. Das war zunächst auch kein Kunststück, weil es
allein mit der Stilllegung ostdeutscher Braunkohlekraftwerke ab 1990
riesige Mengen von Treibhausgasen einsparte. Doch nun wird es immer
schwieriger, die hoch gesteckten nationalen Klimaziele zu erreichen.
Weil die Wirtschaft boomte, stiegen die Emissionen zuletzt sogar
wieder an. Das Vorhaben der Reduzierung um 40 Prozent, das sich vor
sieben Jahren Sigmar Gabriel un
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Sonstiges
03.12.2014
Die HIRSCH Servo AG wurde von der Herz Beteiligungs Ges.m.b.H. (FN
69299 k), Sonnleiten 10, 2371 Hinterbrühl, wie folgt informiert:
Die Bundesregierung sieht sich gern als
Schrittmacher in der Klimapolitik. Unvergessen die Bilder, als Angela
Merkel und Sigmar Gabriel publikumswirksam vor grönländischen
Eisbergen standen, um ein Zeichen gegen die wachsende Erderwärmung zu
setzen. Hinter der politischen Fassade sieht es weniger rosig aus.
Deutschland als größter Treibhausgas-Sünder in der EU zehrt
hauptsächlich von seinen Klimaschutz-Erfolgen im Zuge der
Wiedervereinigung. In den 1990er
Es ist nur ein erster Schritt hin zu mehr
Klimaschutz, hin zum Klimaziel von minus 40 Prozent bis 2020. Das
Ziel hatte noch die vorletzte große Koalition formuliert; zu
erreichen ist es nicht ohne zusätzliche Maßnahmen. Die hat die
Regierung jetzt vorgelegt. Immerhin.Deutschland hat damit
auch ein Signal gesetzt für die Klimakonferenz in Lima. Das ist nicht
zu unterschätzen; das Paket signalisiert nicht mehr und nicht weniger
als den politischen Willen der Bundesr
Wenn es etwas gibt, was der Nahe Osten derzeit
nicht gebrauchen kann, dann ist es eine instabile Regierung in
Israel. Wenn es etwas gibt, was der Nahe Osten derzeit noch weniger
gebrauchen kann, dann ist es ein polarisierender Wahlkampf in Israel.
Wenn es etwas gibt, was der Nahe Osten überhaupt nicht gebrauchen
kann, dann ist es ein Rechtsruck in der israelischen Politik nach
Neuwahlen.Alle drei Szenarien dürften aber eintreten oder
sind es schon. Das Kalkül des israelische
Vor zwei Jahren fuhren noch 448 Handelsschiffe
unter deutscher Flagge – aktuell sind es nur noch 387. Und diese Zahl
wird noch weiter sinken – nicht nur wegen der Buxterhuder Reederei
NSB, die ihre 38 Containerschiffe schrittweise bis 2017 ausflaggen
will, sondern weil der wirtschaftliche Druck auch auf viele weitere
Reedereien zu groß wird, um weiterhin mit deutschem Personal zu
fahren, weil es im internationalen Vergleich einfach zu teuer ist.
Die Zeiten, dass ein stetig wachsender
Dass sich die Allianz gegen die Terrormiliz IS
schon kaum drei Monate nach ihrer Gründung selbst auf die Schulter
klopft, ist voreilig. Trotz erster Erfolge kann man noch lange nicht
von einem Ende der blutigen Verwüstung sprechen, die die Terrormiliz
seit Jahresbeginn hinterlässt. Nicht umsonst hat der Iran auf eigene
Faust Luftangriffe gestartet. Das mehrheitlich schiitische Land will
nicht länger zusehen, wie die sunnitischen Terroristen weiter Gebiete
vereinnahmen.