Mit Apple und Facebook scheint die Zukunft ganz
schnell ein ganzes Stück näher zu rücken – bislang beschränkte sich
die Rasanz auf die Umsetzung digitaler Pioniertaten. Nun setzen die
US-Firmen auch auf sozialpolitischem Feld Zeichen, ihre
Mitarbeiterinnen können auf Firmenkosten Eizellen einfrieren, damit
sie dann schwanger werden, wenn sie es wollen. Oder sollte es nicht
besser heißen: wenn die Firma es für gut befindet? Der amerikanische
Turbokapital
Dass die Unternehmen sich verweigern, hat
vornehmlich betriebswirtschaftliche Gründe. Höhere Sozialstandards
und effektive Kontrollen in tausenden Zulieferfabriken sind machbar,
kosten aber viel Arbeitskraft und Geld. Potenziell schmälern sie
auch den Gewinn – eine schlechte Nachricht für die 0-8-15-Manager
bei Adidas, Aldi, Metro, Otto, Puma und den anderen Firmen mit den
tollen Nachhaltigkeitsberichten. Um die Konzerne zur Unterschrift zu
bewegen, sollte Mü
Der deutliche Dämpfer, den die deutschen
Wirtschaftserwartungen erlitten haben, trifft im Ausland auf
Schadenfreude. Die Washington-Post kommentiert sinngemäß: Das haben
sie nun von ihrer Sparpolitik. Zeitungen in den südeuropäischen
Ländern klagen ohnehin schon seit Monaten, dass die harten Auflagen
der Bundesregierung keinen Spielraum zur wirtschaftlichen Erholung
zulassen. Nun verlieren auch noch die Börsen die Nerven – es sind
schon reichlich dunkle
Heute haben Empire State Realty Trust,
Inc. und sein Partner iHeartMedia offiziell ihre jährlich zu
Halloween stattfindende Musik-Licht-Show mit LED-Gebäudelichtern am
Empire State Building (ESB) angekündigt. Die LED-Lichter an dem
weltbekannten Gebäude werden mit klassischen Halloween-Hits
synchronisiert, die am Freitag, 31. Oktober 2014 um 20:30 von den
beliebten iHeartMedia-Radiosendern Z100 und 103.5 KTU sowie via
iHeartRadio übertragen werden. Der weltber&uum
Das Virus ist tödlich. Es ist unsichtbar und wütet
in Westafrika. Doch das Schicksal der Ärmsten der Armen, und Ebola
ist die Seuche des Elends, interessiert die westliche Welt nicht. Das
war einmal. Seitdem Ebola um die Welt reist, wächst die Sorge vor
Ansteckung. Das Unbehagen vor dem Unbekannten nimmt zu.
Das nicht greifbare Virus gedeiht in diesem Nährboden aus
Unkenntnis, Angst und Hysterie. In den USA lösen zwei Pflegekräfte,
die nie in Westafrik
Deutschlands größter Fleischkonzern Tönnies
steht unmittelbar vor dem Start von Exportaktivitäten in die USA. Das
Unternehmen hat vergangene Woche die Zulassung für den US-Markt
erhalten. Konzernchef Clemens Tönnies sagte dem in Bielefeld
erscheinenden WESTFALEN-BLATT in einem Exklusiv-Interview: "Das ist
etwas, worauf wir richtig stolz sind." Tönnies werde Schweinefleisch
in die USA exportieren und habe dort gute Marktchancen: "In den USA
Es geht nicht nur um Heizungen, die kalt
bleiben. Sondern auch um Unternehmen, die nicht mehr weiterarbeiten
können. Die Rede ist von Krankenhäusern, die geräumt werden müssten.
Und von öffentlichen Verkehrsmitteln, die stehen bleiben.
2006 und 2009 hat die EU in ihrer östlichen Nachbarschaft erlebt,
was passiert, wenn Moskau den Gashahn aus politischen Gründen
abdreht. Oder der lebenswichtige Brennstoff auf dem Weg durch die
Ukraine auf wundersame We
Generell stehen Internetkonzerne unter dem
Verdacht, alles kontrollieren zu wollen. Was Apple und Facebook jetzt
als »Angebot« an ihre Mitarbeiterinnen verkaufen wollen, geht einen
Schritt weiter – und womöglich zu weit.
Es ist keine Sozialleistung eines Unternehmens, wenn es die Kosten
für das Einfrieren von Eizellen übernimmt. Dabei handelt es sich um
einen Eingriff in die Lebensplanung der angestellten Frauen. Hinter
dem vermeintlichen Angebot steckt die Erw
Manchmal reicht der gute Wille allein nicht. Das
musste Bundesentwicklungsminister Gerd Müller gestern erfahren. Der
CSU-Politiker erlebte einen holperigen Start seines Textilbündnisses
für mehr Fairness. Der moralisch notwendige Versuch, die meist
schlimmen Arbeitsbedingungen der Näherinnen in baufälligen Fabriken
in Asien zu verbessern, krankt an der mäßigen Beteiligung der
Wirtschaft.
Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hat
einen Kontrapunkt in der Steuerpolitik gesetzt. Statt auf
internationale Verhandlungsrunden gegen Steuerdumping und -gestaltung
setzt er auf nationale Abwehrgesetzgebung. Hessen will hierzulande
Schranken gegen ausländische Lizenzboxen einführen. Sie sollen zu
leeren Schachteln ohne Steuervorteil mutieren. Die staatlichen
Mehreinnahmen durch diesen und zwei andere Schritte sollen genug
Mittel generieren, um aufkommensneutral An